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Einweihung Lourdesgrotte im Pfarrgarten Allersberg  

 
 
 

Die Einweihung der Lourdesgrotte im Allersberger Pfarrgarten stieß auf großes Interesse und traf genau den Punkt. Die Marienverehrung, die in der heutigen skeptischen Zeit in der den praktizierenden Christen der Wind stark ins Gesicht bläst, wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen, das ist Pfarrer Peter Wenzel ein Anliegen. In den Gottesdiensten erinnert er stets an die Gottesmutter Maria, die große Fürsprecherin der Christen bei ihrem Sohn und die Schutzfrau des Bayernlandes mit dem Bittgebet „Maria, unsere liebe Frau von Allersberg, bitte für uns".

Die Mariengrotte, die er zu seinem Abschied in Herrieden geschenkt bekam, soll hier in Allersberg für ihn ein Platz zum Gebet in den verschiedensten Anliegen der Pfarrei werden, sagte er anlässlich der Einweihung des gelungenen Werkes.
Wie in Fatima und Lourdes oder auch in Altötting, wo viele die Mutter Gottes verehren und Kranke zu ihr pilgern, will er stets auch hier für die Kranken in der Marktgemeinde besonders beten und sie dem Schutz Mariens anvertrauen. Alle, die an Seele und Leib erkrankt sind, werde er einbinden in seine Gebete an der neuen Lourdesgrotte mit der Marienstatue, versicherte er.

Deutlich wurde bei der Segnung aber auch, dass durch die Grotte möglicherweise ein Kontakt zwischen seinem bisherigen Wirkungsort Herrieden und der neuen Pfarrei Allersberg entsteht. Erste Ansätze dazu hat es jedenfalls bereits gegeben.

So war auch eine etwa 60 Personen starke Abordnung aus Herrieden bei der Feier mit dabei, die einen Tagesausflug mit dem Besuch in Allersberg verbanden. Auch der neue Herriedener Stadtpfarrer Peter Hauf, Kaplan Ulrich Schnalzger, Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl und der Präfekt der Männerkongregation Albert Feuchter, der mit Willi Schindler, Friedrich Burger, Karl Tuchscherer und Georg Schlumprecht die Lourdesgrotte mit Unterstützung von Pfarrer Wenzel und dem Allersberger Mesner Otto Sporer erbaut hat, wohnten der Segnung bei. Für die passende Bepflanzung der Grotte und im weiteren Umkreis sorgt die Baumschule Bittner, denn der Pfarrgarten wird insgesamt entsprechend neu hergerichtet.

Ein wahres Prachtstück und eindeutiges Highlight inmitten des Grüns aber ist die Lourdesgrotte, für die die Herrieder 110 Stunden Arbeitszeit aufgewendet und 7 Tonnen Material verarbeitet haben. Das ist ein tolles Geschenk, mit dem ein „Stück Herrieden“ in den Allersberger Pfarrgarten kam, freute sich Pfarrer Wenzel. Er informierte bei der Einweihung, zu der viele Gläubige gekommen waren, dass er auch in Herrieden eine Lourdesgrotte von der Marianischen Männerkongregation geschenkt bekommen habe und von der Familie Ubl die Madonnenstatue. Das religiöse Kleinod habe er zurückgelassen, aber beim Abschiedsgottesdienst habe ihm die Männerkongregation mit dem Kirchenpfleger mit der Zusage überrascht, dass sie ihm eine Grotte in Allersberg bauen.

Die Kirchenverwaltung in Allersberg habe erfreut zugestimmt und so wurde nun alles unter Federführung von Albert Feuchter in die Tat umgesetzt und ein geistliches Schmuckstück geschaffen, das sogar beleuchtet werden kann.
Mit Gebeten, Fürbitten und gemeinsamem Gesang wurde Gott um seinen Segen für das gelungene Bauwerk angefleht, ehe Pfarrer Wenzel die Grotte mit Weihrauch beräucherte und Weihwasser besprengte.

Die Sängerinnen des Atrio‘s aus Weinsfeld und ein KAB-Duo begleiteten die Zeremonie mit besonderen Marienliedern. Abschließend erinnerte Pfarrer Wenzel an das Jubiläum der ersten Marienerscheinung vor 100 Jahren in Fatima, das am 13. Mai dort groß mit Papst Franziskus und 600000 Gläubigen gefeiert wurde und in München 100 Jahre Patrona Bavaria, ehe er die ganze Pfarrgemeinde Allersberg dem Schutz der Gottesmutter Maria weihte.
In seinem Grußwort freute sich Allersbergs stellvertretender Bürgermeister Thomas Schönfeld über die neue Verbindung.

Im Hinblick auf die losen Mauersteine beim Brunnen am Saint Céré-Platz und die felsenfeste Grotte stellte er launig unter großem Gelächter fest: die Herrieder haben wohl einen besseren Mörtel gehabt, vielleicht können wir von ihnen sogar noch was lernen. Der neue Herriedener Pfarrer Hauf freute sich mit seinem Kaplan, dass er bei der Einweihung dabei sein konnte, Er erinnerte, dass die Sodalen der Kongregation jüngst auch die Kreuzwegstationen zum Martinsberg erneuert haben. Beste Grüße übermittelte Martina Roth-Ubl von Seiten der Kirchenverwaltung und im Auftrag der Herrieder und mit einigen lustigen Anekdoten aus der Baugeschehen wartete schließlich nicht nur Präfekt Albert Feuchter sondern auch Pfarrer Peter Wenzel auf.

In bester Erinnerung wird so allen die Einweihung der Lourdesgrotte bleiben, an der künftig alljährlich eine Maiandacht gefeiert wird, wie Pfarrer Wenzel versicherte.

Josef Sturm

 
     
     
 

 

 

© Kath. Pfarramt Herrieden 2008