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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2017

 
 

Ein Zeichen der Gerechtigkeit

Pfarrer Peter Hauf erteilte dem von der MMC Herrieden erneuerte Flurkreuz Gottes Segen

Seit 2004 sanieren Mitglieder der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden unter der Leitung ihres Präfekten Albert Feuchter Flurkreuze, Marterln und kleine Kapellen im gesamten Gemeindegebiet Herrieden. In der Zwischenzeit sind es 29 Objekte, die dank deren Initiative vor dem Verfall bewahrt wurden. Jetzt erteilte Pfarrer Peter Hauf aus Herrieden dem neuerrichteten Flurkreuz oberhalb des Kräuterlehrgartens den kirchlichen Segen. Das Kreuz ist ein Symbol der Gerechtigkeit. Gott habe mit dem Kreuz ein Pluszeichen der Versöhnung zwischen ihm und den Menschen gesetzt, sagte Pfarrer Hauf in seiner Ansprache. Im fürbittenden Gebet und mit der Besprengung mit Weihweiser stellte der Geistliche das christliche Wegzeichen unter Gottes Schutz.

Flurkreuze sind Zeugen der innigen Gottesverehrung und richteten eine christliche Botschaft an die Menschen, führte auch Albert Feuchter aus. Das vor etwa 70 Jahren, nur wenige Meter neben dem jetzigen Standort errichtete Kreuz, sei wegen seines morschen Zustandes nicht mehr zu retten gewesen, erklärte Feuchter. MMC-Mitglied und Schreinermeister Karl Heller aus Leibelbach zimmerte dieses neue Kreuz aus Eichenholz, wofür ihm Feuchter herzlich dankte. Anerkennung zollte er auch den fleißigen Helfern, die die Eisenhalterung geschmiedet sowie beim Aufstellen und beim Einblechen mitgeholfen hatten. Die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen gewesene Christusfigur restaurierte der Hohenberger Kirchenmaler Martin Kiss.
Angelika Lechner sorge für die Bepflanzung des kleinen Blumenbeetes. Namens der Stadt Herrieden übermittelte die Grüße  dritter Bürgermeister Robert Goth. Die Leistungen, die diesbezüglich von der MMC mit ihrem emsigen Vorsitzenden erbracht würden, seien vorbildlich und suchten seinesgleichen, wusste Goth zu würdigen. Er nannte es einen Glücksfall, dass sich die Kongregation dieser Aufgabe angenommen habe und unter ihrem Präfekten Albert Feuchter diese auch fachmännisch ausführe. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Neunstetter Bläsern.

Bilder & Text: Werner Wenk

Patrozinium und Pfarrfest gefeiert

Neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen.


Im Rahmen des Festgottesdienstes anlässlich des Patroziniums Sankt Jakobus des Älteren in Elbersroth nahm Stadtpfarrer Peter Hauf die Erstkommunikanten Jakob Trammer und Farrell Frey für den Dienst am Altar auf.

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Firmausflug nach Amberg

Einen Tag schulfrei bekamen die neu Gefirmten des Pfarrverbands Herrieden für den Firmausflug, der nach Amberg führte. Nach der Hl. Messe in der Amberger Schulkirche stand der Besuch des Luftmuseums auf dem Programm.

Mit viel Freude machten die Mädchen und Jungen Experimente mit Luft, z.B. an der „Luftorgel". Mittags ging es weiter auf den Mariahilfberg, das obige Foto zeigt die Gruppe auf den Stufen der Wallfahrtskirche.

Seinen Ausklang fand der Ausflug am Freizeitpark "Monte Kaolino".

Konrad Herrmann, Pfarrer i.R. und Studiendirektor a.D. feiert Goldenes Priesterjubläum

Jubilar Konrad Herrmann (Mitte), begleitet von Erzbischof Simon Ntamwana (rechts) und Abt Thomas M. Freihart OSB (links) auf dem Weg zur Pfarrkirche Mariä Heimsuchung.

Am 02. Juli konnte Pfarrer Konrad Herrmann in seiner Heimatpfarrei Rauenzell sein Goldenes Priesterjubiläum begehen. Auf den Tag genau vor 50 Jahren feierte er in Rauenzell sein erstes Hl. Messopfer. Der Jubilar wurde am 29.06.1967 in Eichstätt zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Nürnberg und Beilngries setzte er seine Studien in München fort und war von 1973 bis 2004 Lehrer am Willibald-Gymnasium in Eichstätt. Daneben kümmerte er sich von 1973 bis 1994 als Geistlicher Leiter um die Studierende Jugend (KSJ) und nahm von 1996 bis 2004 die Aufgaben des Pfarrers in Obereichstätt wahr. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Arbeit des Katholischen Deutschen Frauenbundes, dessen Arbeit er als Geistlicher Beirat in der Diözese Eichstätt begleitete. Seit 2014 ist er Geistlicher Beirat im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) Bayern. „Mit Franziskus Gott lobsingen“ schrieb Konrad Herrmann auf sein Gedenkbild zum 50-jährigen Jubiläum und brachte damit seine Verbundenheit zum Hl. Franziskus zum Ausdruck. Auf zahlreichen Pilgerreisen hat er Jugendliche und Erwachsene nach Assisi begleitet. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand arbeitet er in der Seelsorge des Pfarrverbandes mit.
Den Festgottesdienst zum Priesterjubiläum leitete Erzbischof Simon Ntamwana aus der Eichstätter Partnerdiözese in Burundi. Festprediger war Abt Thomas M. Freihart OSB aus Weltenburg. Mit an den Altar traten Geistliche, die mit dem Jubilar freundschaftlich ver- bunden sind: Päpstl. Protonotar Krzysztof Nykiel aus Rom, Dompropst Johannes Limbacher aus Eichstätt, Pfarrer Joseph Handl aus Georgensgmünd und Pfarrer Hans Schmidtlein aus Bechofen, sowie Stadtpfarrer Peter Hauf, der die Gäste begrüßte. Der Festgottesdienst wurde durch „Chorisma“ (Leitung Sabine Hörauf), die Stiftsbasilikabläser (Leitung Hermann Balk) und den Männergesangverein Rauenzell (Leitung Michael Kircheis) musikalisch mitgestaltet. Die Kollekte bestimmte Konrad Herrmann für die Missionsarbeit von Pater Josef Schmidtpeter, der mit dem Projekt „Policlimnos Espiritu Santo“ dafür sorgt, dass Kranke und Arme in Peru menschenwürdig versorgt werden können. Zusammen mit Spenden von Freunden und Verwandten und der Kollekte kann das Projekt von Pater Schmidtpeter mit einem Betrag von rd. 10.000 € unterstützt werden.
Im Anschluss an den Festgottesdienst fand in der Pfarrscheune ein Empfang statt, bei dem Bürgermeister Alfons Brandl für die Stadt Herrieden und Vertreter der Pfarrei Rauenzell ihre Glückwünsche und ihren Dank übermittelten.

Foto & Bericht: Rudolf Eder

Pfarrwallfahrt nach Großlellenfeld

Am Sonntag, 9. Juli 2017, eine Woche nach dem Patrozinium "Maria Heimsuchung" der Pfarr- und Wallfahrtskirche von Großlellenfeld fand die diesjährige Pfarrwallfahrt des Pfarrverbandes Herrieden zu "Unserer Lieben Frau von Lellenfeld" statt. Bereits um 5.00 Uhr machte sich eine Gruppe von mehr als 50 Fußwallfahrern auf den Weg. Eine ebenso stattliche Anzahl von Wallfahrern folgte um 7.00 Uhr mit dem Fahrrad. Bei besten Wallfahrerwetter zogen die Gruppen auf unterschiedlichen Wegen betend und singend dem Wallfahrtsziel entgegen. Am Ortseingang von Großlellenfeld empfing Ortspfarrer Reinhard Pasel zusammen mit den Ministranten die Wallfahrer und geleitete sie unter den Klängen der Basilikabläser zur Kirche. Viele Gläubige aus dem Pfarrverband waren zu dem mit Auto gekommen. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Pasel feierte der Herrieder Stadtpfarrer Peter Hauf erstmals den Wallfahrtsgottesdienst, der von den Basilikabläsern feierlich musikalisch mitgestaltet wurde.

"Da berühren sich Himmel und Erde …"

35 Mädchen und Jungen aus dem Pfarrverband empfingen am Samstag vor Pfingsten in der Stiftsbasilika das Sakrament der Firmung. Firmspender war der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, OSB. Er ermutigte die Jugendlichen in seiner Predigt, den Heiligen Geist in ihrem Leben wirken zu lassen. Mit großem Interesse und mit viel Freude waren die Firmlinge in der Vorbereitungszeit dabei.
Herzlichen Dank allen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern für ihre ehrenamtliche Arbeit und allen Pfarreimitgliedern, die eine Gebetspatenschaft für einen der Jugendlichen übernommen haben.

Kommt und dann werdet Ihr sehen!

Unter diesem Motto stand eine Hl. Land-Pilgerfahrt der Kolpingfamilie Herrieden vom 3. bis 11. Juni 2017. In diesen 9 Tagen haben die 26 Teilnehmer die Hl. Stätten, die an das Leben und Wirken, an Leiden und Sterben und die Auferstehung Jesu erinnern, besucht.

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Andacht an der Dreifaltigkeitskapelle

Es ist schon lange Tradition in der Katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar, dass sich Pfarrangehörige am Dreifaltigkeitssonntag an der Dreifaltigkeitskapelle an der Münchener Straße zu einer Abendandacht treffen. Die den älteren Herriedern auch noch unter der Bezeichnung "Raila´s Kapella" bekannte ursprüngliche Kapelle stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie trägt diesen Zusatz auch deswegen, weil der früheren Gastwirtsfamilie Raila der Unterhalt oblag. Deren Vorfahren waren kinderlos und gelobten den Bau einer Kapelle, sollten ihnen noch Nachkommen geschenkt werden. Die Kapelle gegenüber der Fronveste wurde durch das Wurzelwerk einer nahe stehenden Linde in ihrer Bausubstanz stark beeinträchtigt. So entschlossen sich die Rechtsnachfolger der Familie Raila, die Familie Rudolf Sand, die Kapelle mit Zustimmung des Landesamtes für Denkmalpflege geringfügig zu versetzen und wenige Meter von früheren Standort in gleicher Bauweise neu zu errichten. Am Dreifaltigkeitssonntag 1997 konnte dann Stadtpfarrer Georg Härteis die Weihe der neuen Kapelle vollziehen.

Nahezu 100 Gläubige fanden sich nun an der Kapelle ein, um in einer Abendandacht mit Kaplan Ulrich Schnalzger den Dreifaltigkeitssonntag im gemeinsamen Gebet ausklingen zu lassen.

Rudolf Eder

Wenn die Erstkommunion vorbei ist…

… gibt es für die Kommunionkinder des Pfarrverbandes viele Möglichkeiten, die in der Vorbereitungszeit erlebte Gemeinschaft weiter zu erfahren.
In Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell sind die Kinder in die bestehenden Gruppenstunden eingeladen, in Herrieden bildet sich eine neue Gruppe für den Kommunionjahrgang 2017. Das erste Treffen findet am Freitag, den 23.6. um 16.00 Uhr statt. Wer einen vollen Kommunionpass hat, darf sich am Freitag, 30.6. um 15.00 Uhr überraschen lassen. Wer gerne singt, der ist bei den Kinderchören in Rauenzell oder Herrieden herzlich willkommen. Und natürlich entscheiden sich auch in diesem Jahr Kommunionkinder dafür, in ihrer Pfarrei Ministrantin oder Ministrant zu werden.
Einige Gottesdienste sind besonders auf die Kinder ausgerichtet, z.B. die Kindermaiandacht. Das Foto zeigt die Mädchen und Jungen beim Spielen nach der Andacht an der Siechkapelle.
Eingeladen sind die Kinder aber vor allem von Jesus. Er lädt ein, die Gemeinschaft mit ihm zu vertiefen und lebendig sein zu lassen in der Feier der Hl. Messe.
Wir wünschen den Kommunionkindern 2017, dass sie lernen, aus der Eucharistie zu leben und sich von Jesus, ihrem Freund, für ihr Leben stärken zu lassen.

Jesus sagt: Ich bin bei euch jeden Tag!

Am letzten Sonntag im Mai waren die Kinder und Erwachsenen des evangelischen Kindergottesdienstes zu Gast bei der katholischen Kinderkirche. Im 10.00-Uhr-Gottesdienst begrüßte Pfarrer Hauf die Kinder. Nach dem Entzünden der Jesuskerze zogen die Familien in den Garten der Kindertagesstätte St. Deocar und feierten dort den Kindergottesdienst.
Im Bild vom Weinstock entdeckten die Kinder, dass die Zweige ihre Kraft aus den Wurzeln und dem Stamm ziehen, damit sie Frucht bringen können.
Zunächst wunderten die Kinder sich, dass Jesus sagt: Ich bin der Weinstock! Doch dann wurde klar: Wir Christen – evangelisch und katholisch - sind mit Jesus verbunden wie die Zweige mit dem Stamm. Er verspricht uns: Ich bin bei euch jeden Tag! Wer mit Jesus verbunden bleibt, dem schenkt er seine Kraft. Wer mit Jesus verbunden bleibt, der kann Früchte bringen. Teilen, sich versöhnen oder helfen, beten und Jesus in schönen Liedern loben, wussten die Kinder, sind solche Früchte.

Die gute Tradition des jährlichen gemeinsamen Gottesdienstes soll aufrecht erhalten bleiben, war man sich im Vorbereitungsteam einig. Im nächsten Jahr wird die evangelische Gemeinde Gastgeber sein.

Einweihung Lourdesgrotte im Pfarrgarten Allersberg

Unter großer Anteilnahme der Gläubigen aus Allersberg und Herrieden wurde die neu erbaute Lourdesgrotte, ein Abschiedsgeschenk der Herriedener an Pfarrer Peter Wenzel, im Allersberger Pfarrgarten eingeweiht.

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Einmalig!

Wie bin ich? Wer bin ich? Wie sehen mich die anderen? Und was hat Gott damit zu tun? Beim FirmungPlus-Wochenende im Jugendhaus Veitsweiler am Hesselberg befassten sich die Jugendlichen mit diesem Thema.

Dabei konnten alle eine wirklich gute Gemeinschaft erfahren, die sich im gemeinsamen Spielen und Basteln, beim Beten und Singen und am Lagerfeuer zeigte.

Höhepunkt und Ausdruck dieser Gemeinschaft war die Feier der Hl. Messe am Samstagabend. Dazu war Pfr. Peter Hauf nach Veitsweiler gekommen.

Vorbereitet und durchgeführt wurde dieses Wochenende von Sylvia Ausmann, Jakob Ludwig, Brigitte Bunsen und Gemeindereferentin Manuela Ludwig.

Restaurierte Kreuzwegstationen eingeweiht

Die sieben Kreuzwegstationen den Steinweg hoch nach St. Martin, die 1719 errichtet worden sind, erstrahlen seit einigen Monaten in neuem Glanz. Im Rahmen einer gemeinsamen Maiandacht der Marianischen Männerkongregation (MMC) und der Kolpingfamilie Herrieden, die von den Basilikabläsern feierlich musikalisch begleitet worden ist, weihte Präses Pfarrer Peter Hauf am Freitag, 12. Mai 2017, den restaurierten Kreuzweg wieder ein.

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Flurkreuz im neuen Glanz – MMC Herrieden ließ Flurdenkmal oberhalb des Kräuterlehrgartens renovieren.

Jetzt erhielt das neue Flurkreuz oberhalb des Kräuterlehrgartens bei Elbersroth seinen Korpus. Die in schlechtem Zustand gewesene Christusfigur hatte man seitens der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden restaurieren lassen.
Wie Vorsitzender Albert Feuchter mitteilte, hatte Mitglied Herbert Fischer den gusseisernen Körper mehrmals mittels Sandstrahlgerät gereinigt. Kirchenmaler Martin Kiss aus Hohenberg grundierte zunächst die offenporige Oberfläche und fasste dann die Figur mit Farbe. Dem Lendenschutz gab Kiss einen Blattgold-Überzug. Um die Brillanz der Farben lange zu erhalten, wurde das Objekt schließlich mit einem Schutzlack überzogen. Bei einem Arbeitseinsatz befestigte nun Albert Feuchter unter Mithilfe von Martin Kiss und Vorstandsmitglied Daniel Lechner (Bild) den schweren Corpus an dem bereits im Dezember letzten Jahres von der MMC errichteten Eichenkreuz. Dieses ersetzte das etwa 70 Jahre alte Flurkreuz, das ebenfalls im schlechten Zustand gewesen war.

Bild & Text: Werner Wenk

Erstkommunion in der Pfarrei Neunstetten

Am Sonntag, den 30. April durften die drei Erstkommunionkinder der Pfarrei Neunstetten bei strahlendem Sonnenschein ihre Erstkommunion feiern. In den vorausgegangenen Monaten haben sich die Kinder auf dieses große Fest vorbereitet, gemeinsamen haben sie in dieser Zeit die Freundschaft mit Jesus Christus entdecken dürfen.

Ein Stück Herrieden im Allersberger Pfarrgarten

In seiner Zeit im Pfarrverband Herrieden bekam Stadtpfarrer Peter Wenzel von der Marianischen Männekongregation eine Lourdesgrotte. Die Madonna war ein Geschenk der Familie Ubl. Mit viel handwerklichen Geschick wurde dieses religiöse Kleinod damals erbaut.

Als Stadtpfarrer Peter Wenzel seinen Abschiedsgottesdienst in der Stiftsbasilika feierte, überraschte die Kirchenpflegerin ihn mit einem schönen Geschenk. Wegen seiner großen Verehrung zur Gottesmutter wird ihm die Marianische Männerkongregation Herrieden mit großzügiger Unterstützung des Pfarrverbandes eine Grotte für seinen neuen Pfarrgarten errichten.
Die Allersberger Kirchenverwaltung zeigte sich auch sehr erfreut, ist doch eine Grotte ein wahres geistliches Schmuckstück für jeden Pfarrgarten.
Im April machte sich der Präfekt Albert Feuchter zusammen mit seinen Helfern Willi Schindler, Friedrich Burger, Karl Tuchscherer und Georg Schlumprecht ans Werk und verbauten in 109 Stunden etwa 7 Tonnen Material. Die Allersberger Grotte ist ein wenig größer geworden, so der Präfekt, da ja auch der neue Pfarrgarten deutlich weitläufiger ist.

Pfarrer Wenzel ist sehr dankbar und froh, da er nun auch eine schöne Erinnerung an seinen früheren Wirkungsort hat. Wenn dann die Grotte bepflanzt ist mit Bäumen und Rosen, wird dieser Ort im Pfarrgarten etwas ganz Besonderes sein, so Wenzel.
Zur Einweihung der Grotte werden die Herrieder Sodalen extra mit dem Bus nach Allersberg anreisen. Diese findet im Rahmen einer Maiandacht am Sonntag, den 21. Mai um 16.30 Uhr statt, dazu sind auch alle Gläubigen aus Allersberg herzlich willkommen. Zukünftig möchte Pfarrer Wenzel dann in Zukunft jährlich an der Grotte eine Maiandacht feiern.

Erstkommunion in Herrieden

31 Kinder aus den Pfarreien Elbersroth und Herrieden feierten am Weißen Sonntag in der Stiftsbasilika ihre Erstkommunion. Vorausgegangen war eine Zeit der Vorbereitung, in der die Kinder die Freundschaft mit Jesus entdecken und stärken und in unsere Pfarrgemeinden und die Eucharistiefeier hineinwachsen konnten.

Martin Kiss bei diözesanem Kunstobjekt beteiligt

Im Reformationsgedenkjahr hatten Kunstschaffende aus der Diözese auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung in Bistum Eichstätt und des Fachbereichs "Kunst und Kultur" im Diözesanbauamt Werke zum Markus-Evangelium geschaffen und aus ihrer Sicht einzelne Aussagen des Evangeliums interpretiert.

Das Projekt war von Anfang an ökumenisch ausgelegt. Die 103 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler gehören unterschiedlichen oder gar keiner Konfession an. Die geschaffenen Werke wurden vom 7.- 19. April in der ehemaligen Eichstätter Johanniskirche ausgestellt.



Bei der Bildübergabe von links: Martin Kiss, Stadtpfarrer Peter Hauf, im Hintergrund das Ausstellungsbild "Tempelreinigung", Vikarin Teresa Sichermann.

Unter den Künstlern war auch der in Hohenberg wohnhafte Martin Kiss, dem eine künstlerische Aussage zur "Tempelreinigung" als Aufgabe gestellt war. Bei der Ausstellungseröffnung stellte Diözesanbischof Gregor Maria Hanke die Illustrierung des "Eichstätter Markusevangeliums" in die Tradition der "biblia pauperum", die biblisches Wissen durch eingängige Bilder vermittelt. Seit 2015 hatten die Kunstschaffenden Gelegenheit sich mit einem Abschnitt des Evangeliums auseinanderzusetzen und ihre Gedanken in ein künstlerisches Werk umzusetzen.
Zu sehen waren dann Arbeiten verschiedener Techniken und unterschiedlicher Materialien, Aquarelle, Holzschnitte, mit dem Computer gestaltete Bilder, Collagen, Tuschezeichnungen usw.
Das Zustandekommen der Ausstellung wurde durch die Diözese Eichstätt, das St. Gundekarwerk der Diözese Eichstätt und der VolksbankRaiffeisenbank Bayern Mitte eG unterstützt. Das Ergebnis dieses Kunstprojekts ist in einem anspruchsvollen Kunstbuch "Das Evangelium nach Markus. Wort und Bild im Dialog" festgehalten.
Martin Kiss hat nun je ein Exemplar dieses großformatigen Buches an die Katholische Pfarrgemeinde und die evangelische Kirchengemeinde in Herrieden übergeben. Stadtpfarrer Peter Hauf und Vikarin Teresa Sichermann konnten das Buch entgegennehmen.
Pfarrer Hauf und Vikarin Sichermann bedankten sich bei ihm für das Geschenk und zeigten sich dankbar, dass die beiden Pfarreien mit Martin Kiss einem Künstler zur Seite hätten, der sich mit großer Aussagekraft und innerer Überzeugung religiösen Themen widmet, so wie er es u.a. mit dem großflächigem Bild im Chorraum der Christuskirche und mit der Ausgestaltung der Hohenberger Kreuzkapelle unter Beweis gestellt hat.

Foto & Text: Rudolf Eder

Du hast uns deine Welt geschenkt!

Von Gottes Schöpfung hörten die über 50 Kinder beim Kinderbibeltag des Pfarrverbands Herrieden. Im Laufe des Vormittags entstand ein gemeinsames Schöpfungsbuch, für jeden Schöpfungstag gestaltete eine Gruppe ein großes Plakat.

An verschiedenen Stationen im Pfarrheim legten die Kinder ein Schöpfungsmandala, betrachteten Weltraumbilder, staunten über die Schönheit der Natur und dankten Gott dafür.
Am Nachmittag entdeckten die Kinder sich selbst als wunderbares und geliebtes Geschöpf Gottes und überlegten auch, wie sie der Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung nachkommen könnten.

Kinderbibeltag, das heißt: Trubel und Gewusel im Pfarrheim, aber auch miteinander Beten und Singen, Stille und gespanntes Zuhören, Freude am Glauben, die ansteckt und immer viele strahlende Gesichter.
Fast 30 jugendliche und erwachsene Helferinnen und Helfer bereiteten den Tag in mehreren Treffen vor und führten ihn am Samstag vor Palmsonntag durch.

Froh und dankbar über die vielen Helfer zeigten sich Pfarrer Peter Hauf und die Gemeindereferentinnen Christiane Herrmann und Manuela Ludwig.

Du bist wertvoll!

Zum ersten Mal fand im Dekanat Herrieden ein gemeinsamer Firmlingsgottesdienst statt. Zum Abendgottesdienst am Montag in der Karwoche versammelten sich viele Firmbewerber im Altarraum der Stiftsbasilika. Dass der Gottesdienst an diesem Tag stattfand, hatte einen besonderen Grund. Am Nachmittag wurden von Bischof Gregor Maria Hanke im Eichstätter Dom im Beisein vieler Diözesanpriester die Heiligen Öle für den Gebrauch in den Pfarreien der ganzen Diözese geweiht. Von Eichstätt brachte sie Dekanatsjugendseelsorger Michael Harrer nach Herrieden, wo sie die Firmlinge im Gottesdienst in Empfang nahmen.
Bei der Firmung werden die Firmlinge vom Firmspender mit Chrisamöl gesalbt. Dies soll ausdrücken: Für Gott bist du wertvoll! Er liebt dich und schenkt dir seinen Heiligen Geist!, erfuhren die Jungen und Mädchen.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den JesusFriends.

Schattenbilder

Unsere Firmlinge, Jugendliche und Erwachsene aus dem Dekanat kamen am Abend des 5. Fastensonntags zum Dekanatsjugendkreuzweg zusammen, um Jesus auf seinem Weg des Leidens und Sterbens zu begleiten.

Vorbereitet und inhaltlich und musikalisch gestaltet wurde der Kreuzweg von den FirmungPlus-Gruppen des Pfarrverbands. Die Frauenkirche war mit circa 120 Teilnehmern gut gefüllt.

Bei drei dabei!

Unter diesem Motto nahmen rund 145 Kinder, Jugendliche und Betreuer des Dekanats Herrieden an der diesjährigen Kinder- und Jugendwallfahrt teil. Ziel war die Wallfahrtkirche in Gößweinstein, eine Wallfahrt zur Heiligen Dreifaltigkeit. Aus dem Pfarrverband Herrieden fuhren 40 Kinder und Jugendliche mit, begleitet von den BDKJ-Vorständen Johanna Serban und Jakob Ludwig, Pfarrer Peter Hauf und Gemeindereferentin Manuela Ludwig. Bei schönstem Frühlingswetter verbrachte man den fröhlichen Tag mit dem Wallfahrtsgottesdienst, verschiedenen Spielen und der Besichtigung der Teufelshöhle in Pottenstein.

Wir vom Pfarrverband Herrieden sind gerne mitgefahren und bedanken uns bei Jugendreferentin Nadine Bauer und Dekanatsjugendpfarrer Michael Harrer für die gute Vorbereitung und Organisation der gelungenen Tageswallfahrt.

Förderverein gründet Stiftung

Wichtigste Entscheidung in der Jahreshauptversammlung des "Fördervereins Stiftsbasilika Herrieden e.V." vom 1. April war die Zustimmung des Gremiuns zu der von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Gründung einer "Stiftung Stiftsbasilika Herrieden".

 Die Stiftung soll langfristig finanzielle Mittel für den Unterhalt und die Restaurierung der Stiftsbasilika Herrieden und aller kirchlichen Gebäude im Eigentum kirchlicher Stiftungen bereitstellen. Außerdem wollen die Vereinsverantwortlichen durch die Stiftung an die Eheleute Franz und Maria Kocher, sowie an Willibald Trux erinnern, die den Förderverein bzw. die Sitftsbasilika letztwillig bedacht haben.

Die Stiftung wird unter dem Dach der "Stiftergemeinschaft Stadt und Landkreis Ansbach" bei der Sparkasse eingerichtet und mit einem Vermögensstock von 100.000 € ausgestattet. Steuerbegünstigte Spenden und Zustiftungen an diese Einrichtung sind nach Angaben der Vereinsverantwortlichen zur Erhöhung des Stiftungskapitals möglich.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierte Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl über anstehende Maßnahmen in der Pfarrei, über die finanzielle Situation der Kirchenstiftung und über die neuen Zuschussregelungen der Diözese Eichstätt.
Im Verlauf der Versammlung konnte an die Pfarrei ein kleines Ölgemälde aus dem beginnenden 19. Jahrhundert zurückgegeben werden, welches das Zusammentreffen Kaiser Karl des Großen mit Deocar in Herrieden zum Inhalt hat, so wie dies auch im Deckengemälde des Hauptschiffes der Basilika dargestellt wird.

 Dieses Gemälde wurde offensichtlich seither vom jeweiligen Stadtpfarrer an seinen Nachfolger übergeben, bis es im Jahre 1932 durch Stadtpfarrer Rudolf Asmus verschenkt wurde. Durch den nun in Südtirol lebenden Herrieder Martin Baier erfuhr der Förderverein von der Existenz dieses Bildes. Zum Erwerb des Kleinods hat man sich entschlossen, weil man der Meinung war, dass dieses Bild wieder nach Herrieden zurückkommen sollte. Die Vorsitzenden des Fördervereins Rudolf Eder und Dieter Bunsen übergaben das Gemälde, das seinen künftigen Platz im Pfarrbüro erhalten soll, an Stadtpfarrer Peter Hauf.

Bild & Text: Rudolf Eder

Comboni-Missionar Bruder Adolf Seibold verstorben

Am 26. März 2017 verstarb in Ellwangen Bruder Adolf Seibold. Er wurde am 30. Januar 1935 als Sohn der Maurerseheleute Seibold Johann und Theresia, geb. Engelhard in Zirndorf (Pfarrei Herrieden) geboren. Mit 17 Jahren trat er bei den Comboni-Missionaren in Josefstal bei Ellwangen ein. Er hatte den Wunsch, Brudermissionar zu werden. Nach dem Noviziat legte er dort 1955 die Ordensgelübde ab und machte eine Ausbildung als Landwirt und Schuhmacher.

Seine ewige Profess feierte er am 02. Februar 1961. Er hatte dann die Leitung der Landwirtschaft in den damals noch alten und unpraktischen Gebäuden, bis er 1968 nach Südafrika ging. Auch dort arbeitete er in der Landwirtschaft und später als Leiter einer Getreide- und Maismühle. Die meisten Missionsstationen im "Burenland" Südafrika hatten damals eine Farm, so dass Brudermissionare als Landwirte sehr gefragt waren. Es waren Arbeiten, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen, die aber wichtig waren und anderen Mitbrüdern den Rücken frei hielten für ihre Tätigkeiten in Seelsorge und Schule.

1992 musste Bruder Adolf sich in Deutschland einer schweren Herzoperation unterziehen. Damals hätten wenige zu hoffen gewagt, dass er noch so lange leben würde. Doch er ging anschließend für weitere fünf Jahre nach Südafrika zurück bis 1997.
Die letzten 19 Jahre war er dann gesundheitlich mehr und mehr eingeschränkt, verrichtete dennoch verschiedene Dienste in den Missionshäusern von Josefstal, Bamberg und Ellwangen. Soweit es seine Kräfte erlaubten, machte er sich nützlich, vor allem im Garten und bei der Pflege der Anlagen rund um das Haus. Bis wenige Tage vor seinem Tod konnte er aufstehen und am Leben der Gemeinschaft teilnehmen.
Doch in all den Jahren blieb "sein Südafrika" für ihn bis zuletzt eine Herzensangelegenheit.

Ehrungen bei der Marianischen Männerkongregation

Beim Hauptfest der Kongregation am Vorabend des Josefstages konnten langjährige Sodalen durch Stadtpfarrer Peter Hauf und Präfekt Albert Feuchter geehrt werden. Joachim Waldyra trat vor 65 Jahren in Bayreuth der Kongregation bei. Stefan Ubl ist seit 50 Jahren Sodale und Josef Hödel, Jakob Lechner und Ludwig Mader sind vor 40 Jahren in die Herrieder Kongregation eingetreten. Emil Winter bzw. Hans Lechner konnten ihre Auszeichnungen für 70-jährige bzw. 50-jährige Kongregataions-zugehörigkeit nicht persönlich entgegen nehmen.

Foto Eder: von links. Josef Hödel, Joachim Waldyra, Stefan Ubl, Jakob Lechner, Ludwig Mader.

Mein Pate / meine Patin steht hinter mir! – im Leben und im Glauben

Das durften die Firmlinge des Pfarrverbands Herrieden beim Firmpatentag erfahren. 25 Firmlinge und ihre Firmpaten waren dazu ins katholische Pfarrheim gekommen. Die Jugendlichen und Erwachsenen setzten sich mit der Bedeutung des Patenamtes auseinander.

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Komm und folge mir!

Die Begegnung mit Jesus am See muss für die Fischer Simon, Andreas, Jakobus und Johannes so begeisternd gewesen sein, dass sie alles zurücklassen und Jesu Ruf folgen konnten.
Im Familiengottesdienst spielten Jugendliche diese Szene der Berufung am See und ließen die Jünger ihre Entscheidung, mit Jesus zu gehen, erklären.

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"Dem Himmel ganz nah"

Mit einer Adventsandacht im Dezember und einem Firmlingstreff im Januar wurden im Pfarrverband die Startpunkte für die Firmvorbereitung 2017 gesetzt.

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Ehrungen beim Stiftsbasilikachor

Beim Jahresaufakt des Stiftsbasilikachors konnte Stadtpfarrer Peter Hauf im Auftrag des Diözesanbischofs Gregor Maria Hanke langjährige Chormitglieder und Kirchenmusiker mit der Ehrenurkunde der Diözese auszeichnen. Stadtpfarrer Hauf dankte den Jubilaren und wies auf die Bedeutung der Kirchenmusik mit einem Zitat aus der Ehrenurkunde hin. Dort heißt es: "Der Gottesdienst nimmt seine vornehmste Form an, wenn er feierlich mit Gesang gestaltet wird. Organisten Chorleiter und Mitglieder der Kirchenchöre leisten damit einen wesentlichen Beitrag und vollziehen somit einen wahrhaft liturgischen Dienst (Liturgiekonstitution des Vaticanum II)".
Geehrt wurden für langjährige Chorzugehörigkeit: Petra Brumberger (25 Jahre), Deo Bößendörfer (40 Jahre), Simon Kapellner (55 Jahre) und Rudolf Eder (60 Jahre). Aurelia Pelka erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre Organistendienst in Herrieden und Stefan Ubl kann auf 40 Jahre kirchenmusikalischen Dienst zurückblicken.

Pfarrverband Herrieden gab Empfang im Neunstetter Sportheim

Statt einem Jahresrückblick und auch um die Hauptamtlichen besser kennenzulernen, gab es beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes Herrieden in Neunstetten ein unterhaltsames Frage- und Antwortspiel.

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Sternsinger - Aktion der Neunstetter Ministranten

 

Am Dreikönigsfest wurde eine kleine Schar von Ministranten von unserem Kaplan Ulrich Schnalzger am Ende des Gottesdienstes als Sternsinger ausgesandt. In drei Gruppen aufgeteilt waren sie bis in den späten Nachmittag unterwegs.

 
     
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