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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2018   

 
 
"Missa Fidem cantemus"
Pfarrvikar Schnalzger verabschiedet.

Zum Ende des Arbeitsjahres gestaltete der Basilikachor wie in den letzten Jahren die Vorabendmesse des ersten Feriensonntages feierlich mit der Messe "Fidem cantemus" des Eichstätter Domkapellmeisters Christian Heiss, begleitet von den Stiftsbasilikabläsern. Zelebrant des Gottesdienstes war der scheidende Pfarrvikar Ulrich Schnalzger. Den beiden Ensembles machte die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes unter der Leitung von Stefan Ubl sehr viel Freude.

Am Sonntag verabschiedete sich Pfarrvikar Schnalzger im Rahmen des 10 Uhr - Gottesdienstes nach vier Jahren vom Pfarrverband Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell. Vertreter aller Pfarreien waren zum Gottesdienst gekommen.

Pfarrvikar Schnalzger dankte in seinen Abschiedsworten allen, die ihn in seiner Zeit im Pfarrverband unterstützt hatten.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Pfarrvikar Schnalzger mit herzlichem Applaus auf dem Stiftsbasilikavorplatz empfangen, wo im Anschluss an den Gottesdienst das Kirchencafé stattfand.

Vetreter der Pfarrei Herrieden, der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Josef Engelhard und die Kirchenpflegerin Frau Martina Roth-Ubl, überreichten das Geschenk für die Pfarrei Herrieden und Frau Agnes Christ übergab das Geschenk der Pfarrei Neunstetten.
Alle Vertreter der Pfarreien wünschten Gottes Segen für seinen weiteren Weg als Priester und in seinem neuen Dienstort Altdorf-Leinburg.
Auch Herr Pfarrer Hauf nutzte diesen Moment, Herrn Pfarrvikar Schnalzger für sein Wirken im Pfarrverband zu danken. Auf Wunsch des Abschiednehmenden Pfarrvikars  war auf offizielle Reden im Anschluss an den Gottesdienst verzichtet worden. Anschließend hatten alle Gläublgen noch Gelegenheit, sich persönlich zu verabschieden

Bilder: Benno Goth

Verabschiedungen beim Stiftsbasilikachor



Von links: Simon Kapellner, Katharina Semmlinger, Josef Beckler

Beim traditionellen Saisonabschlussgrillfest des Herrieder Stiftsbasilikachors mußte Chorleiter Stefan Ubl drei Chormitglieder verabschieden, nämlich die Bassisten Simon Kapellner und Josef Beckler, sowie die Sopranistin Katharina Semmlinger.
Simon Kapellner gehörte dem Chor 55 Jahre an und hat sich durch seine Treue, seine Zuverlässigkeit und seine Sicherheit im Chorgesang unter vier Chorleitern Anerkennung verdient. Josef Beckler trat vor 12 Jahren dem Chor bei und hat sich rasch in den Dienst der Kirchenmusik gestellt. Beide mußten aus gesundheitlichen Gründen ihr Engagement beenden. Die aus Arberg stammende Katharina Semmlinger war 2 Jahre im Herrieder Chor. Sie verändert sich beruflich.
Für alle drei gilt die Aussage der Liturgiekommission des 22. Vatikanischen Konzils: „Der Gottesdienst nimmt seine vornehmste Form an, wenn er feierlich mit Gesang gestaltet wird. Hierzu leisten die Chormitglieder einen wesentlichen Beitrag und vollziehen einen liturgischen Dienst".

Rudolf Eder

Zwei neue Ministranten für den Dienst am Altar aufgenommen – Pfarrvikar Ulrich Schnalzger verabschiedet – Fest im Pfarrgarten

Die Pfarrgemeinde Elbersroth hat jetzt das Patroziniums Sankt Jakobus des Älteren und im Anschluss an den Festgottesdienst im Pfarrgarten das Pfarrfest gefeiert. Im Rahmen der Messfeier nahm Pfarrvikar Ulrich Schnalzger nun Mia Schneider und in Abwesenheit Sebastian Wolf für den Dienst am Altar auf.

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Lieder und Texte einer Sommernacht

Oder wie 4 charmante Herren mit Musik und Geschichten den Büchereigarten zum Leben erwecken.

Das Gärtchen der Stadt- und Pfarrbücherei Herrieden ist eine Oase in der Altstadt, die mit ihrem plätschernden Brunnen zum verweilen und erholen einlädt. Genau der richtige Ort um sich an einem lauen Sommerabend mit Liedern und Texten in fremde Länder und Zeiten einladen zu lassen.

Die noblen Herren mit Zylinder: Roland und René Walter, Deo Bösendörfer und Horst Fritsch sind bekannt für ihr musikalisches Talent und ihre Gabe als Geschichtenerzähler. Ihr musikalisches Programm führte das Publikum über den Swing der 20er Jahre zu Schlagern über Frankreich, Griechenland und Spanien bis nach Italien. Texte über Sommer, Urlaub und das Leben fanden sie u.a. bei Joachim Ringelnatz, Eugen Roth und Martin Buber.
Das Büchereiteam verwöhnte das zahlreiche Publikum mit "Summerwine", Himmbeer-Bowle und leckeren Häppchen. Manche Abendspaziergänger gesellten sich spontan zu dieser gemütlichen Gesellschaft und ließen sich bis zur vollständigen Dunkelheit von der besonderen Atmosphäre verzaubern.

52. Fußwallfahrt nach Wemding

Foto: Rudolf Eder: Die Wallfahrer begeben sich in die Herrieder Siechkapelle zum Reisesegen – dann machten sie sich auf die nächtliche Pilgerreise

Am 13. Juli machten sich erneut Fußwallfahrer aus Ansbach von Herrieden aus auf den Weg zur „Marienwallfahrt“ nach Maria Brünnlein in Wemding. Dabei trafen sich die Wallfahrer aus der Bamberger Diözese mit befreundeten Pilgern aus Herrieden. In einer kleinen Andacht in der Siechkapelle spendete der Ansbacher Pfarrvikar Joachim Lindner den Pilgern den Reisesegen und bat sie ihre persönlichen Anliegen und die ihrer Mitmenschen mit zur Gottesmutter nach Wemding zu nehmen. Dann machte sich die kleine Pilgergruppe um 19.00 Uhr auf den Weg um am nächsten Morgen das Ziel ihrer Wallfahrt zu erreichen. Über Herrieden-Königshofen ging es zunächst nach Wassertrüdingen zu einer ersten größeren Rast. In Königshofen und Wassertrüdingen kamen noch mehrere Pilgerinnen und Pilger hinzu. Gestärkt und erholt pilgerte man dann singend und betend über Auhausen-Hainsfarth nach Megesheim, wo das Frühstück eingenommen wurde. Wenn dann der kleine Ort Amerbach erreicht ist, grüßt schon die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein. Dort zogen die Pilger nach einem anstrengenden Nachtmarsch zum Wallfahrtsgottesdienst in die Wallfahrtsbasilika ein.

Gruppenbild der Wallfahrtsteilnehmer vor der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein in Wemding (Foto: privat)

Die Tradition dieser nunmehr pfarrübergreifenden Wallfahrt geht darauf zurück, dass der in Ansbach wohnhafte Friedrich Orwitz im Herrieder Verwandtenkreis davon erfahren hat, dass früher in Herrieden die Wallfahrt nach Wemding gepflegt wurde. 1967 machte er sich zunächst alleine auf den Weg, dann wuchs die Zahl der Mitpilger von Jahr zu Jahr. Seit 1978 wird die Wallfahrt von der Kolpingsfamilie Ansbach organisatorisch betreut und findet immer Gläubige aus Ansbach dem Herrieder Pfarrverband, die gemeinsam die 50 km lange Pilgerstrecke auf sich nehmen.

Rudolf Eder

Mitglieder des Basilikachors beim Kirchenchortag


Eine Abordnung des Stiftsbasilikachores nahm am Tag des Hl. Willibald am Kirchen-chortag in Eichstätt teil.
Nach einer gemeinsamen Probe ab 10.00 Uhr im Dom konnten sich alle beim bestens organisierten Mittagessen im Festzelt stärken. Bei seinem Rundgang erkannte Bischof Gregor Maria Hanke sofort die Gruppe um Chorleiter Stefan Ubl und lobte die Kirchenmusik an der Stiftsbasilika in Herrieden.
Nach einem beeindruckenden Konzert der Jugendkantorei wurde die Pontifikalmesse durch die angereisten Chöre mit ca. 800 SängerInnen mit der Missa "Fidem cantemus" und einigen weiteren Chorsätzenunter Leitung von Christian Heiß, dem Leiter der Dommusik am Dom zu Eichstätt musikalisch gestaltet. Bereits in seiner Begrüßung merkte Bischof Hanke an, dass die himmlischen Chöre in diesem Moment sicher die Luft anhalten angesichts dieses Ereignisses im Dom zu Eichstätt.
In seiner Predigt dankte der Bischof allen in der Kirchenmusik Engagierten und wies darauf hin, dass es nicht nur darum gehe, die Liturgie durch die Musik zu bereichern, sondern man nehme durch die Musik auch die gesamte Schöpfung in den Gottesdienst mit hinein.
Für alle SängerInnen - auch für die Gruppe aus Herrieden - war es ein beeindruckendes Erlebnis, in einem solch großen Chor mit ca. 800 Mitgliedern gemeinsam zu singen. Der Gottesdienst wurde im Fernsehen und im Radio übertragen.

Foto: Jochen Eichelberger

Wallfahrt nach Großlellenfeld

Um 5 Uhr trafen sich die Fußwallfahrer am Marktplatz in Herrieden um wie in jedem Jahr nach Großlellenfeld zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung zu pilgern. Um 7 Uhr starteten auch die Pilger, die sich mit Fahrrad auf den Weg machten. Beide Gruppen machten Rast im Pfarrheim der Pfarrgemeinde Großenried. Dort konnten Sie sich am bereit gestellten Kaffee und Kuchen oder einer handfesten Vesper stärken. Kurz vor 10.00 Uhr bei bereits hochsommerlichen Temperaturen trafen die Fußwallfahrer mit Stadtpfarrer Hauf, der in diesem Jahr die Fußwallfahrer auf der ganzen Strecke begleitet hatte, in Großlellenfeld ein und wurden vom Ortsgeistlichen, Pfarrer Pasel, herzlich empfangen. Festlich zogen alle Wallfahrer gemeinsam in den Ort und die Kirche ein.

Pfarrer Pasel begrüßte die Wallfahrer wie in jedem Jahr mit einer launigen Rede vor dem Gottesdienst. Festlich umrahmt von den Stiftsbasilikabläsern fand anschließend der Gottesdienst zum Festtag des Hl. Willibald statt.

Stadtpfarrer Peter Hauf ging in seiner Ansprache auf die Bedeutung des Diözesanheiligen ein und stellte einen Bezug zu  der seit 1996 wieder aufgenom-menen Wallfahrt der Pfarrgemeinde  Herrieden nach Großlellenfeld her.

Bilder: Benno Goth

Diakonweihe von Josef Del Mastro

Der Praktikant, Herr Josef Del Mastro wurde am 23. Juni 2018 in der Schutzengelkirche in Eichstätt zum Diakon geweiht.
Seit Oktober letzten Jahres ist er im Pastoralen Raum Herrieden-Aurach tätig.

Das Bild zeigt ihn im Kreis seiner Freunde am Tag nach der Weihe in der Stiftsbasilika bei seinem ersten Dienst als Diakon in seiner Ausbildungspfarrei.

Motorradwallfahrt der Marianischen Männerkongregation Herrieden am 24.06.2018 nach Marklustenau, Gemeinde Kreßberg

Wie in den vergangenen Jahren führte auch 2018 die MMC Herrieden eine Motorrad-Fahrer-Wallfahrt durch.
Unter der Leitung unseres Präfekten Albert Feuchter und mit Hochwürdigem Herrn Stadtpfarrer Peter Hauf, der mit dem Führungsfahrzeug im Beiwagen mitgefahren ist, starteten wir am 24. Juni 2018 um 13:00 Uhr am Deocarplatz in Herrieden.

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Verabschiedung der Pfarrgemeinderäte in der Pfarrei Herrieden

Am 09.06.2018 wurden im Rahmen der Vorabendmesse zehn Pfarrgemeinderäte verabschiedet.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Herr Pfarrer Hauf den ehemaligen Pfarrgemeinderäten für ihren teilweise jahrzehntelangen Dienst in der Pfarrei.
Einige der Pfarrgemeinderatsmitglieder hatten über 20 Jahre als Mitglied des Pfarrgemeinderates ehrenamtlich gewirkt und viel Freizeit und Herzblut in diese Aufgabe gesteckt.
Mit nachfolgender Urkunde - unterzeichnet von Stadtpfarrer Peter Hauf und Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Josef Engelhard -  wurde der Dank der Pfarrei für diese wichtige Aufgabe zum Ausdruck gebracht.

Die Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden bedankt sich mit einem herzlichen Vergelt´s Gott.
Die Gottesdienstbesucher hatten am Ende des Gottesdienstes ihren Dank mit einem herzlichen Applaus zum Ausdruck gebracht.

Unser aller Dank gilt Bengel Ludwig, Christ Josefine, Haag Bernadette (ehemalige Vorsitzende des PGR), Lechner Angelika, Roch Werner, Seiß Adelheid, Seiß Werner, Sorg Michaela und Sebastian Bayer.

Die Pfarrei ist dankbar, dass die meisten der ehemaligen Pfarrgemeinderäte erklärt haben, dass sie weiterhin aktive Mitglieder der Pfarrei sein möchten und gerne bereit sind im Einzelfall mit anzupacken. Auch für diese Bereitschaft schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Faszinierendes Kontrastprogramm zu den Klängen von "Cuarteto Hora Zero"

Leidenschaftlich gebotener „Tango nuevo“ und konzertant begleiteter Film aus der Vogelperspektive im Herriedener Pfarrheim

Mit einem faszinierenden Kontrastprogramm aus leidenschaftlich gebotenem „Tango nuevo" von Astor Piazzolla, dem argentinischen Pionier des neuen Tango, und einem konzertant begleiteten Film über Deutschland aus der Vogelperspektive war das „Cuarteto Hora Zero“ im Rahmen der Herriedener Stiftsbasilikakonzerte im katholischen Pfarrheim zu Gast. Vier hochvirtuose Piazzolla-Interpreten, Maria Gloria Maderer-Hernandez, voll Gefühl und mit dezidiertem Anschlag, mit Piano-Meisterklassendiplom der Hochschule für Musik in Würzburg, voll verträumt dahinfließender Weichheit Agnieszka Sevenitz, ehemalige Flötistin am Warschauer Nationaltheater, Achim Sevenitz, höchst variabler Kontrabassist der Nürnberger Philharmoniker und Professor Klaus Lieb, Violinist mit faszinierendem Tango-Verve und ehemaliger 1.Konzertmeister der Nürnberger Symphoniker, verstanden es in großartiger Weise, ihr Herriedener Publikum zu begeistern.
Astor Piazzolla war es, der die schwülstige, nach Bar- und Rotlicht atmosphäre riechende, schwülstige Tango-Statik hoch differenziert mit Klassik, Weltmusik und Jazzelementen verband und so den feinsinnigen, hoch komplexen „Tango Nuevo" kreierte.
Aus Piazzollas Tangozyklus „Las Estaciones Porteñas" – die Jahreszeiten in Portea -, dem Hafenviertel von Buenos Aires mit seiner besonderen Lebensart, hatte das Quartett „Primavera Porteña", - den Frühling -, und „Verano Porteña, -den Sommer -, ausgewählt. Das vielseitige, bunte, multikulturelle Treiben erklang in moderner Abstraktheit zwischen „Andante" und einem moderaten „Allegro". Elegische Melancholien wechselten mit obsessiven, rhythmischen Stakkati, jähe Corte-Zäsuren mit jazzigen Streicherakzenten und weichen, cantabilen Melodien in stumpendem Vier-Achtel-Takt des Tango. Es folgten aus Piazzollas elfteiligem Album „Milonga del Angel", der Geschichte eines Engels, der der Beschützer eines Mietshauses gewesen sein soll: Träumerisch dahinschmelzend der „Milonga-Tanz des Engels", In temperamentvoller Dramatik „Der Tod durch einen Teufel“ und hoffnungsvoll, fröhlich „Resurreccion del Angel“, die glückliche Auferstehung. „Soledad", eine düstere Komposition aus der Zeit der Verfolgung durch traditionelle Tangofanatiker lastete schwer auf dem „Tango-Revolutionär" und „Escualdo", – eine aufregende Haifischjagd -, erinnerte an spätere unbeschwerte Tage beim Hochseefischen.

Gerhard Launers Luftbild-Film „Flug über Deutschland" erwies sich als technisch hoch versierte, künstlerisch anrührende, ästhetische Dokumentation sorgsam ausgewählter Elemente, welche für das vielseitige, wunderschöne Deutschland charakteristisch sind: Landschaftsprägende Küsten, Flüsse, Seen, Inseln, Berge und facettenreiche Landnutzung, wechselten mit der Rastlosigkeit der Verkehrsadern und Kanäle und der technischen Umgestaltung des Landes durch Solarparks, Bohrinseln, Braunkohleabbau und Containerhäfen. Immer wieder eingestreut blitzten historische Landmarken mit bekannten Postkartenmotiven auf: Die Skyline von Frankfurt, Norddeutsches Fachwerk, der Reichstag in Berlin, der Kölner Dom, Burgen am Mittelrhein, die Mainau, Wartburg, Elbsandsteingebirge und das reiche Kulturland um den Bodensee, Allianzarena, Münchner Marienplatz und Frauenkirche, Wolkenstimmungen, Sonnenaufgang und –untergang in den Alpen.
Feinsinnig untermalten die vier Klangkünstler des „Cuarteto Hora Zero" mit äußerst differenziert ausgesuchten musikalischen Klangfolgen aus Kompositionen verschiedener Komponisten, wie Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und wieder Astor Piazzolla, das Gesehene. Assoziationen wurden geweckt, emotionale Wallungen steigen auf, setzten Fragezeichen, faszinierten in ihrer Ästhetik – eine begeisternde Synthese aus fotografischer Kunst und musikalischer Empfindsamkeit, welche von den Zuhörern mit begeistertem Applaus belohnt wurde.


Text und Bilder: Volker Schmidt

Das Fest Fronleichnam in Herrieden

Wie in jedem Jahr, so machte sich auch heuer wieder eine große Zahl Gläubiger auf den Weg, nach dem Gottesdienst in der Stiftsbasilika singend und betend durch die Straßen von Herrieden zu ziehen.
Fronleichnam, das Fest, mit dem der Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus am Gründonnerstag gedacht wird, ist vielen Gläubigen noch immer ein wichtiges Ereignis im Jahreskreis.

Ab morgens um 6 Uhr wurden die Altäre mit viel Freude und Liebe mit Blüten und anderen Materialien durch verschiedene Gruppen der Pfarrei hergerichtet, an denen später das Evangelium vorgetragen, die Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen erteilt wurde.

Bei hochsommerlichen Temperaturen klang das Fest mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück aus.

Bilder: Benno Goth

Gereifte Gesangskunst auf höchstem Niveau in der Stiftsbasilika

Renner Ensemble aus Regensburg gastierte in Herrieden
Begeisterter Applaus für klerikales A-cappella-Konzert

Ein hervorragendes klerikales A-Cappella-Konzert durften die zahlreichen Zuhörer im Rahmen der Herriedener Stiftsbasilika-Konzerte erleben. Alle Sänger des „Renner-Ensembles", genannt nach dem früheren Regensburger Organisten Joseph Renner jun., gehörten in ihrer Jugend zu den „Regensburger Domspatzen". Mit dem Ziel, ihre bestens ausgebildeten Stimmen weiter zu pflegen und an ihrer Freude am erlesenen Chorgesang auch andere Teil haben zu lassen, tritt der Männerchor bis zu zwanzigmal im Jahr auf. Die Leitung liegt in Händen von Dr. Hans Pritschet, der als Dozent für Musikpädagogik an der Universität Regensburg tätig ist und selbst einmal ein singender „Domspatz" war.
Mit „Veni Creator Spiritus, mentes tuorum vista“ – Komm Gott, Schöpfer, Heiliger Geist, kehre in die Herzen Deiner Gläubigen ein- , dem Leitmotiv des Pfingsthymnus aus dem 9. Jahrhundert, hatte Pritschet das äußerst vielseitige Programm überschrieben. Um Anbetung, Lobpreisung, Glaubensbekenntnis und Marienverehrung kreisten die christlichen Gesänge, wobei der Bogen von der italienischen Renaissance über Spätbarock und Romantik bis hin zu höchst anspruchsvollen Chorwerken der Postmoderne gespannt war. Bezug nehmend auf die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen, erklangen außerdem mehrere Stücke aus dem aktuellen Friedenskonzert des Renner-Ensembles „Da pacem Domine" – Gib uns Frieden, oh Herr -.
Mit zwei, voll Virtuosität und tiefer meditativer Kraft gebotenen Variationen zu Chorälen von Johann Sebastian Bach bereicherte Ulrich Keller, in Herrieden aufgewachsen und heute Professor und nebenamtlicher Organist in Berlin, das Gesangsprogramm: „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr", zweimanualig, mit ruhigem Pedal und weicher pastoraler Registrierung sowie „Komm Gott Schöpfer, Heiliger Geist" , akkordreich, vital und mit gewichtigem Basspedal, waren zu hören.
Voll wohltuend gereifter Gesangskunst auf höchstem Niveau, mit heiterer Leichtigkeit zwischen glasklaren Monophonien und melodischen, meditativ ergreifenden polyphonen Passagen schwebend, zeichneten die jungen Sänger perfekte, transparent-homogene Klangbilder von erhabener Schönheit. Sie bestachen durch feinsinnige Dynamik bis ins letzte Detail, präzise Artikulation, bestens getimte Intonation und kunstvolle Modulation bis zur letzten Silbe. Mit technischer Akkuratesse und stets harmonischer Eingebundenheit ließen die sonoren Bassstimmen und glasklaren, lyrischen Tenöre Kunstwerke sakraler Gesangsliteratur in faszinierendem Reichtum erblühen.
Wo lagen nun die absoluten Glanzpunkte des wundervollen A-Cappella-Gesangs? War es der vom festlichen Forte zum zarten Pianissimo changierende „Pfingsthymnus" von Hector Berlioz oder der traumhaft modulierte „Pfingstgesang" der Regensburger Domspatzen? War es das kraftvolle, klangschöne Bass-Bariton-Solo in Winfried Siegler-Legels „Meine Heimat ist nicht hier auf Erden"? Waren es die anspruchsvollen Arhythmien, Flüsterpassagen und vom balinesischen Gong vertieften Sprechgesänge in den Anti-Kriegs-Kompositionen von Ivan Moody, Veljo Tormis und Steeven Heenlein? Alle der 16 gebotenen Hymnen erstrahlten in einem individuellen, faszinierenden Zauber.
Als Meister ausgewogener Klangbilder und reinster, perfekt herausgearbeiteter Akkorde, behutsam, umsichtig und hoch differenziert lenkend, erwies sich Dr. Hans Pritschet als erfahrener Chorleiter. Motivierend, diszipliniert und gleichzeitig Geborgenheit gebend, war er als hervorragender Dirigent ein Künstler unter Künstlern.
Mit den interessanten „Ave Maria" von Ming-Chieh Lin, einem zeitgenössischen Komponisten der christlichen Gemeinde von Taiwan verabschiedete sich das „Renner-Ensemble“ von dem begeistert applaudierenden Publikum. „Down by the riverside" von Louis Armstrong als Zugabe war eine zusätzliche Überraschung.


Volker Schmidt

Christi Himmelfahrt in der Pfarrei Herrieden

Eine beachtliche Schar von Gläubigen machte sich bei sonnigem frühsommerlichem Wetter auf den Weg, singend und betend - das Allerheiligste begleitend - durch die Fluren zu gehen.

In diesem Jahr führte der Weg über die Firma Schüller nach Roth und am Gelände des Reitvereins vorbei zurück zur Stiftsbasilika.
An allen vier Stationen waren die Altäre liebevoll gestaltet. Im feierlichen Gottesdienst zu Beginn der Prozession hatte Stadtpfarrer Peter Hauf in seiner Ansprache darauf hingewiesen, dass es an Christi Himmelfahrt nicht darum geht, den Blick nur automatisch nach oben zum Himmel zu richten. Wie den Männern in Galiläa ans Herz gelegt wurde, mit wachen Augen durch die Welt zu gehen, so sollten wir alle das Leben im Blick haben. Es gehe auch um einen guten Umgang miteinander und darum den Glauben überzeugend zu leben.

Bilder: Benno Goth

Wallfahrt mit langer Tradition

Alljährlich am Sonntag vor Christi Himmelfahrt machen sich Katholiken aus den Ansbacher Pfarreien St. Ludwig und Christkönig auf zur Fußwallfahrt nach Herrieden. Diese Wallfahrt von der Bezirkshauptstadt ins benachbarte Herrieden hat schon eine lange Tradition und wird von der Ansbacher Kolpingsfamilie organisatorisch aufrechterhalten.
Der Ursprung der Wallfahrt konnte bisher aber noch nicht zeitlich eingegrenzt werden, aber bereits vor dem Zweien Weltkrieg wurde diese Tradition schon gepflegt. In den Zeiten des Zweiten Weltkriegs kam diese religiöse Übung zum erliegen. Aber bereits zwei Jahre nach Kriegsende pilgerte man wieder von Ansbach in die Altmühlstadt. Dies wissen wir aus einem Zeitungsbericht der Fränkischen Landeszeitung vom 14. Mai 1947, in dem unter der Überschrift „Wallfahrt“ aus Herrieden wörtlich berichtet wurde: „Unser kleines Landstädtchen verspürte den gesunden, religiösen Atem seiner großen Ansbacher Schwester in der sonntägigen Wallfahrt von dort nach hier, sonntägig im Wetter, wie in der gottesnahen Haltung der Wallfahrer. Eine gute, alte Tradition, die nach der gewaltsamen Unterbrechung der letzten Jahre wieder ihren Anfang nahm und mit christlichen Wunsch reicher Gebetserfüllung den menschlichen nach bekenntnisfrohen Wiedersehen hinterließ".
Lediglich einmal fiel die Wallfahrt witterungsbedingt aus, so daß sie heuer zum 70. Mal nach Weltkriegsende stattfand. So machten sich auch heuer wieder am frühen Sonntagmorgen Ansbacher Gläubige und einige Kolpingmitglieder aus Herrieden auf den Weg, um über Dombach im Loch und Hohenberg betend und singend nach Herrieden zu pilgern, wo sie mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet" in die Stiftsbasilika einzogen. Dort feierten sie mit Ihrem Pfarrer Dieter Hinz und den Herrieder Pfarrangehörigen um 8.30 Uhr den Wallfahrtsgottesdienst. Anschließend wurden die Ansbacher Gäste durch die Herrieder Kolpingsfamilie mit einem Frühstück bewirtet.

Bericht und Foto Eder: Über den Marktplatz zogen die Ansbacher Wallfahrer in die Stiftsbasilika ein.

Maiandacht in Stegbruck

Seit vielen Jahren ist es in der katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden guter Brauch, dass die Kolpingsfamilie und die Marianische Männerkongregation gemeinsam jährlich zu einer Maiandacht in einer der zur Pfarrei gehörigen Ortschaften einladen. Heuer trafen sich Mit- glieder dieser beiden kirchlichen Gemeinschaften zusammen mit den Ortsbewohnern und Pfarrange- hörigen an der Ortskapelle "Zu den vierzehn Nothelfern" in Stegbruck und beteten zusammen mit Kaplan Ulrich Schnalzger zur Gottesmutter. Dieses kleine Gotteshaus wurde bereits 1727 anlässlich eines Flurumritts mit sieben Stationen erwähnt, 1956 wurde der Bau erweitert und 2009 von der Dorfgemeinschaft umfassend restauriert.

Text und Foto: Rudolf Eder

Pontifikalamt mit Bischof Hanke zum 100. Todestag
des „Kräuterpfarrers“ Ludwig Heumann


Grabbesuch und Stehempfang

Die Verbundenheit mit seinem Geburtsort Elbersroth brachte jetzt Bischof Gregor Maria Hanke zum Ausdruck. Anlässlich des 100. Todestages des "Kräuterpfarrers" Ludwig Heumann hielt der Bischof in Konzelebration mit den Pfarrern Peter Hauf und Konrad Herrmann sowie mit Pfarrvikar Ulrich Schnalzger in der Pfarrkirche ein Pontifikalamt ab.

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Spendenübergabe für Kindertageseinrichtungen durch die Inhaber der Eisdiele Luciano

Anlässlich der Eröffnung ihrer Eisdiele in Herrieden und der Einladung, ihr herrliches italienisches Eis zu verkosten, bat Familie Cosentino um eine Spende für die Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet Herrieden. Am Montag den 16.04.2018 fand nun die Übergabe der Spenden statt.
Für die Katholischen Kindertagesstätten St. Vitus und St. Deocar nahm die Kirchenpflegerin Frau Martina Roth-Ubl die Spenden entgegen.

Ein herzliches Vergelt`s Gott für das großherzige Engagement der Familie Cosentino!

Bild: Anja Schwander

Firmgruppe unterstützt Büchereiteam

am vergangenen Freitag unterstützte die Firmgruppe von Frau Sonja Schüller und Frau Brigitte Strauß mit ihrem Projekt "vorlesen und spielen" die Arbeit der Stadt- und Pfarrbücherei.

Von 15.00 - 17.00 lasen sie Kinder ab 4 Jahren aus ihren Lieblingsbilderbüchern vor und luden die anwesenden Kinder ein mit ihnen spielen. Mit selbstgebackenen Kuchen sorgten sie auch für eine willkommene Stärkung der Akteure und Besucher.

Das Büchereiteam bedankt sich ganz herzlich für diesen gelungenen ehrenamtlichen Einsatz.

Dorothea Ertl

MMC vom Bezirk Mittelfranken ausgezeichnet

Bei der Denkmalprämierung 2017 des Bezirks Mittelfranken wurde die vorbildlich und denkmalgerechte Restaurierung der Binsenkapelle an der Kreisstraße zwischen Schönau und Sickersdorf ausgezeichnet. In dem Begleitbuch zur Denkmalprämierung wurden die Arbeiten wie folgt gewürdigt:

"Glücklicherweise wurde die Marianische Männerkongregation Herrieden, die sich schon häufiger erfolgreich für die Renovierung von Kleindenkmälern engagiert hat, auf dieses architektonische Schmuckstück aufmerksam und widmete sich diesem Objekt. Die Stadt Herrieden unterstützte sie mit der Übernahme der Materialkosten. Dennoch ist es hauptsächlich der Initiative und der tatkräftigen Arbeit der MMC zu verdanken, dass die Kapelle erhalten werden konnte. Das Ergebnis ist vorbildlich in der Durchführung und veranschaulicht die gute Gemeinschaft zum Erhalt dieses besonderen Zeugnisses populärer Frömmigkeit."

Präfekt Albert Feuchter (Mitte) konnte bei der Denkmalprämierung in Wolframs-Eschenbach die Ehrenurkunde aus der Hand von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch entgegennehmen.

Rudolf Eder
Kinderbibeltag - Wein und Brot


Der Kinderbibeltag am Samstag vor der Karwoche ist inzwischen schon eine gute Tradition und so konnten wir auch diesmal 49 Kinder begrüßen, die sich mit großer Begeisterung auf unser Thema "Wein und Brot" einließen.

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Karwoche und Ostern in der Kinderkirche

Viele Familien sind der Einladung der Kinderkirche gefolgt und am Palmsonntag, Karfreitag und Ostermontag zum Kindergottesdienst gekommen. Das Foto zeigt die Kinderkirche am Ostermontag.
Wie die Sonne das Leben im Frühling weckt, verheißt die Ostersonne neues Leben und erzählt von Jesu Auferstehung, entdeckten die Kinder. Sie entzündeten ihre selbstverzierten kleinen Osterkerzen und drückten damit aus: Jesus lebt! Er ist auferstanden! Ich freue mich!

Basilikachor während der Karwoche
und an Ostern

Während der Karwoche und an Ostern waren die Mitglieder des Stiftsbasilikachors täglich im kirchenmusikalischen Einsatz bei der Mitgestaltung der Liturgie. Den Gründonnertagsgottesdienst gestalte die Schola musikalisch mit. Der Gesamtchor sang bei der Karfreitagsliturgie und die Männerschola ist traditionsgemäß liturgisch bei der „Feier vom Leiden und Sterben Christi“ und bei der Vesper am Ostersonntag liturgisch im Einsatz.

Den Festgottesdienst am Ostermontag gestaltete der Gesamtchor mit der vierstimmigen Orchestermesse von Christopher Tambling (*1964 + 2015, britischer Komponsit, Organist und Chorleiter).

Die Verantwortlichen und Mitglieder des Stiftsbasilikachors würden sich über neue Sängerinnen und Sänger freuen. Gelegenheit zur unverbindlichen Information besteht jeweils donnerstags von 20.00 - 21.30 Uhr im großen Saal des Pfarrheims.

Bericht: Rudolf Eder
Bilder: Benno Goth

Christ ist erstanden, halleluja
Feier der Osternacht in der Stiftsbasilika

In der nahezu voll besetzten Stiftsbasilika feierte die Pfarrei Herrieden das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Nach dem Wortgottesdienst, der mit dem feierlichen Exultet eingeleitet und von der Männerschola des Basilikachores musikalisch umrahmt wurde, setzte die Orgel (Ulrich Keller) zum Gloria feierlich ein.

Stadtpfarrer Peter Hauf stellte in seiner Predigt in den Mittelpunkt, dass das offene Grab an Ostern viele Fragen aufwerfe. Er appellierte an die Geduld, die der gläubige Christ haben müsse, ebenso wie sie Gott mit uns Menschen habe.
Mit dem feierlichen Regina coeli endete der Gottesdienst in der Osternacht, der heiligsten Nacht des Jahres.

Bild: Benno Goth

Karfreitagsliturgie in der Stiftsbasilika

Am Karfreitag um 15.00 Uhr, der Sterbestunde Jesu, gedachte die Pfarrei Herrieden in der voll besetzten Stiftsbasilika mit der Karfreitagsliturgie des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz.
Zur feierlichen Kreuzverehrung legten die Ministranten Rosen nieder, während der Basilikachor die Feier mit den Improperien von Vittoria und den Chorsätzen "Jesu deine Passion" von H. Distler und  "O Haupt voll Blut und Wunden" von J.S. Bach eindrucksvoll musikalisch gestaltete.

Stadtpfarrer Peter Hauf warf zum Schluss seiner Ansprache den Gedanken auf, dass man zu Jesus ins Grab nicht nur die Hoffnung, sondern auch Trauer, Versagen und Enttäuschung legen könne, im Vertrauen darauf, dass ein Anderer die Geschichte fortschreibe.

 Bilder: Benno Goth

Palmsonntag in der Pfarrei Herrieden

Am Palmsonntag , dem letzten Sonntag vor Ostern, nahmen bei frühlingshaften Temperaturen viele Gläubige an der Palmprozession teil.

Am Parkplatz in der Nähe des Sportplatzes wurden zunächst im Rahmen einer kurzen Feier die Palmbüschel gesegnet, anschließend zog ein langer Zug durchs Storchentor zur Stiftsbasilika. Mit der Prozession wird des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht.

Viele Palmbüschel, die - traditionell - teilweise an sehr hohen Stangen befestigt waren, wurden von den Gläubigen zur Kirche getragen.

Bilder: Rudolf Eder

Hauptfest der Marianischen Männerkongregation

Am „Josefstag“ beging die Marianische Männerkongregation Herrieden ihr traditionelles Hauptfest mit einem Gottesdienst, den Stadtpfarrer Peter Hauf, Kaplan Ulrich Schnalzger und der Festprediger Pfarrer Michael Harrer in Konzelebration feierten. Anschließend begaben sich die Mitglieder der Kongregation im Pfarrheim zum geselligen Treff ins Pfarrheim, bei dem Präfekt Albert Feuchter auch seinen Jahresbericht gab.

Alois Denzinger und Anton Nachtrab wurden für 40-jährige Mitgliedschaft und Hans Lechner für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Franz Limbacher gehört der Kongregation ebenfalls 40 Jahre an, konnte die Auszeichnung aber nicht persönlich entgegennehmen.

Die Herrieder Gemeinschaft zählt nun 286 Mitglieder und ist damit nach der Hauptkongregation in Eichstätt die mitgliederstärkste der weiteren 17 Filialkongregationen. Auch im vergangenen Jahr war der Erhalt und die Instandsetzung von Kapellen und Flurkreuzen eine wichtige Aufgabe für die Kongregationsmitglieder. Restauriert wurde u.a. eine Ortskapelle in Rauenzell. Als wichtiges Ereignis bezeichnete Präfekt Albert Feuchter die Weihe der sieben Bildstöcke am Steinweg nach St. Martin und die Weihe des instandgesetzten Lourdes-kreuzes in Elbersroth. Ein besonderer Höhepunkt war für den Präfekten die Errichtung der Lourdeskapelle im Pfarrgarten von Allersberg, dem neuen Wirkungsort des früheren Herrieder Stadtpfarrers Peter Wenzel. Feuchter schilderte detailliert den Bau der Grotte, die sich der neue Allersberger Pfarrer als Abschiedsgeschenk aus Herrieden gewünscht hatte. Neben der großen Aufgabe zum Erhalt und der Instandsetzung der Flurkreuze hat die Kongregation die Kosten für einen neuen Nachtspeicherofen in der Herrieder Sakristei, das Primizmessgewand für das Kongregationsmitglied Killian Schmidt und die Instandsetzungskosten für Prozessionsstäbe übernommen. Für das laufende Jahr wurde die Kostenübernahme für die Erneuerung der Lautsprecheranlage in der Frauenkirche zugesagt. Neben diesen vielfältigen Sachleistungen war die Gestaltung des religiösen Lebens wichtiger Punkt im Geschehen der Kongregation. Dazu zählten u.a. die Teilnahme am Fest der Patronae Bavariae am Münchner Marienplatz und an der Priesterweihe des Sodalen Killian Schmidt. Der Kongregationsausflug 2017 führte zum Maria Hilf–Berg nach Neumarkt und anschließend zur Einweihung der Lourdesgrotte nach Allersberg.
Mit Stolz berichtete Albert Feuchter, dass die in Absprache mit dem Bay. Landesamt für Denkmalpflege erfolgte Restaurierung der Binsenkapelle vom Bezirk Mittelfranken im Rahmen der diesjährigen Denkmalprämierung gewürdigt wird. Am kommenden Samstag können die Vertreter der Kongregation in Wolframs-Eschenbach die Urkunde entgegennehmen.
Abschließend stellte Präfekt Albert Feuchter ein umfangreiches Jahresprogramm vor, dessen Höhepunkt der Jahresausflug mit dem Besuch der aus dem Herrieder Ortsteil stammenden Schwester Johann Maria Niederauer im Kloster Sießen sein wird.

Rudolf Eder
Misereor-Wochenende

Schwester Kesari Fernandes aus Indien war am Misereor-Wochenende Gast in der Pfarrei Herrieden. Zusammen mit Gerhard Rott vom Referat Weltkirche weilte sie beim Coffee-Stopp, zu dem das Welt-Ladenteam und der Pfarrgemeinderat eingeladen hatten, um dann am Abend über ihre Projekt in Indien zu berichten.




Foto Eder (von links): Pfarr Peter Hauf, Marina Nüßlein (Eine-Welt e.V.) Schwester Kesari Fernandes, Franziska Reutter (Eine-Welt e.V.), Gerhard Rott (Referat „Weltkirche).

Nach dem thematisch von den Firmlingen und der Eine-Welt-Gruppe mitgestalteten Sonntagsgottesdienst trafen sich die Pfarrangehörigen im Pfarrheim zum traditionellen Fastenessen zugunsten der Misereor-Projekte. Das Eintopfessen wurde gemeinsam von den neuen Pfarrgemeinderatsmitgliedern und den ausgeschiedenen Mitgliedern dieses Gremiums vorbereitet, in dessen Verlauf die Firmlinge der Pfarrei auch Eine-Welt-Produkte zum Verkauf anboten.

Rudolf Eder

Jesus klar sehen

Zum Erstkommunionnachmittag waren nicht nur die Kommunionkinder aus den Pfarreien Elbersroth, Herrieden, Neunstetten und Rauenzell eingeladen.

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Mein Weg – dein Weg – SEIN Weg!

Beim FirmungPlus-Wochenende des Pfarrverbands Herrieden in Veitsweiler beschäftigten sich die Jugendlichen mit Jesu Lebensweg. In Texten und Bildern entstand ein neuer Jugendkreuzweg, der zu den biblischen Szenen immer einen aktuellen Bezug zum Leben der Heranwachsenden zeigt.

Der Jugendkreuzweg wird als Dekanatsjugendkreuzweg gebetet und findet am Sonntag, 4.3.2018 um 18.30 Uhr in der Frauenkirche statt.

Firmpatentag des Pfarrverbandes

Patin/Pate sein…
… ein Patenkind begleiten auf seinem Weg durch das Leben
… in sicheren und unsicheren Zeiten
… ein Patenkind im Glauben stärken.

Beim Firmpatentag am 3. Februar konnten viele Firmlinge des Pfarrverbands und ihre Patinnen und Paten gemeinsam der Frage nachgehen, welche Bedeutung das Patenamt für sie persönlich hat.

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Seniorenfasching im Herrieder Pfarrheim

Ein buntes Programm konnten die Besucher beim Seniorenfasching im Pfarrheim erleben. Musikalisch wurde von der Kolpingguppe festgestellt, dass im Haushalt des Stadtpfarrers Hauf eine selbstdenkende Küchenmaschine fehlt.

Unter der Anleitung von Frau Brigitte Jechnerer-Bunsen hatte die Ministrantengruppe große Mühe, Geräte aus Omas Küche zu erkennen, welche ihnen nicht mehr bekannt waren.

Die Theatergruppe der Asylantenkinder aus Herrieden brachte zum Abschluß einen Sack voll Lächeln mit, welches dann mit roten Luftballonherzen an die Besucher verteilt wurde.

Programm Stiftsbasilikakonzerte 2018

Die Verantwortlichen im Trägerkreis „Stiftsbasilikakonzerte Herrieden“ – von links: Elisabeth Vogl, Martina Roth-Ubl, Bürgermeister Alfons Brandl, Stadtpfarrer Peter Hauf, künstlerischer Leiter Stefan Ubl - haben das Jahresprogramm der diesjährigen Konzertreihe vorgestellt. Angeboten werden sechs Konzerte, beginnend am 11.März, 19.00 Uhr mit Gregorianischen Chorälen der Schola Gegoriana Eichstätt. Das Renner-Ensemble Regensburg, Vokalensemble ehemaliger Mitglieder der Regensburger Domspatzen, gastiert am Pfingstsonntag, 20. Mai, 19.00 Uhr. Im Mittelpunkt steht der Pfingsthymnus Veni Creator Spiritus.
Dann folgt am 9. Juni, 18.00 Uhr im Herrieder Pfarrheim ein weltliches Konzert unter dem Thema „Tangos von Astor Piazolla“ mit dem Ensemble Cuarteto Hora Zero. Nach der Sommerpause wird die Konzertreihe am 23. September, 18.00 Uhr mit Bavarian Brass und „Trompetenschall und Orgelklang“ fortgesetzt. Am 21. Oktober wird um 18.00 Uhr das Jesus-Oratorium von Johannes Rauh aufgeführt. Der Stiftsbasilikachor Herrieden, der Kath. Kirchenchor St. Ludwig Ansbach, sowie Orchester und Vokalsolisten sind die Ausführenden. Abgeschlossen wird die Konzertreihe am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtsfeiertag um 17.00 Uhr, mit Weihnachtsliedern aus der Ukraine, die das Ensemble BERISKA aus Kiew, vortragen wird.
Alle geistlichen Konzerte finden in der Stiftsbasilika statt. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich. Nähere Informationen zu den Stiftsbasilikakonzerten unter www.pfarrverband-herrieden.de/Konzerte.

Rudolf Eder

Weihnachtsbasar für caritative und soziale Zwecke

Seit 1999 bietet die Pfarrei St. Vitus und St. Deocar vor der Adventszeit einen Weihnachtsbasar an, dessen Erlös für caritative und soziale Zwecke bestimmt ist. Unterstützt werden vor allem Projekte in Entwicklungsländern, zu denen persönliche Kontakte bestehen, weil dadurch gewährleistet wird, dass die Spenden auch in voller Höhe den Projekten zu Gute kommen. Von Anfang an sind Petra Brumberger und Josefine Christ in der Organisation dieser Veranstaltung federführend tätig und können sich gegenwärtig auf rund 70 engagierte Frauen der Pfarrei aus allen Altersschichten verlassen. Durch dieses breit gestreute ehrenamtliche Engagement kann der jährliche Basar mit einem breiten Warenangebot aufwarten.
Es umfaßt u.a. handgefertigte Strickwaren, wie Strümpfe, Schals, Handschuhe oder Mützen. Weihnachtsdekorationen, Weihnachtsgestecke und diverses Weihnachtsgebäck stimmen die Käufer auf die Feiertage ein und selbstgekochte Marmeladen und selbst angesetzte Essige ergänzen das Angebot. Besonders zeitaufwändig ist das Binden der Adventskränze. Um die 35 Helferinnen und Helfer treffen sich kurz dem Verkaufstermin, um wie im vergangenen Jahr 120 Adventskränze zu binden.
An zwei Tagen werden die Produkte im katholischen Pfarrheim zum Verkauf angeboten und finden reißenden Absatz unter den Pfarrangehörigen und auswärtigen Besuchern. Seit 1999 konnten durch die Arbeit vieler fleißiger Hände rund 70.000 € an Hilfsbedürftige und soziale Einrichtungen weltweit weitergegeben werden. Von diesem Engagement profitieren beispielsweise Waisenhäuser und Straßenkinder in Afrika, unterstützt werden der Bau von Zisternen und Wasserbauprojekte in Südamerika, aber auch regionale Einrichtungen.
Ganz aktuell wurde die Unterstützung des Typisierungsvorhabens für Stella, über das die Fränkische Landeszeitung berichtete, in die Spendenvergabe aufgenommen. Aus den Einkünften des Basars des vergangenen Jahrs konnten nun 5.100 € weitergereicht werden. Darüber berichteten Petra Brumberger und Josefine Christ ihre Mitarbeiterinnen im Rahmen eines geselligen Nachmittags, in dem auch den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit aufrichtig gedankt wurde.

Bericht & Foto: Rudolf Eder
Neujahrsempfang des Pfarrverbands Herrieden

Der gemeinsame Neujahrsempfang des Pfarrverbands Herrieden mit den Pfarreien Elbersroth, Herrieden, Neunstetten und Rauenzell fand heuer turnusgemäß in Herrieden statt.
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst trafen sich die Mitglieder der kirchlichen Gremien und die ehrenamtlich Tätigen im Herrieder Pfarrheim, wo ihnen Stadtpfarrer Peter Hauf für ihren Einsatz in den einzelnen Pfarreien, für die sichtbare Arbeit und die Arbeit die man nicht sieht, aufrichtig dankte. Es gehört zum Tradition des gemeinsamen Empfangs, dass die gastgebende Pfarrei über ihre Projekte und Vorhaben informiert. Dies tat Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl für die Pfarrei St. Vitus und St. Deocar. Nach dem im Jahre 2016 die Holzwurmbegasung im Innern der Stiftsbasiilka durchgeführt werden mußte, steht diese Maßnahmen nun auch für den umfangreichen Dachstuhl des Gotteshauses an, muß aber wegen der dort angesiedelten Fledermäuse in enger Abstimmung mit der Naturschutzbehörde erfolgen.
Verbesserungen in der Stiftsbasilika sind bei der Beschallung und Beleuchtung des Gotteshauses unabdingbar und beim Pfarrhof stehen Instandsetzungsmaßnahmen des Daches und der Fenster an. Die Kirchenpflegerin ging auch kurz auf die Erbschaft eines landwirtschaftlichen Anwesens in Heuberg ein, wo bei den Waldgrundstücken Pflege- und Pflanzarbeiten durchgeführt werden. Für die Hofstelle des Anwesens sei ein Schätzgutachten in Auftrag gegeben. Für den Neujahrsempfang hat Deocar Bößendörfer eine szenische Daarstellung geschrieben, in welcher die Kirchenpatrone St. Jakobus für Elbersroth, St. Vitus aus Neunstetten, Maria für die Pfarrei Mariä Heimsuchung Rauenzell und der Hl. Deocar aus Herrieden sich anregend über ihre Pfarreien und deren pfarrliches Leben austauschten.
Daneben hatten die Gemeindereferentinnen Manuela Ludwig und Christiane Herrmann zu "Dalli Klick" eingeladen. Stadtpfarrer Peter Hauf und Pfarrvikar Ulrich Schnalzger mußten ihre Kenntnisse zu Ereignissen des Pfarrverbandes im vergangenen Jahr im Wettstreit mit vier Ehrenamtlichen aus dem Pfarrverband unter Beweis stellen.

Für die Stadt Herrieden bedankte sich stv. Bürgermeister Manfred Niederauer für die Zusammenarbeit im Pfarrverband und für das kirchliche Engagement im Kindergartenwesen. Musikalisch gestaltet wurde der Abend durch die Stiftsbasilikabläser unter Leitung von Hermann Balk.

Rudolf Eder

Rekord bei der Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung 2018

Die im Bereich der gesamten Stadtgemeinde durchgeführte 43. Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie Herrieden erbrachte ein Rekordergebnis. Wie Sammlungsleiter Josef Wahler mitteilte wurden am vergangenen Wochenende 39 Tonnen Altpapier und 15,6 Tonnen Gebrauchtkleider eingesammelt und einer Wiederverwertung zugeführt. Hierzu waren 60 Helfer mit 6 Lkws im Einsatz, um die bereitgestellten Wertstoffe abzuholen.
Josef Wahler bedankt sich im Namen der Kolpingsfamilie bei den Herrieder Bürgerinnen und Bürgern für das sehr gute Sammelergebnis, bei den Herrieder Firmen für die unentgeltliche Bereitstellung von 6 Lkws und den 60 ehrenamtlichen Helfern für ihren Arbeitseinsatz. Über die Verwendung des Erlöses, der wie in den Vorjahren an caritative und soziale Projekte weltweit weitergereicht wird, informiert die Kolpingsfamilie zu gegebener Zeit.

Foto & Bericht: Rudolf Eder

Ökumenische Gebetsstunde zum Weltfriedenstag

Unter dem von Papst Franziskus herausgegeben Aufruf zum Weltfriedenstag „Migrant/-innen und Geflüchtete: Auf der Suche nach Frieden" fanden sich am Freitag in der evangelischen Christuskirche Gläubige verschiedener Konfessionen ein, um für den Frieden in der Welt zu beten.
Im Eingangsbereich angebrachte Willkommenstafeln in verschiedenen Sprachen stimmten als stiller Impuls auf die ökumenische Gebetsstunde ein. Der vom Eine-Welt-Verein Herrieden, dem Ökumenekreis, der Herrieder Flüchtlingshilfe, dem Frauenbund Rauenzell, der Kolpingsfamilie und der DJK gestalteten Andacht stand Pfarrer Martin Reutter vor, der die Gläubigen ermutigte, nicht aufzuhören für den Weltfrieden einzutreten und zu beten.
Unter dem Motto „Mach mich zum Werkzeug deines Friedens“ wurden in einer Fotopräsentation mit persönlichen Texten Aktionen vorgestellt, die dieses Anliegen in der Altmühlstadt zum Inhalt haben. Frieden kann gelingen durch gemeinsames Musizieren und Feiern, Aktivitäten beim Sport, offene Begegnungen im Alltag, durch Engagement für eine gerechte und faire Welt. Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ wurde vor dem Segen der Friedensgruß in mehreren Sprachen vorgetragen.

Bericht & Foto: Rudolf Eder

 
     
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© Kath. Pfarramt Herrieden 2008