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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2017

 
 
Du hast uns deine Welt geschenkt!

Von Gottes Schöpfung hörten die über 50 Kinder beim Kinderbibeltag des Pfarrverbands Herrieden. Im Laufe des Vormittags entstand ein gemeinsames Schöpfungsbuch, für jeden Schöpfungstag gestaltete eine Gruppe ein großes Plakat.

An verschiedenen Stationen im Pfarrheim legten die Kinder ein Schöpfungsmandala, betrachteten Weltraumbilder, staunten über die Schönheit der Natur und dankten Gott dafür.
Am Nachmittag entdeckten die Kinder sich selbst als wunderbares und geliebtes Geschöpf Gottes und überlegten auch, wie sie der Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung nachkommen könnten.

Kinderbibeltag, das heißt: Trubel und Gewusel im Pfarrheim, aber auch miteinander Beten und Singen, Stille und gespanntes Zuhören, Freude am Glauben, die ansteckt und immer viele strahlende Gesichter.
Fast 30 jugendliche und erwachsene Helferinnen und Helfer bereiteten den Tag in mehreren Treffen vor und führten ihn am Samstag vor Palmsonntag durch.

Froh und dankbar über die vielen Helfer zeigten sich Pfarrer Peter Hauf und die Gemeindereferentinnen Christiane Herrmann und Manuela Ludwig.

Du bist wertvoll!

Zum ersten Mal fand im Dekanat Herrieden ein gemeinsamer Firmlingsgottesdienst statt. Zum Abendgottesdienst am Montag in der Karwoche versammelten sich viele Firmbewerber im Altarraum der Stiftsbasilika. Dass der Gottesdienst an diesem Tag stattfand, hatte einen besonderen Grund. Am Nachmittag wurden von Bischof Gregor Maria Hanke im Eichstätter Dom im Beisein vieler Diözesanpriester die Heiligen Öle für den Gebrauch in den Pfarreien der ganzen Diözese geweiht. Von Eichstätt brachte sie Dekanatsjugendseelsorger Michael Harrer nach Herrieden, wo sie die Firmlinge im Gottesdienst in Empfang nahmen.
Bei der Firmung werden die Firmlinge vom Firmspender mit Chrisamöl gesalbt. Dies soll ausdrücken: Für Gott bist du wertvoll! Er liebt dich und schenkt dir seinen Heiligen Geist!, erfuhren die Jungen und Mädchen.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den JesusFriends.

Schattenbilder

Unsere Firmlinge, Jugendliche und Erwachsene aus dem Dekanat kamen am Abend des 5. Fastensonntags zum Dekanatsjugendkreuzweg zusammen, um Jesus auf seinem Weg des Leidens und Sterbens zu begleiten.

Vorbereitet und inhaltlich und musikalisch gestaltet wurde der Kreuzweg von den FirmungPlus-Gruppen des Pfarrverbands. Die Frauenkirche war mit circa 120 Teilnehmern gut gefüllt.

Bei drei dabei!

Unter diesem Motto nahmen rund 145 Kinder, Jugendliche und Betreuer des Dekanats Herrieden an der diesjährigen Kinder- und Jugendwallfahrt teil. Ziel war die Wallfahrtkirche in Gößweinstein, eine Wallfahrt zur Heiligen Dreifaltigkeit. Aus dem Pfarrverband Herrieden fuhren 40 Kinder und Jugendliche mit, begleitet von den BDKJ-Vorständen Johanna Serban und Jakob Ludwig, Pfarrer Peter Hauf und Gemeindereferentin Manuela Ludwig. Bei schönstem Frühlingswetter verbrachte man den fröhlichen Tag mit dem Wallfahrtsgottesdienst, verschiedenen Spielen und der Besichtigung der Teufelshöhle in Pottenstein.

Wir vom Pfarrverband Herrieden sind gerne mitgefahren und bedanken uns bei Jugendreferentin Nadine Bauer und Dekanatsjugendpfarrer Michael Harrer für die gute Vorbereitung und Organisation der gelungenen Tageswallfahrt.

Förderverein gründet Stiftung

Wichtigste Entscheidung in der Jahreshauptversammlung des "Fördervereins Stiftsbasilika Herrieden e.V." vom 1. April war die Zustimmung des Gremiuns zu der von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Gründung einer "Stiftung Stiftsbasilika Herrieden".

 Die Stiftung soll langfristig finanzielle Mittel für den Unterhalt und die Restaurierung der Stiftsbasilika Herrieden und aller kirchlichen Gebäude im Eigentum kirchlicher Stiftungen bereitstellen. Außerdem wollen die Vereinsverantwortlichen durch die Stiftung an die Eheleute Franz und Maria Kocher, sowie an Willibald Trux erinnern, die den Förderverein bzw. die Sitftsbasilika letztwillig bedacht haben.

Die Stiftung wird unter dem Dach der "Stiftergemeinschaft Stadt und Landkreis Ansbach" bei der Sparkasse eingerichtet und mit einem Vermögensstock von 100.000 € ausgestattet. Steuerbegünstigte Spenden und Zustiftungen an diese Einrichtung sind nach Angaben der Vereinsverantwortlichen zur Erhöhung des Stiftungskapitals möglich.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierte Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl über anstehende Maßnahmen in der Pfarrei, über die finanzielle Situation der Kirchenstiftung und über die neuen Zuschussregelungen der Diözese Eichstätt.
Im Verlauf der Versammlung konnte an die Pfarrei ein kleines Ölgemälde aus dem beginnenden 19. Jahrhundert zurückgegeben werden, welches das Zusammentreffen Kaiser Karl des Großen mit Deocar in Herrieden zum Inhalt hat, so wie dies auch im Deckengemälde des Hauptschiffes der Basilika dargestellt wird.

 Dieses Gemälde wurde offensichtlich seither vom jeweiligen Stadtpfarrer an seinen Nachfolger übergeben, bis es im Jahre 1932 durch Stadtpfarrer Rudolf Asmus verschenkt wurde. Durch den nun in Südtirol lebenden Herrieder Martin Baier erfuhr der Förderverein von der Existenz dieses Bildes. Zum Erwerb des Kleinods hat man sich entschlossen, weil man der Meinung war, dass dieses Bild wieder nach Herrieden zurückkommen sollte. Die Vorsitzenden des Fördervereins Rudolf Eder und Dieter Bunsen übergaben das Gemälde, das seinen künftigen Platz im Pfarrbüro erhalten soll, an Stadtpfarrer Peter Hauf.

Bild & Text: Rudolf Eder

Comboni-Missionar Bruder Adolf Seibold verstorben

Am 26. März 2017 verstarb in Ellwangen Bruder Adolf Seibold. Er wurde am 30. Januar 1935 als Sohn der Maurerseheleute Seibold Johann und Theresia, geb. Engelhard in Zirndorf (Pfarrei Herrieden) geboren. Mit 17 Jahren trat er bei den Comboni-Missionaren in Josefstal bei Ellwangen ein. Er hatte den Wunsch, Brudermissionar zu werden. Nach dem Noviziat legte er dort 1955 die Ordensgelübde ab und machte eine Ausbildung als Landwirt und Schuhmacher.

Seine ewige Profess feierte er am 02. Februar 1961. Er hatte dann die Leitung der Landwirtschaft in den damals noch alten und unpraktischen Gebäuden, bis er 1968 nach Südafrika ging. Auch dort arbeitete er in der Landwirtschaft und später als Leiter einer Getreide- und Maismühle. Die meisten Missionsstationen im "Burenland" Südafrika hatten damals eine Farm, so dass Brudermissionare als Landwirte sehr gefragt waren. Es waren Arbeiten, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen, die aber wichtig waren und anderen Mitbrüdern den Rücken frei hielten für ihre Tätigkeiten in Seelsorge und Schule.

1992 musste Bruder Adolf sich in Deutschland einer schweren Herzoperation unterziehen. Damals hätten wenige zu hoffen gewagt, dass er noch so lange leben würde. Doch er ging anschließend für weitere fünf Jahre nach Südafrika zurück bis 1997.
Die letzten 19 Jahre war er dann gesundheitlich mehr und mehr eingeschränkt, verrichtete dennoch verschiedene Dienste in den Missionshäusern von Josefstal, Bamberg und Ellwangen. Soweit es seine Kräfte erlaubten, machte er sich nützlich, vor allem im Garten und bei der Pflege der Anlagen rund um das Haus. Bis wenige Tage vor seinem Tod konnte er aufstehen und am Leben der Gemeinschaft teilnehmen.
Doch in all den Jahren blieb "sein Südafrika" für ihn bis zuletzt eine Herzensangelegenheit.

Ehrungen bei der Marianischen Männerkongregation

Beim Hauptfest der Kongregation am Vorabend des Josefstages konnten langjährige Sodalen durch Stadtpfarrer Peter Hauf und Präfekt Albert Feuchter geehrt werden. Joachim Waldyra trat vor 65 Jahren in Bayreuth der Kongregation bei. Stefan Ubl ist seit 50 Jahren Sodale und Josef Hödel, Jakob Lechner und Ludwig Mader sind vor 40 Jahren in die Herrieder Kongregation eingetreten. Emil Winter bzw. Hans Lechner konnten ihre Auszeichnungen für 70-jährige bzw. 50-jährige Kongregataions-zugehörigkeit nicht persönlich entgegen nehmen.

Foto Eder: von links. Josef Hödel, Joachim Waldyra, Stefan Ubl, Jakob Lechner, Ludwig Mader.

Mein Pate / meine Patin steht hinter mir! – im Leben und im Glauben

Das durften die Firmlinge des Pfarrverbands Herrieden beim Firmpatentag erfahren. 25 Firmlinge und ihre Firmpaten waren dazu ins katholische Pfarrheim gekommen. Die Jugendlichen und Erwachsenen setzten sich mit der Bedeutung des Patenamtes auseinander.

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Komm und folge mir!

Die Begegnung mit Jesus am See muss für die Fischer Simon, Andreas, Jakobus und Johannes so begeisternd gewesen sein, dass sie alles zurücklassen und Jesu Ruf folgen konnten.
Im Familiengottesdienst spielten Jugendliche diese Szene der Berufung am See und ließen die Jünger ihre Entscheidung, mit Jesus zu gehen, erklären.

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"Dem Himmel ganz nah"

Mit einer Adventsandacht im Dezember und einem Firmlingstreff im Januar wurden im Pfarrverband die Startpunkte für die Firmvorbereitung 2017 gesetzt.

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Ehrungen beim Stiftsbasilikachor

Beim Jahresaufakt des Stiftsbasilikachors konnte Stadtpfarrer Peter Hauf im Auftrag des Diözesanbischofs Gregor Maria Hanke langjährige Chormitglieder und Kirchenmusiker mit der Ehrenurkunde der Diözese auszeichnen. Stadtpfarrer Hauf dankte den Jubilaren und wies auf die Bedeutung der Kirchenmusik mit einem Zitat aus der Ehrenurkunde hin. Dort heißt es: "Der Gottesdienst nimmt seine vornehmste Form an, wenn er feierlich mit Gesang gestaltet wird. Organisten Chorleiter und Mitglieder der Kirchenchöre leisten damit einen wesentlichen Beitrag und vollziehen somit einen wahrhaft liturgischen Dienst (Liturgiekonstitution des Vaticanum II)".
Geehrt wurden für langjährige Chorzugehörigkeit: Petra Brumberger (25 Jahre), Deo Bößendörfer (40 Jahre), Simon Kapellner (55 Jahre) und Rudolf Eder (60 Jahre). Aurelia Pelka erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre Organistendienst in Herrieden und Stefan Ubl kann auf 40 Jahre kirchenmusikalischen Dienst zurückblicken.

Pfarrverband Herrieden gab Empfang im Neunstetter Sportheim

Statt einem Jahresrückblick und auch um die Hauptamtlichen besser kennenzulernen, gab es beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes Herrieden in Neunstetten ein unterhaltsames Frage- und Antwortspiel.

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Sternsinger - Aktion der Neunstetter Ministranten

 

Am Dreikönigsfest wurde eine kleine Schar von Ministranten von unserem Kaplan Ulrich Schnalzger am Ende des Gottesdienstes als Sternsinger ausgesandt. In drei Gruppen aufgeteilt waren sie bis in den späten Nachmittag unterwegs.

 
     
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