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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2017

 
 
Chorherrenkrippe wieder aufgebaut

In der Peterskapelle der Stiftsbasilika Herrieden ist wieder die im 18. Jahrhundert entstandene Chorherrenkrippe aufgebaut.
Die Darstellungen der Krippe beginnen am Zweiten Advenssonntag mit der Darstellung „Maria Verkündigung"

Die Verkündigung des Herrn wird im Lukasevangelium (Lk 1,26-38 EU) erzählt:
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Kolpinggedenktag



60 Jahre bei Kolping: Josef Geier

Der diesjährige Kolpinggedenktag in Herrieden war mit dem Thema „Die Kolpingsfamilie – eine generationsübergreifende Gemeinschaft“ überschrieben.
Deshalb standen die „jungen Familien" der Herrieder Kolpingsfamilie beim Gedenkabend im Pfarrheim auch im Mittelpunkt. Michael Nüßlein berichtete über die Aktivitäten des Arbeitskreises „Junge Familie", der jährlich zwei Familienfreizeiten anbietet, die auf großes Interesse stoßen. So nehmen am Winterwochenende in der Kolpingeinrichtung „Haus Zauberberg“ in Pfronten jeweils bis zu 60 Personen teil.
Vorsitzender Uli Eff berichtete in diesem Zusammenhang, dass die örtliche Gruppe „Junge Familie"“ durch den Diözesanverband Eichstätt mit einem Förderpreis aus- gezeichnet wurde. Im Rahmen der Zusammenkunft konnten auch Mitgliederehrungen vorgenommen werden. Franz Limbacher bzw. Max Bayer gehören der Herrieder Kolpingsfamilie seit 65 bzw. 60 Jahren an, konnten die Ehrung aber leider nicht persönlich entgegennehmen. In der Versammlung konnte Josef Geier vom Vorsitzenden Uli Eff und Präses Peter Hauf die Ehrenurkunde für die 60-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen. Der Jubilar erinnert sich noch heute gerne an sein erstes großes Gemeinschaftserlebnis bei Kolping. Er war 1960 bei der Vorbereitung des Eucharistischen Weltkongresses in München dabei, als Kolpingssöhne auf der Theresienwiese den großen Altar und die Sitzgelegenheiten für die Teilnehmer des Abschlussgottesdienstes zimmerten.

Text & Foto: Rudolf Eder

DJK-Landeswallfahrt 2018 in Herrieden

Der DJK-Landesverband Bayern macht seinen Sportlerinnen und Sportlern mit der im dreijährigen Turnus stattfindenden Landeswallfahrt ein religiöses Angebot. Ziel der Landeswallfahrt im kommenden Jahr ist am 03. Oktober 2018 die Stiftsbasilika Herrieden mit dem Ortsheiligen St. Deocar. Mit der Ausrichtung dieses Treffens, zu dem 700 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Bayern erwartet werden, wurde die Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden beauftragt. Zu einem ersten Vorbereitungstreffen kamen Vertreter des DJK-Landesverbandes Bayern, des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, des örtlichen Ausrichters, sowie der frühere BLSV-Kreisvorsitzende Dieter Bunsen und Stadtpfarrer Peter Hauf in der Altmühlstadt zusammen.
Geplant ist, dass die Sportlerinnen und Sportler von Rauenzell aus entlang des früheren Bahnkörpers zur Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar nach Herrieden pilgern, wo aller Voraussicht nach Diözesanbischof Gregor Maria Hanke OSB den Wallfahrtsgottesdienst mit den Pilgern feiern wird. Entsprechend dem Tag der Deutschen Einheit befassen sich die Pilgerinnen und Pilger auf dem Fußmarsch nach Herrieden mit dem Thema "Einheit". Mit der Einheit von Körper, Geist und Seele, mit der Einheit im Denken, Reden und Tun und der Ökumene als Einheit der Christen. Musikalisch begleitet wird der Pilgerzug durch die Blaskapelle der DJK Abenberg.
Nach dem Wallfahrtsgottesdienst findet am Kirchplatz ein Treffen zum gegenseitigen Gedankenaustausch und einem Imbiss für die Wallfahrer statt.

Die Teilnehmer des Vorbereitungstreffens von links: Gabi Natz, Edmund Mauser und Monsignore Martin Campensy (alle DJK-Landesverband), Pfarrer Richard Herrmann (DV Eichstätt), Bernadette Haag (Vorsitzende der SG TSV/DJK Herrieden), Gerhard Baierlein (DV Eichstätt), Pfarrer Peter Hauf, Brigitte Vogl (SG TSV/DJK Herrieden), Dieter Bunsen (ehemaliger BLSV-Kreisvorsitzender)

Text & Foto: Rudolf Eder

"Der Größte von euch soll euer Diener sein"

Unter diesem Motto stand in diesem Jahr der Gottesdienst zur Jugendsammelaktion am 5. November. In allen unseren 4 Pfarreien machten sich Jugendliche dazu Gedanken und präsentierten sie in einem Dialog. 60% der Spenden fließen in eine Jugendstiftung, 40% bleiben für unsere Jugendarbeit  im Pfarrverband.

Vergelt's Gott allen Spendern und den Jugendlichen für ihre tatkräftige Beteiligung!

"Und das Wort ist Bild geworden"

Unter dem abgewandelten Bibelwort „Und das Wort ist Bild geworden“ hat die katholische Pfarrei St.Vitus und St. Deocar zu einem Vortragsabend zum Markusevangelium eingeladen.
Grundlage war das in diesem Jahr im Rahmen des „Eichstätter Kunstprojekts“ erschienene Buch „Das Evangelium nach Markus“. In diesem über 200 Seiten starken Werk befassen sich 103 Künstler verschiedener Konfessionen mit Bibelstellen aus dem Evangelium und setzen diese künstlerisch um. Bei diesem Projekt begegnen sich Kirche und Kunst und es entstand ein ökumenisches Perikopenbuch, das dazu beitragen soll das Markusevangelium und seine befreiende Botschaft neu zu entdecken, so Diözesanbischof Gregor Maria Hanke OSB in seinem Vorwort.
Stadtpfarrer Peter Hauf konnte hierzu die Referenten George Banzer, einen aus Palästina stammenden Dipl. Theologen und Religionslehrer im kirchlichen Dienst und Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates von St. Christoph in Ingolstadt und den im Herrieder Ortsteil Hohenberg lebenden Künstler Martin Kiss begrüßen.
George Banzer schilderte eingangs lebhaft seine Idee den Text des Evangeliums sichtbar zu machen, mit dem Ziel, dass sich die Menschen näher damit befassen. Nach einem eingehenden Studium des Evangeliums gliederte Banzer das Evangelium in 103 Abschnitte. Dann suchte er 103 Künstler, die sich mit einer zugelosten Bibelstelle auseinandersetzen und ihre Gedanken in ein Bild umsetzten. Bei der Bildgestaltung gab es für die Künstler keine Vorgaben, jeder hatte bei seiner Interpretation freie Hand.
Im zweiten Teil des Abends ließ dann Martin Kiss die Besucher daran teilhaben, wie er sich mit der Bibelstelle, der Tempelreinigung, auseinandersetzte. Am Anfang stand eine gründliche gedankliche Auseinandersetzung mit dem Bibelwort, dann wurden Skizzen von Personen, Szenen und Gebäuden gefertigt und teilweise wieder verworfen. Wichtig war ihm die Darstellung von Jesus und dessen Haltung, die er bei der Vertreibung der Händler aus dem Tempel einnahm. Schließlich entstand aus den Skizzen und Überlegungen eine Gesamtdarstellung mit einer Tempeldarstellung im Vordergrund, Jesus im Mittelpunkt des Geschehens und den Tieren und Gerätschaften der Händler, die Jesus aus dem Tempel verwies.
Dies Ergebnis erstand zunächst als Aquarell und wurde dann vom Künstler in der von ihm bevorzugten Kaseinmalerei mit Polymentvergoldung umgesetzt.
Mit einer Bildmeditation fand der Abend seinen Abschluß, ehe die Besucher in einen Gedankenaustausch mit den beiden Referenten treten konnten.

Bild & Text: Rudolf Eder

Taufcafe - Richtung Himmel wachsen

Der Einladung zum Taufcafé sind viele Eltern und Paten der im vergangenen Jahr neu getauften Kinder aus dem Pfarrverband Herrieden-Aurach gefolgt.

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Heiligennacht am 31.Oktober 2017

Deocar – von Gott geliebt

Nur die Apostelleuchter brannten und tauchten die Stiftsbasilika in ein warmes, aber doch auch ein bisschen unheimliches Licht als sich die Kinder und erwachsenen Begleiter auf die Spuren des Hl. Deocar in der Stiftsbasilika machten.

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Ökumenisches Glockenläuten

Ein Zeichen ökumenischer Verbundenheit setzten die evangelische Christuskirchengemeinde und die katholische Pfarrei St. Vitus und St. Deocar zum Reformationsfest. Beide Pfarreien hatten um 15.17 Uhr zum ökumenischen Glockenläuten eingeladen. Hierzu trafen sich Pfarrangehörige beider Pfarreien am Marktplatz, wo der Posaunenchor „Jubilate" die Besucher musikalisch auf die ökumenische Veranstaltung einstimmte.

Pfarrer Martin Reutter begrüßte die zahlreichen Anwesenden und brachte seine Freude über das in jüngster Vergangenheit wieder gewachsene ökumenische Verständnis in Herrieden zum Ausdruck. Dann läuteten die Glocken der Christuskirche die kleine Feierstunde zur Reformation ein, ehe das Geläut der Stiftsbasilika einstimmte. Nach dem gemeinsamen „Vater unser" dankte auch Stadtpfarrer Peter Hauf für die Teilnahme, dann entließen die beiden Geistlichen die Besucher mit dem gemeinsamen Segen. Der "Eine Welt e.V." bot fair gehandelten Kaffee und schuf dadurch noch eine Basis zum geschwisterlichen Gedankenaustausch.

Text & Foto: Rudolf Eder

Musik und Gesang zur Ehre der Gottesmutter

Volkstümliches Mariensingen in der Stiftsbasilika berührte die Besucher

Traditionelle Volksmusik und Gesang zur Ehre der Gottesmutter gab es im Rahmen der Stiftsbasilikakonzerte in Herrieden. Unter dem Motto „Maria – Beschützerin des Frankenlandes“ wurde im Wechsel zwischen Gesang und Harfenspiel eine besondere heimelige Art der Musik geboten, die die Besucher in der gut gefüllten Stiftsbasilika berührte. Mitwirkende waren die Dürrwanger Harles-Sänger, die Maierbach-Sängerinnen aus Pölling bei Neumarkt sowie Harfenistin Gabriele Weigel aus Lehrberg. Zu Maria können wir unser Gemüt und all unsere Sorgen tragen, denn sie ist unsere himmlische Mutter, sagte Pfarrer Peter Hauf in seiner Begrüßung.

Er wünschte den Zuhörerinnen und Zuhörern, dass der Gesang und die Musik ihre Herzen ansprächen. Der musikalische Reigen spannte sich von den volkstümlichen Gesängen „Maria Beschützerin des Frankenlandes", von den Harles-Sängern intoniert bis hin zu „Maria hilf doch mir" in feiner Harmonie von den Maierbach-Sängerinnen vorgetragen.

 Zauberhaft wirkten dazwischen auch die sanften Klänge, die Gabriele Weigel auf ihrer keltischen Harfe zelebrierte. Zwischendurch zeigten Hans Schmutterer von den Harles-Sängern und Dr. Heidi Christ, stellvertretende Leiterin der Forschungsstelle für Fränkische Volksmusik, in ihren Textbeiträgen das Leben und Wirken der Gottesmutter Maria auf. Auch die Besucher wurden in das Programm mit eingebunden und stimmten, unterstützt von Stefan Ubl an der Orgel, zur Ehre der Mutter Gottes in das Mitte des 18. Jahrhundert entstandene Marienlied „Wunderschön prächtige“ ein. Für die Mitwirkenden, die nicht nur musikalisch begeisterten, sondern in ihren traditionellen Trachten auch optisch ein farbenfrohes Bild boten, gab es am Schluss des beeindruckenden Mariensingens einen wohlverdienten langanhaltenden Applaus. Die Aufnahmen zeigen die Dürrwanger Harles-Sänger, die Maierbach-Sängerinnen und die Harfenistin Gabriele Weigel, die mit ihren Darbietungen die Konzertbesucher berührten.

Text & Bilder: Werner Wenk

"Kolping Roadshow" in Herrieden

Der katholische Sozialverband „Kolpingwerk" mit seinen 2.600 Ortsverbänden, den Kolpingsfamilien, unterhält seit 2016 das „Kolping Netzwerk für Geflüchtete". Dessen Ziel sind Initiativen zur Arbeit mit Geflüchteten, um diese Menschen in den vier Bereichen Wohnen, Begleiten, Bilden und Zusammenleben zu unterstützen.

Mit der „Kolping Roadshow“ – einem Infomobil, das bundesweit einge- setzt wird, soll ein Angebot zur Sensibilisierung für die Belange Geflüchteter unter- breitet werden. Das Infomobil war am Freitagnachmittag in Herrieden im Einsatz, nach dem es Vortag in Schwäbisch Hall Station machte und am nächsten Tag in Würzburg zu sehen ist. Das Inofmobil wird von geschulten Fachkräften betreut, die wie in Herrieden auch, am Vortag Kurzschulungen zum Thema anbieten. Begleitet wurde die Aktion in Herrieden, durch die örtliche Kolpingsfamilie,die den interessierten Besuchern fairen Kaffee und selbstgebackene Waffeln kredenzten. Mit im Boot waren auch der „Eine Welt e.V." und Mitglieder der Herrieder Flüchtlingshilfe. Die Verantwortlichen zeigten sich über das rege Interesse erfreut. Neben Stadtpfarrer Peter Hauf und der Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl, sowie Pfarrer Martin Reutter von der Christurkirchengemeinde zählten auch viele Flüchtlingsfamilien zu den Gästen.

Foto & Text: Rudolf Eder

Stürmische Zeiten - eine Jugendbibelnacht

Ein bisschen gewagt ist es schon, eine Bibelaktion für Jugendliche anzubieten. Kommt da überhaupt wer? So wurde ich in der Vorbereitungszeit öfters gefragt.
Und: Nein, da geh ich doch nicht hin – Bibel ist out und außerdem total uncool!
Zögerlich flatterte dann doch die eine um die andere Anmeldung ins Pfarrbüro und dann waren es am 06. Oktober 21 Teilnehmer zwischen 12 und 16 Jahren und ein Vorbereitungsteam von vier Jugendlichen und drei Erwachsenen.

Wir haben uns die spannende Erzählung vom Seesturm ausgesucht und zunächst mit Hilfe eines Comics erzählt. Die Geschichte eignete sich prima, um im Pfarrheim mit unseren jugendlichen Leitern richtige Actionspiele zu machen.

Und alle waren bereit, sich auch ernsthaft mit Angst, Verzweiflung und Vertrauen – eben den eigenen Stürmen im Leben – auseinander zu setzten. Es war ein herrlicher Anblick die kleinen Angstschiffchen im Dunkeln auf der Altmühl davon schwimmen zu sehen. Bei Kerzenschein in der Siechkapelle durfte als Abschluss jeder einen kleinen Brief an sich selbst verfassen. Bestimmt sind einige schon gespannt, wann dieser bei ihnen im Briefkasten landet…

Gemeindereferentin Christiane Herrmann

Ehrungen bei der Stadt- und Pfarrbücherei

Die von der Stadt Herrieden und der katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden gemeinsam betriebene "Stadt- und Pfarrbücherei in der alten Propstei" konnte ein kleines Jubiläum feiern, denn sie gehört seit 50 Jahren dem St. Michaelsbund, dem Dachverband katholischer Büchereien in Bayern an, dessen Aufgabe die fachliche Betreuung dieser Büchereien ist. Hierzu waren zu einer kleinen Feierstunde aus Eichstätt vom St.Michaelsbund Diözesandirektor Dr. Ludwig Brandl und Diözesanbibliothekar Wolfgang Reißner nach Herrieden gekommen, um die Arbeit der Herrieder Bücherei zu würdigen und verdiente Bücheremitarbeiterinnen zu ehren.

2. Bürgermeister Manfred Niedereauer blickte eingangs auf die Entstehung der gemeinsamen Bücherei zurück, dankte dem St.Michaelsbund für die fachliche Betreuung und hob den hohen Stellenwert hervor, den die Bücherei im gesellschaftlichen Leben der Altmühlstadt besitzt. Das ursprüngliche Ziel für jeden Einwohner ein Medium bereitstellen zu können wird weit überschritten. Derzeit verfügt die Bücherei über 10.000 Bücher und 1.000 CD´S und Videos,, die in über 30.000 jährlichen Entleihen von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden. Niederauer dankte den mehr als 25 ehrenamtlich tätigen Büchereimitarbeiterinnen, die durch ihr Engagement ein breites Angebot an Öffnungszeiten ermöglichen.

Diözesandirektor Dr. Ludwig Brandl verwies in seiner Laudatio auf die benediktinischen Ursprünge Herriedens, welche die Stadt zur Kultur verpflichten. Die Herrieder Einrichtung, eine leistungsfähige Bücherei, zählt nach seinen Worten zu den festen Säulen der diözesanen Büchereiarbeit. Büchereien seien ein Treffpunkt zu Gesprächen, fördern die geistige Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen und stärken die Lesekompetenz. Er zeigte sich erfreut, dass Kommune und Pfarrei diese Einrichtung tragen und nach ihren Möglichkeiten auch die finanziell notwendigen Beiträge leisten. Hierfür sprach er den Trägern der Bücherei besonderen Dank aus. Ein besonderes Dankeswort richtete er an die ehrenamt- lichen Mitarbeiterinnen, die er als Garanten einer erfolgreichen Büchereiarbeit be- zeichnete, die aber auch das Gesicht der Bücherei bilden. Nach der vom St. Michaelsbund geführten Statistik wurden in Herrieden in den letzten fünf Jahren 13.000 ehrenamtliche Stunden vom Büchereiteam geleistet.
Deshalb freuten sich die Vertreter des St.Michaelsbundes, dass sie bei der kleinen Feierstunde sieben Damen für mehr als 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit einer Ehrenurkunde und der silbernen Ehrennadel des St .Michaelsbundes auszeichnen konnten:

Dorothea Ertel, die seit 9 Jahren Büchereileiterin ist, kann auf 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken, ebenso wie Bernadette Haag. 23 Jahre Büchereidienst haben Elisabeth Goth und Monika Neumann vorzuweisen, 18 Jahre ist Regina Heller im Team und Barbara Sprilbille und Gabi Binder gehören dem Büchereiteam 16 Jahre an.
Abschließend verwies Büchereileiterin Dorothe Ertel noch auf die anstehenden Lesekreisabende, die am 15.11. mit Impulsen von Stadtpfarrer Peter Hauf zum Thema „Gott suchen – hier und jetzt“ beginnen. Am 20.12. stellen Dorothea Ertel und Ella Hausner „Weihnachtliche Geschichten, Gedichte und Lieder“ vor. Deo Bösendörfer befaßt sich am 17.1.2018 mit Otto Reutter und Claire Waldorff unter der Überschrift „ Geschichten und Couplets aus dem Berlin der 20-er Jahre“ und Nancy Kleye präsentiert am 21.02.2018 die „Insel Hiddensee und ihre Autoren – Gerhard Hauptmann, Joachim Ringelnatz und Max Kruse“. Zur alljährlichen vorweihnacht-lichen Buchausstellung wird am 18./19.November in das katholische Pfarrheim ein- geladen.

Text & Foto: Rudolf Eder

Wir bringen Leben in die Kirche!

Dieses Motto nahmen die Kinder der Kinderkirche am Kirchweihsonntag sehr wörtlich. Im großen Saal herrschte Trubel, so viele Familien waren gekommen. Zu Beginn legte jede Familie ihr Haus aus einem Tuch. Für jedes Familienmitglied wurde ein Gesicht hineingelegt. Die Bewohner machen das Haus lebendig, wussten die Kinder. Sie erzählten vom Leben in ihren Häusern und von der Liebe, die sie dort erfahren dürfen.

Die Kirche, das große Haus in unserer Mitte, in dem Gott wohnt, wird lebendig, wenn wir sie mit Leben erfüllen. Wenn wir gemeinsam beten, singen, auf Gottes Wort hören, uns miteinander und mit Jesus verbinden, bringen wir Leben in die Kirche. Gott schenkt uns Leben und Liebe, weil er sich uns zuwendet.
Kirche braucht Gemeinschaft! Gut, dass viele Eltern ihren Kindern diese Gemeinschaft erfahren lassen, wenn sie mit ihnen zum Gottesdienst oder in die Kinderkirche kommen.

Wenn sechs Herren das Vaterunser zum Glänzen und Strahlen bringen,

so überschreibt der Rezensent des Stiftsbasilikakonzertes seinen Eindruck vom Konzert mit den Weltklasse-Sextett der King´s Singers in Herrieden.
Eine große Zahl von Zuhörern, die zum Teil von weit her angereist waren, erlebten ein Konzert der Extraklasse in der für ihre Akustik sehr geschätzten Stiftsbasilika. In höchster Vollendung waren unter dem Motto „Pater noster“ verschiedene Vertonungen dieses Textes oder Motetten, die in Zusammenhang mit dem Text des Vater unsers stehen, zu hören.

Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Herrieden, mischten sich die sechs jungen Herren völlig unkompliziert unters Publikum, verteilten Autogramme und signierten CDs.

Seniorennachmittag in Herrieden

Auf gekonnte Weise wurden die Besucher des Seniorennachmittages  diesmal von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates unterhalten, die Walli Christ im gut gefülltem Pfarrsaal begrüßen konnte.

Mit fröhlichen Gedanken und Liedern über die vier Jahreszeiten und alten Sagen aus dem Umland wurden Erinnerungen bei den Senioren geweckt.

Es fehlten auch nicht die passenden Heiligen zu den Jahreszeiten, der Hl. Leonhard, Hl. Barbara, Hl. Josef und Hl. Vitus.
Alte Bräuche wurden wieder dargestellt und auch die Besucher konnten dazu originelle Beiträge leisten.

Viel Beifall gab es für einen gekonnt vorgetragenen Sketch, Bratäpfel und selbst gemachte Marmelade versüssten den vielen Besuchern einen geselligen Nachmittag.

Diözesan-Frauenwallfahrt in Herrieden

Ziel der im zweijährigen Turnus stattfindenden Frauenwallfahrt des Deutschen Katholischen Frauenbundes – Diözesanverband Eichstätt – war heuer Herrieden mit der Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar. Hierzu konnte Diözesanvorsitzende Rosalinde Göppel 700 Frauen aus dem gesamten Diözesangebiet in Herrieden begrüßen, die unter dem Leitwort der Wallfahrt „Ich – von Gott geliebt“ an die Wirkungsstätte des Hl. Deocar pilgerten.
Bischof Gregor Maria Hanke, der den Wallfahrtsgottesdienst in Konzelebration mit dem früheren Diözesanbeirat Konrad Herrmann und dessen Amtsnachfolger Dekan Wolfgang Hörl feierte, schrieb in seinem Grußwort „So wollen wir heute gemeinsam auf den Spuren des Heiligen Deocar die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes feiern und ihm in der Eucharistie für seine errettende Liebe danken. Dies taten die Wallfahrerinnen dann in überzeugender Weise, als sie vom Treffpunkt im Schulzentraum betend und singend, begleitet von den Stiftsbasilikabläsern, durch die Straßen der Altstadt zur Stiftsbasilika zogen. An drei Stationen wurde ihnen der aus einem fränkischen Adelsgeschlecht stammende Herrieder Ortsheilige vorgestellt, der 760 die Priesterweihe erhielt, zunächst das Leben eines Einsiedlers suchte, um mit Beten und Fasten Gott zu dienen. Dabei versuchte er getreu seinem Namen „Gott lieb“ zu werden und durch sein Leben ein Beispiel für ein gelebtes Christentum zu geben. Biblische Texte ermunterten die Wallfahrerinnen an den einzelnen Stationen zu einem Vorbild im Glauben, zur Güte und Barmherzigkeit und zur Verkündigung des Wortes Gottes.

Höhepunkt des Tages war der Wallfahrtsgottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stiftsbasilika, die schon in früherer Zeit als „Basilika des Oberlandes“ bezeichnet wurde. Gemäß dem Wallfahrtsmotto bestärkte der Oberhirte die Frauen, die Liebe Gottes in die Familien und in alle Lebensbereiche zu tragen. Seinen Abschluß fand der Wallfahrtstag bei einem gemeinsamen Treffen in der Turnhalle der Realschule. In diesem Zusammenhang zeigte sich die Diözesanvorsitzende erfreut über die große Unterstützung bei der Organisation und Durchführung dieser Großveranstaltung und dankte hierfür den Mitgliedern der MMC Herrieden, der Kolpingsfamilie Herrieden, dem Frauenbund Ortsverband Rauenzell, der Herrieder Feuerwehr und dem städtischen Bauhof. Im Vorfeld der Wallfahrt hatten Hermann Jechnerer und Rudolf Eder vom Kath. Pfarrarchiv in Herrieden Kirchenführungen in der Frauenkirche und der Stiftsbasilika angeboten, die von zahlreichen Pilgerinnen gut angenommen wurden.

Text & Bilder: Rudolf Eder

Herrieder Sportkleidung in Afrika

2016 weilte der afrikanische Priester Abbé Cesar Mbungu Nlandu zu einem mehrwöchigen Praktikum in der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden. Dabei gab ihm die Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden nicht mehr benötigte Fußballtrikots mit in sein Heimatland. Abbé Cesar stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, dem früheren Zaire, wurde 2010 zum Priester geweiht und ist nun Dozent für Latein und Englisch am Priesterseminar seiner Heimatdiözese Boma.

 Kürzlich weilte er bei einem Deutschlandaufenthalt wieder in Herrieden, um durch Fotos zu dokumentieren, dass die von unserem Verein gespendete Sportkleidung gut angenommen wird. Dies war für uns der Anlass, erneut eine komplette Garnitur Spielkleidung, bestehend aus Trikots, Hosen und Stutzen, auf den Weg nach Afrika zu bringen.
So jagen nun in der Diözese Boma jugendliche Fußballfans in Trikots mit der Rückenaufschrift "SG TSV/DJK Herrieden", dem runden Leder nach.
Foto Abbé Cesar: Jugendliche präsentieren stolz die Herrieder Spielkleidung – rechts: Abbé Cesar.

Ein Zeichen der Gerechtigkeit

Pfarrer Peter Hauf erteilte dem von der MMC Herrieden erneuerte Flurkreuz Gottes Segen

Seit 2004 sanieren Mitglieder der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden unter der Leitung ihres Präfekten Albert Feuchter Flurkreuze, Marterln und kleine Kapellen im gesamten Gemeindegebiet Herrieden. In der Zwischenzeit sind es 29 Objekte, die dank deren Initiative vor dem Verfall bewahrt wurden. Jetzt erteilte Pfarrer Peter Hauf aus Herrieden dem neuerrichteten Flurkreuz oberhalb des Kräuterlehrgartens den kirchlichen Segen. Das Kreuz ist ein Symbol der Gerechtigkeit. Gott habe mit dem Kreuz ein Pluszeichen der Versöhnung zwischen ihm und den Menschen gesetzt, sagte Pfarrer Hauf in seiner Ansprache. Im fürbittenden Gebet und mit der Besprengung mit Weihweiser stellte der Geistliche das christliche Wegzeichen unter Gottes Schutz.

Flurkreuze sind Zeugen der innigen Gottesverehrung und richteten eine christliche Botschaft an die Menschen, führte auch Albert Feuchter aus. Das vor etwa 70 Jahren, nur wenige Meter neben dem jetzigen Standort errichtete Kreuz, sei wegen seines morschen Zustandes nicht mehr zu retten gewesen, erklärte Feuchter. MMC-Mitglied und Schreinermeister Karl Heller aus Leibelbach zimmerte dieses neue Kreuz aus Eichenholz, wofür ihm Feuchter herzlich dankte. Anerkennung zollte er auch den fleißigen Helfern, die die Eisenhalterung geschmiedet sowie beim Aufstellen und beim Einblechen mitgeholfen hatten. Die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen gewesene Christusfigur restaurierte der Hohenberger Kirchenmaler Martin Kiss.
Angelika Lechner sorge für die Bepflanzung des kleinen Blumenbeetes. Namens der Stadt Herrieden übermittelte die Grüße  dritter Bürgermeister Robert Goth. Die Leistungen, die diesbezüglich von der MMC mit ihrem emsigen Vorsitzenden erbracht würden, seien vorbildlich und suchten seinesgleichen, wusste Goth zu würdigen. Er nannte es einen Glücksfall, dass sich die Kongregation dieser Aufgabe angenommen habe und unter ihrem Präfekten Albert Feuchter diese auch fachmännisch ausführe. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Neunstetter Bläsern.

Bilder & Text: Werner Wenk

Patrozinium und Pfarrfest gefeiert

Neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen.


Im Rahmen des Festgottesdienstes anlässlich des Patroziniums Sankt Jakobus des Älteren in Elbersroth nahm Stadtpfarrer Peter Hauf die Erstkommunikanten Jakob Trammer und Farrell Frey für den Dienst am Altar auf.

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Firmausflug nach Amberg

Einen Tag schulfrei bekamen die neu Gefirmten des Pfarrverbands Herrieden für den Firmausflug, der nach Amberg führte. Nach der Hl. Messe in der Amberger Schulkirche stand der Besuch des Luftmuseums auf dem Programm.

Mit viel Freude machten die Mädchen und Jungen Experimente mit Luft, z.B. an der „Luftorgel". Mittags ging es weiter auf den Mariahilfberg, das obige Foto zeigt die Gruppe auf den Stufen der Wallfahrtskirche.

Seinen Ausklang fand der Ausflug am Freizeitpark "Monte Kaolino".

Konrad Herrmann, Pfarrer i.R. und Studiendirektor a.D. feiert Goldenes Priesterjubläum

Jubilar Konrad Herrmann (Mitte), begleitet von Erzbischof Simon Ntamwana (rechts) und Abt Thomas M. Freihart OSB (links) auf dem Weg zur Pfarrkirche Mariä Heimsuchung.

Am 02. Juli konnte Pfarrer Konrad Herrmann in seiner Heimatpfarrei Rauenzell sein Goldenes Priesterjubiläum begehen. Auf den Tag genau vor 50 Jahren feierte er in Rauenzell sein erstes Hl. Messopfer. Der Jubilar wurde am 29.06.1967 in Eichstätt zum Priester geweiht. Nach Kaplansstellen in Nürnberg und Beilngries setzte er seine Studien in München fort und war von 1973 bis 2004 Lehrer am Willibald-Gymnasium in Eichstätt. Daneben kümmerte er sich von 1973 bis 1994 als Geistlicher Leiter um die Studierende Jugend (KSJ) und nahm von 1996 bis 2004 die Aufgaben des Pfarrers in Obereichstätt wahr. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Arbeit des Katholischen Deutschen Frauenbundes, dessen Arbeit er als Geistlicher Beirat in der Diözese Eichstätt begleitete. Seit 2014 ist er Geistlicher Beirat im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) Bayern. „Mit Franziskus Gott lobsingen“ schrieb Konrad Herrmann auf sein Gedenkbild zum 50-jährigen Jubiläum und brachte damit seine Verbundenheit zum Hl. Franziskus zum Ausdruck. Auf zahlreichen Pilgerreisen hat er Jugendliche und Erwachsene nach Assisi begleitet. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand arbeitet er in der Seelsorge des Pfarrverbandes mit.
Den Festgottesdienst zum Priesterjubiläum leitete Erzbischof Simon Ntamwana aus der Eichstätter Partnerdiözese in Burundi. Festprediger war Abt Thomas M. Freihart OSB aus Weltenburg. Mit an den Altar traten Geistliche, die mit dem Jubilar freundschaftlich ver- bunden sind: Päpstl. Protonotar Krzysztof Nykiel aus Rom, Dompropst Johannes Limbacher aus Eichstätt, Pfarrer Joseph Handl aus Georgensgmünd und Pfarrer Hans Schmidtlein aus Bechofen, sowie Stadtpfarrer Peter Hauf, der die Gäste begrüßte. Der Festgottesdienst wurde durch „Chorisma“ (Leitung Sabine Hörauf), die Stiftsbasilikabläser (Leitung Hermann Balk) und den Männergesangverein Rauenzell (Leitung Michael Kircheis) musikalisch mitgestaltet. Die Kollekte bestimmte Konrad Herrmann für die Missionsarbeit von Pater Josef Schmidtpeter, der mit dem Projekt „Policlimnos Espiritu Santo“ dafür sorgt, dass Kranke und Arme in Peru menschenwürdig versorgt werden können. Zusammen mit Spenden von Freunden und Verwandten und der Kollekte kann das Projekt von Pater Schmidtpeter mit einem Betrag von rd. 10.000 € unterstützt werden.
Im Anschluss an den Festgottesdienst fand in der Pfarrscheune ein Empfang statt, bei dem Bürgermeister Alfons Brandl für die Stadt Herrieden und Vertreter der Pfarrei Rauenzell ihre Glückwünsche und ihren Dank übermittelten.

Foto & Bericht: Rudolf Eder

Pfarrwallfahrt nach Großlellenfeld

Am Sonntag, 9. Juli 2017, eine Woche nach dem Patrozinium "Maria Heimsuchung" der Pfarr- und Wallfahrtskirche von Großlellenfeld fand die diesjährige Pfarrwallfahrt des Pfarrverbandes Herrieden zu "Unserer Lieben Frau von Lellenfeld" statt. Bereits um 5.00 Uhr machte sich eine Gruppe von mehr als 50 Fußwallfahrern auf den Weg. Eine ebenso stattliche Anzahl von Wallfahrern folgte um 7.00 Uhr mit dem Fahrrad. Bei besten Wallfahrerwetter zogen die Gruppen auf unterschiedlichen Wegen betend und singend dem Wallfahrtsziel entgegen. Am Ortseingang von Großlellenfeld empfing Ortspfarrer Reinhard Pasel zusammen mit den Ministranten die Wallfahrer und geleitete sie unter den Klängen der Basilikabläser zur Kirche. Viele Gläubige aus dem Pfarrverband waren zu dem mit Auto gekommen. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Pasel feierte der Herrieder Stadtpfarrer Peter Hauf erstmals den Wallfahrtsgottesdienst, der von den Basilikabläsern feierlich musikalisch mitgestaltet wurde.

"Da berühren sich Himmel und Erde …"

35 Mädchen und Jungen aus dem Pfarrverband empfingen am Samstag vor Pfingsten in der Stiftsbasilika das Sakrament der Firmung. Firmspender war der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, OSB. Er ermutigte die Jugendlichen in seiner Predigt, den Heiligen Geist in ihrem Leben wirken zu lassen. Mit großem Interesse und mit viel Freude waren die Firmlinge in der Vorbereitungszeit dabei.
Herzlichen Dank allen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern für ihre ehrenamtliche Arbeit und allen Pfarreimitgliedern, die eine Gebetspatenschaft für einen der Jugendlichen übernommen haben.

Kommt und dann werdet Ihr sehen!

Unter diesem Motto stand eine Hl. Land-Pilgerfahrt der Kolpingfamilie Herrieden vom 3. bis 11. Juni 2017. In diesen 9 Tagen haben die 26 Teilnehmer die Hl. Stätten, die an das Leben und Wirken, an Leiden und Sterben und die Auferstehung Jesu erinnern, besucht.

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Andacht an der Dreifaltigkeitskapelle

Es ist schon lange Tradition in der Katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar, dass sich Pfarrangehörige am Dreifaltigkeitssonntag an der Dreifaltigkeitskapelle an der Münchener Straße zu einer Abendandacht treffen. Die den älteren Herriedern auch noch unter der Bezeichnung "Raila´s Kapella" bekannte ursprüngliche Kapelle stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie trägt diesen Zusatz auch deswegen, weil der früheren Gastwirtsfamilie Raila der Unterhalt oblag. Deren Vorfahren waren kinderlos und gelobten den Bau einer Kapelle, sollten ihnen noch Nachkommen geschenkt werden. Die Kapelle gegenüber der Fronveste wurde durch das Wurzelwerk einer nahe stehenden Linde in ihrer Bausubstanz stark beeinträchtigt. So entschlossen sich die Rechtsnachfolger der Familie Raila, die Familie Rudolf Sand, die Kapelle mit Zustimmung des Landesamtes für Denkmalpflege geringfügig zu versetzen und wenige Meter von früheren Standort in gleicher Bauweise neu zu errichten. Am Dreifaltigkeitssonntag 1997 konnte dann Stadtpfarrer Georg Härteis die Weihe der neuen Kapelle vollziehen.

Nahezu 100 Gläubige fanden sich nun an der Kapelle ein, um in einer Abendandacht mit Kaplan Ulrich Schnalzger den Dreifaltigkeitssonntag im gemeinsamen Gebet ausklingen zu lassen.

Rudolf Eder

Wenn die Erstkommunion vorbei ist…

… gibt es für die Kommunionkinder des Pfarrverbandes viele Möglichkeiten, die in der Vorbereitungszeit erlebte Gemeinschaft weiter zu erfahren.
In Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell sind die Kinder in die bestehenden Gruppenstunden eingeladen, in Herrieden bildet sich eine neue Gruppe für den Kommunionjahrgang 2017. Das erste Treffen findet am Freitag, den 23.6. um 16.00 Uhr statt. Wer einen vollen Kommunionpass hat, darf sich am Freitag, 30.6. um 15.00 Uhr überraschen lassen. Wer gerne singt, der ist bei den Kinderchören in Rauenzell oder Herrieden herzlich willkommen. Und natürlich entscheiden sich auch in diesem Jahr Kommunionkinder dafür, in ihrer Pfarrei Ministrantin oder Ministrant zu werden.
Einige Gottesdienste sind besonders auf die Kinder ausgerichtet, z.B. die Kindermaiandacht. Das Foto zeigt die Mädchen und Jungen beim Spielen nach der Andacht an der Siechkapelle.
Eingeladen sind die Kinder aber vor allem von Jesus. Er lädt ein, die Gemeinschaft mit ihm zu vertiefen und lebendig sein zu lassen in der Feier der Hl. Messe.
Wir wünschen den Kommunionkindern 2017, dass sie lernen, aus der Eucharistie zu leben und sich von Jesus, ihrem Freund, für ihr Leben stärken zu lassen.

Jesus sagt: Ich bin bei euch jeden Tag!

Am letzten Sonntag im Mai waren die Kinder und Erwachsenen des evangelischen Kindergottesdienstes zu Gast bei der katholischen Kinderkirche. Im 10.00-Uhr-Gottesdienst begrüßte Pfarrer Hauf die Kinder. Nach dem Entzünden der Jesuskerze zogen die Familien in den Garten der Kindertagesstätte St. Deocar und feierten dort den Kindergottesdienst.
Im Bild vom Weinstock entdeckten die Kinder, dass die Zweige ihre Kraft aus den Wurzeln und dem Stamm ziehen, damit sie Frucht bringen können.
Zunächst wunderten die Kinder sich, dass Jesus sagt: Ich bin der Weinstock! Doch dann wurde klar: Wir Christen – evangelisch und katholisch - sind mit Jesus verbunden wie die Zweige mit dem Stamm. Er verspricht uns: Ich bin bei euch jeden Tag! Wer mit Jesus verbunden bleibt, dem schenkt er seine Kraft. Wer mit Jesus verbunden bleibt, der kann Früchte bringen. Teilen, sich versöhnen oder helfen, beten und Jesus in schönen Liedern loben, wussten die Kinder, sind solche Früchte.

Die gute Tradition des jährlichen gemeinsamen Gottesdienstes soll aufrecht erhalten bleiben, war man sich im Vorbereitungsteam einig. Im nächsten Jahr wird die evangelische Gemeinde Gastgeber sein.

Einweihung Lourdesgrotte im Pfarrgarten Allersberg

Unter großer Anteilnahme der Gläubigen aus Allersberg und Herrieden wurde die neu erbaute Lourdesgrotte, ein Abschiedsgeschenk der Herriedener an Pfarrer Peter Wenzel, im Allersberger Pfarrgarten eingeweiht.

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Einmalig!

Wie bin ich? Wer bin ich? Wie sehen mich die anderen? Und was hat Gott damit zu tun? Beim FirmungPlus-Wochenende im Jugendhaus Veitsweiler am Hesselberg befassten sich die Jugendlichen mit diesem Thema.

Dabei konnten alle eine wirklich gute Gemeinschaft erfahren, die sich im gemeinsamen Spielen und Basteln, beim Beten und Singen und am Lagerfeuer zeigte.

Höhepunkt und Ausdruck dieser Gemeinschaft war die Feier der Hl. Messe am Samstagabend. Dazu war Pfr. Peter Hauf nach Veitsweiler gekommen.

Vorbereitet und durchgeführt wurde dieses Wochenende von Sylvia Ausmann, Jakob Ludwig, Brigitte Bunsen und Gemeindereferentin Manuela Ludwig.

Restaurierte Kreuzwegstationen eingeweiht

Die sieben Kreuzwegstationen den Steinweg hoch nach St. Martin, die 1719 errichtet worden sind, erstrahlen seit einigen Monaten in neuem Glanz. Im Rahmen einer gemeinsamen Maiandacht der Marianischen Männerkongregation (MMC) und der Kolpingfamilie Herrieden, die von den Basilikabläsern feierlich musikalisch begleitet worden ist, weihte Präses Pfarrer Peter Hauf am Freitag, 12. Mai 2017, den restaurierten Kreuzweg wieder ein.

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Flurkreuz im neuen Glanz – MMC Herrieden ließ Flurdenkmal oberhalb des Kräuterlehrgartens renovieren.

Jetzt erhielt das neue Flurkreuz oberhalb des Kräuterlehrgartens bei Elbersroth seinen Korpus. Die in schlechtem Zustand gewesene Christusfigur hatte man seitens der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden restaurieren lassen.
Wie Vorsitzender Albert Feuchter mitteilte, hatte Mitglied Herbert Fischer den gusseisernen Körper mehrmals mittels Sandstrahlgerät gereinigt. Kirchenmaler Martin Kiss aus Hohenberg grundierte zunächst die offenporige Oberfläche und fasste dann die Figur mit Farbe. Dem Lendenschutz gab Kiss einen Blattgold-Überzug. Um die Brillanz der Farben lange zu erhalten, wurde das Objekt schließlich mit einem Schutzlack überzogen. Bei einem Arbeitseinsatz befestigte nun Albert Feuchter unter Mithilfe von Martin Kiss und Vorstandsmitglied Daniel Lechner (Bild) den schweren Corpus an dem bereits im Dezember letzten Jahres von der MMC errichteten Eichenkreuz. Dieses ersetzte das etwa 70 Jahre alte Flurkreuz, das ebenfalls im schlechten Zustand gewesen war.

Bild & Text: Werner Wenk

Erstkommunion in der Pfarrei Neunstetten

Am Sonntag, den 30. April durften die drei Erstkommunionkinder der Pfarrei Neunstetten bei strahlendem Sonnenschein ihre Erstkommunion feiern. In den vorausgegangenen Monaten haben sich die Kinder auf dieses große Fest vorbereitet, gemeinsamen haben sie in dieser Zeit die Freundschaft mit Jesus Christus entdecken dürfen.

Ein Stück Herrieden im Allersberger Pfarrgarten

In seiner Zeit im Pfarrverband Herrieden bekam Stadtpfarrer Peter Wenzel von der Marianischen Männekongregation eine Lourdesgrotte. Die Madonna war ein Geschenk der Familie Ubl. Mit viel handwerklichen Geschick wurde dieses religiöse Kleinod damals erbaut.

Als Stadtpfarrer Peter Wenzel seinen Abschiedsgottesdienst in der Stiftsbasilika feierte, überraschte die Kirchenpflegerin ihn mit einem schönen Geschenk. Wegen seiner großen Verehrung zur Gottesmutter wird ihm die Marianische Männerkongregation Herrieden mit großzügiger Unterstützung des Pfarrverbandes eine Grotte für seinen neuen Pfarrgarten errichten.
Die Allersberger Kirchenverwaltung zeigte sich auch sehr erfreut, ist doch eine Grotte ein wahres geistliches Schmuckstück für jeden Pfarrgarten.
Im April machte sich der Präfekt Albert Feuchter zusammen mit seinen Helfern Willi Schindler, Friedrich Burger, Karl Tuchscherer und Georg Schlumprecht ans Werk und verbauten in 109 Stunden etwa 7 Tonnen Material. Die Allersberger Grotte ist ein wenig größer geworden, so der Präfekt, da ja auch der neue Pfarrgarten deutlich weitläufiger ist.

Pfarrer Wenzel ist sehr dankbar und froh, da er nun auch eine schöne Erinnerung an seinen früheren Wirkungsort hat. Wenn dann die Grotte bepflanzt ist mit Bäumen und Rosen, wird dieser Ort im Pfarrgarten etwas ganz Besonderes sein, so Wenzel.
Zur Einweihung der Grotte werden die Herrieder Sodalen extra mit dem Bus nach Allersberg anreisen. Diese findet im Rahmen einer Maiandacht am Sonntag, den 21. Mai um 16.30 Uhr statt, dazu sind auch alle Gläubigen aus Allersberg herzlich willkommen. Zukünftig möchte Pfarrer Wenzel dann in Zukunft jährlich an der Grotte eine Maiandacht feiern.

Erstkommunion in Herrieden

31 Kinder aus den Pfarreien Elbersroth und Herrieden feierten am Weißen Sonntag in der Stiftsbasilika ihre Erstkommunion. Vorausgegangen war eine Zeit der Vorbereitung, in der die Kinder die Freundschaft mit Jesus entdecken und stärken und in unsere Pfarrgemeinden und die Eucharistiefeier hineinwachsen konnten.

Martin Kiss bei diözesanem Kunstobjekt beteiligt

Im Reformationsgedenkjahr hatten Kunstschaffende aus der Diözese auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung in Bistum Eichstätt und des Fachbereichs "Kunst und Kultur" im Diözesanbauamt Werke zum Markus-Evangelium geschaffen und aus ihrer Sicht einzelne Aussagen des Evangeliums interpretiert.

Das Projekt war von Anfang an ökumenisch ausgelegt. Die 103 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler gehören unterschiedlichen oder gar keiner Konfession an. Die geschaffenen Werke wurden vom 7.- 19. April in der ehemaligen Eichstätter Johanniskirche ausgestellt.



Bei der Bildübergabe von links: Martin Kiss, Stadtpfarrer Peter Hauf, im Hintergrund das Ausstellungsbild "Tempelreinigung", Vikarin Teresa Sichermann.

Unter den Künstlern war auch der in Hohenberg wohnhafte Martin Kiss, dem eine künstlerische Aussage zur "Tempelreinigung" als Aufgabe gestellt war. Bei der Ausstellungseröffnung stellte Diözesanbischof Gregor Maria Hanke die Illustrierung des "Eichstätter Markusevangeliums" in die Tradition der "biblia pauperum", die biblisches Wissen durch eingängige Bilder vermittelt. Seit 2015 hatten die Kunstschaffenden Gelegenheit sich mit einem Abschnitt des Evangeliums auseinanderzusetzen und ihre Gedanken in ein künstlerisches Werk umzusetzen.
Zu sehen waren dann Arbeiten verschiedener Techniken und unterschiedlicher Materialien, Aquarelle, Holzschnitte, mit dem Computer gestaltete Bilder, Collagen, Tuschezeichnungen usw.
Das Zustandekommen der Ausstellung wurde durch die Diözese Eichstätt, das St. Gundekarwerk der Diözese Eichstätt und der VolksbankRaiffeisenbank Bayern Mitte eG unterstützt. Das Ergebnis dieses Kunstprojekts ist in einem anspruchsvollen Kunstbuch "Das Evangelium nach Markus. Wort und Bild im Dialog" festgehalten.
Martin Kiss hat nun je ein Exemplar dieses großformatigen Buches an die Katholische Pfarrgemeinde und die evangelische Kirchengemeinde in Herrieden übergeben. Stadtpfarrer Peter Hauf und Vikarin Teresa Sichermann konnten das Buch entgegennehmen.
Pfarrer Hauf und Vikarin Sichermann bedankten sich bei ihm für das Geschenk und zeigten sich dankbar, dass die beiden Pfarreien mit Martin Kiss einem Künstler zur Seite hätten, der sich mit großer Aussagekraft und innerer Überzeugung religiösen Themen widmet, so wie er es u.a. mit dem großflächigem Bild im Chorraum der Christuskirche und mit der Ausgestaltung der Hohenberger Kreuzkapelle unter Beweis gestellt hat.

Foto & Text: Rudolf Eder

Du hast uns deine Welt geschenkt!

Von Gottes Schöpfung hörten die über 50 Kinder beim Kinderbibeltag des Pfarrverbands Herrieden. Im Laufe des Vormittags entstand ein gemeinsames Schöpfungsbuch, für jeden Schöpfungstag gestaltete eine Gruppe ein großes Plakat.

An verschiedenen Stationen im Pfarrheim legten die Kinder ein Schöpfungsmandala, betrachteten Weltraumbilder, staunten über die Schönheit der Natur und dankten Gott dafür.
Am Nachmittag entdeckten die Kinder sich selbst als wunderbares und geliebtes Geschöpf Gottes und überlegten auch, wie sie der Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung nachkommen könnten.

Kinderbibeltag, das heißt: Trubel und Gewusel im Pfarrheim, aber auch miteinander Beten und Singen, Stille und gespanntes Zuhören, Freude am Glauben, die ansteckt und immer viele strahlende Gesichter.
Fast 30 jugendliche und erwachsene Helferinnen und Helfer bereiteten den Tag in mehreren Treffen vor und führten ihn am Samstag vor Palmsonntag durch.

Froh und dankbar über die vielen Helfer zeigten sich Pfarrer Peter Hauf und die Gemeindereferentinnen Christiane Herrmann und Manuela Ludwig.

Du bist wertvoll!

Zum ersten Mal fand im Dekanat Herrieden ein gemeinsamer Firmlingsgottesdienst statt. Zum Abendgottesdienst am Montag in der Karwoche versammelten sich viele Firmbewerber im Altarraum der Stiftsbasilika. Dass der Gottesdienst an diesem Tag stattfand, hatte einen besonderen Grund. Am Nachmittag wurden von Bischof Gregor Maria Hanke im Eichstätter Dom im Beisein vieler Diözesanpriester die Heiligen Öle für den Gebrauch in den Pfarreien der ganzen Diözese geweiht. Von Eichstätt brachte sie Dekanatsjugendseelsorger Michael Harrer nach Herrieden, wo sie die Firmlinge im Gottesdienst in Empfang nahmen.
Bei der Firmung werden die Firmlinge vom Firmspender mit Chrisamöl gesalbt. Dies soll ausdrücken: Für Gott bist du wertvoll! Er liebt dich und schenkt dir seinen Heiligen Geist!, erfuhren die Jungen und Mädchen.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den JesusFriends.

Schattenbilder

Unsere Firmlinge, Jugendliche und Erwachsene aus dem Dekanat kamen am Abend des 5. Fastensonntags zum Dekanatsjugendkreuzweg zusammen, um Jesus auf seinem Weg des Leidens und Sterbens zu begleiten.

Vorbereitet und inhaltlich und musikalisch gestaltet wurde der Kreuzweg von den FirmungPlus-Gruppen des Pfarrverbands. Die Frauenkirche war mit circa 120 Teilnehmern gut gefüllt.

Bei drei dabei!

Unter diesem Motto nahmen rund 145 Kinder, Jugendliche und Betreuer des Dekanats Herrieden an der diesjährigen Kinder- und Jugendwallfahrt teil. Ziel war die Wallfahrtkirche in Gößweinstein, eine Wallfahrt zur Heiligen Dreifaltigkeit. Aus dem Pfarrverband Herrieden fuhren 40 Kinder und Jugendliche mit, begleitet von den BDKJ-Vorständen Johanna Serban und Jakob Ludwig, Pfarrer Peter Hauf und Gemeindereferentin Manuela Ludwig. Bei schönstem Frühlingswetter verbrachte man den fröhlichen Tag mit dem Wallfahrtsgottesdienst, verschiedenen Spielen und der Besichtigung der Teufelshöhle in Pottenstein.

Wir vom Pfarrverband Herrieden sind gerne mitgefahren und bedanken uns bei Jugendreferentin Nadine Bauer und Dekanatsjugendpfarrer Michael Harrer für die gute Vorbereitung und Organisation der gelungenen Tageswallfahrt.

Förderverein gründet Stiftung

Wichtigste Entscheidung in der Jahreshauptversammlung des "Fördervereins Stiftsbasilika Herrieden e.V." vom 1. April war die Zustimmung des Gremiuns zu der von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Gründung einer "Stiftung Stiftsbasilika Herrieden".

 Die Stiftung soll langfristig finanzielle Mittel für den Unterhalt und die Restaurierung der Stiftsbasilika Herrieden und aller kirchlichen Gebäude im Eigentum kirchlicher Stiftungen bereitstellen. Außerdem wollen die Vereinsverantwortlichen durch die Stiftung an die Eheleute Franz und Maria Kocher, sowie an Willibald Trux erinnern, die den Förderverein bzw. die Sitftsbasilika letztwillig bedacht haben.

Die Stiftung wird unter dem Dach der "Stiftergemeinschaft Stadt und Landkreis Ansbach" bei der Sparkasse eingerichtet und mit einem Vermögensstock von 100.000 € ausgestattet. Steuerbegünstigte Spenden und Zustiftungen an diese Einrichtung sind nach Angaben der Vereinsverantwortlichen zur Erhöhung des Stiftungskapitals möglich.

Im weiteren Verlauf der Versammlung informierte Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl über anstehende Maßnahmen in der Pfarrei, über die finanzielle Situation der Kirchenstiftung und über die neuen Zuschussregelungen der Diözese Eichstätt.
Im Verlauf der Versammlung konnte an die Pfarrei ein kleines Ölgemälde aus dem beginnenden 19. Jahrhundert zurückgegeben werden, welches das Zusammentreffen Kaiser Karl des Großen mit Deocar in Herrieden zum Inhalt hat, so wie dies auch im Deckengemälde des Hauptschiffes der Basilika dargestellt wird.

 Dieses Gemälde wurde offensichtlich seither vom jeweiligen Stadtpfarrer an seinen Nachfolger übergeben, bis es im Jahre 1932 durch Stadtpfarrer Rudolf Asmus verschenkt wurde. Durch den nun in Südtirol lebenden Herrieder Martin Baier erfuhr der Förderverein von der Existenz dieses Bildes. Zum Erwerb des Kleinods hat man sich entschlossen, weil man der Meinung war, dass dieses Bild wieder nach Herrieden zurückkommen sollte. Die Vorsitzenden des Fördervereins Rudolf Eder und Dieter Bunsen übergaben das Gemälde, das seinen künftigen Platz im Pfarrbüro erhalten soll, an Stadtpfarrer Peter Hauf.

Bild & Text: Rudolf Eder

Comboni-Missionar Bruder Adolf Seibold verstorben

Am 26. März 2017 verstarb in Ellwangen Bruder Adolf Seibold. Er wurde am 30. Januar 1935 als Sohn der Maurerseheleute Seibold Johann und Theresia, geb. Engelhard in Zirndorf (Pfarrei Herrieden) geboren. Mit 17 Jahren trat er bei den Comboni-Missionaren in Josefstal bei Ellwangen ein. Er hatte den Wunsch, Brudermissionar zu werden. Nach dem Noviziat legte er dort 1955 die Ordensgelübde ab und machte eine Ausbildung als Landwirt und Schuhmacher.

Seine ewige Profess feierte er am 02. Februar 1961. Er hatte dann die Leitung der Landwirtschaft in den damals noch alten und unpraktischen Gebäuden, bis er 1968 nach Südafrika ging. Auch dort arbeitete er in der Landwirtschaft und später als Leiter einer Getreide- und Maismühle. Die meisten Missionsstationen im "Burenland" Südafrika hatten damals eine Farm, so dass Brudermissionare als Landwirte sehr gefragt waren. Es waren Arbeiten, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen, die aber wichtig waren und anderen Mitbrüdern den Rücken frei hielten für ihre Tätigkeiten in Seelsorge und Schule.

1992 musste Bruder Adolf sich in Deutschland einer schweren Herzoperation unterziehen. Damals hätten wenige zu hoffen gewagt, dass er noch so lange leben würde. Doch er ging anschließend für weitere fünf Jahre nach Südafrika zurück bis 1997.
Die letzten 19 Jahre war er dann gesundheitlich mehr und mehr eingeschränkt, verrichtete dennoch verschiedene Dienste in den Missionshäusern von Josefstal, Bamberg und Ellwangen. Soweit es seine Kräfte erlaubten, machte er sich nützlich, vor allem im Garten und bei der Pflege der Anlagen rund um das Haus. Bis wenige Tage vor seinem Tod konnte er aufstehen und am Leben der Gemeinschaft teilnehmen.
Doch in all den Jahren blieb "sein Südafrika" für ihn bis zuletzt eine Herzensangelegenheit.

Ehrungen bei der Marianischen Männerkongregation

Beim Hauptfest der Kongregation am Vorabend des Josefstages konnten langjährige Sodalen durch Stadtpfarrer Peter Hauf und Präfekt Albert Feuchter geehrt werden. Joachim Waldyra trat vor 65 Jahren in Bayreuth der Kongregation bei. Stefan Ubl ist seit 50 Jahren Sodale und Josef Hödel, Jakob Lechner und Ludwig Mader sind vor 40 Jahren in die Herrieder Kongregation eingetreten. Emil Winter bzw. Hans Lechner konnten ihre Auszeichnungen für 70-jährige bzw. 50-jährige Kongregataions-zugehörigkeit nicht persönlich entgegen nehmen.

Foto Eder: von links. Josef Hödel, Joachim Waldyra, Stefan Ubl, Jakob Lechner, Ludwig Mader.

Mein Pate / meine Patin steht hinter mir! – im Leben und im Glauben

Das durften die Firmlinge des Pfarrverbands Herrieden beim Firmpatentag erfahren. 25 Firmlinge und ihre Firmpaten waren dazu ins katholische Pfarrheim gekommen. Die Jugendlichen und Erwachsenen setzten sich mit der Bedeutung des Patenamtes auseinander.

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Komm und folge mir!

Die Begegnung mit Jesus am See muss für die Fischer Simon, Andreas, Jakobus und Johannes so begeisternd gewesen sein, dass sie alles zurücklassen und Jesu Ruf folgen konnten.
Im Familiengottesdienst spielten Jugendliche diese Szene der Berufung am See und ließen die Jünger ihre Entscheidung, mit Jesus zu gehen, erklären.

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"Dem Himmel ganz nah"

Mit einer Adventsandacht im Dezember und einem Firmlingstreff im Januar wurden im Pfarrverband die Startpunkte für die Firmvorbereitung 2017 gesetzt.

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Ehrungen beim Stiftsbasilikachor

Beim Jahresaufakt des Stiftsbasilikachors konnte Stadtpfarrer Peter Hauf im Auftrag des Diözesanbischofs Gregor Maria Hanke langjährige Chormitglieder und Kirchenmusiker mit der Ehrenurkunde der Diözese auszeichnen. Stadtpfarrer Hauf dankte den Jubilaren und wies auf die Bedeutung der Kirchenmusik mit einem Zitat aus der Ehrenurkunde hin. Dort heißt es: "Der Gottesdienst nimmt seine vornehmste Form an, wenn er feierlich mit Gesang gestaltet wird. Organisten Chorleiter und Mitglieder der Kirchenchöre leisten damit einen wesentlichen Beitrag und vollziehen somit einen wahrhaft liturgischen Dienst (Liturgiekonstitution des Vaticanum II)".
Geehrt wurden für langjährige Chorzugehörigkeit: Petra Brumberger (25 Jahre), Deo Bößendörfer (40 Jahre), Simon Kapellner (55 Jahre) und Rudolf Eder (60 Jahre). Aurelia Pelka erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre Organistendienst in Herrieden und Stefan Ubl kann auf 40 Jahre kirchenmusikalischen Dienst zurückblicken.

Pfarrverband Herrieden gab Empfang im Neunstetter Sportheim

Statt einem Jahresrückblick und auch um die Hauptamtlichen besser kennenzulernen, gab es beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes Herrieden in Neunstetten ein unterhaltsames Frage- und Antwortspiel.

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Sternsinger - Aktion der Neunstetter Ministranten

 

Am Dreikönigsfest wurde eine kleine Schar von Ministranten von unserem Kaplan Ulrich Schnalzger am Ende des Gottesdienstes als Sternsinger ausgesandt. In drei Gruppen aufgeteilt waren sie bis in den späten Nachmittag unterwegs.

 
     
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