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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2019   

 
 
  
 
Ausflug der MMC nach Weltenburg

Der diesjährige Jahresausflug führte die MMC in diesem Jahr zum Kloster Weltenburg. Der vollbesetzte Bus erreichte das Kloster pünktlich zum Gottesdienst.
Zelebrant war Abt Thomas M. Freihart, der nach dem Gottesdienst der Gruppe aus Herrieden die barocke Ausstattung der Klosterkirche durch die Gebrüder Asam näher erläuterte: Beeindruckend das Deckenfresko u.a. mit den Darstellungen der Regensburger Bischöfe Wolfgang und Emmeran und der hl. Frauen Helena, Ursula, Barbara, Katharina und an der Orgel Cäcilia. Natürlich besonders ins Auge fallend, die Hauptgruppe im Chorraum der Kirche: Kirchenpatron St. Georg auf dem Pferd, wie er den Drachen tötet und die Königstochter befreit.

Abt Thomas M. Freihart ist auch aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen zu Herrieden und Elbersroth oft zu Gast in unserem Pfarrverband. Nach der Stärkung in der Klosterschänke ging es mit dem Schiff bei strahlendem Herbstwetter nach Riedenburg.

Dort war Gelegenheit im Kristallmuseum die größte Bergkristallgruppe der Welt mit 7,8 Tonnen zu besichtigen, aber auch die farbenfrohen Turmaline waren schön anzusehen.

Nach einer Einkehr zum Abendessen kam die Gruppe nach einem elebnisreichen Tag wieder gut zuhause an. Pfarrer Peter Hauf hatte die Gruppe auch in diesem Jahr wieder begleitet und motivierte alle zum kräftigen Mitsingen während der Fahrt. Ein herzliches Dankeschön dem Präfekten Albert Feuchter und seinem Team für die Organisation dieser Tagesfahrt.

Bilder: Benno Goth

Nachruf


Am 03. Oktober verstarb nach kurzer aber schwerer Krankheit Herr Peter Wenk im Alter von nur 69 Jahren. Seit 1989 gehörte er der Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden an und war Ansprechpartner für den kirchlichen Friedhof.
Aber schon zuvor war er mit der Friedhofsverwaltung in Kontakt gekommen, als er den Gräberplan für den Friedhof St. Martin erstellte und bei der Erstellung des Gräberverzeichnisses mitwirkte. Seit dem Jahr 2000 hatte er die Aufgaben des Mesners der Friedhofskirche inne und er hat die Friedhofsbetreuung übernommen.

Die würdige Gestaltung der Trauerfeier war ihm ein Herzensanliegen und mit tiefem Einfühlungsvermögen begleitete er die Angehörigen bei Fragen zu Grab und Gestaltung der Trauerfeier. Mit beispielhaftem persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz hat er sich bis und auch noch während seiner Erkrankung um die Belange „seiner" Friedhofskirche St. Martin und „seines" Friedhofs gekümmert. Der gepflegte Zustand des Gottesackers ist seinem unermüdlichen Einsatz zu verdanken.
Ein besonderes Anliegen war ihm die Friedhofserweiterung vor ca. 20 Jahren, die er zusammen mit dem ehemaligen Stadtpfarrer Georg Härteis entwickelte – parkähnlich mit einem Urnenfeld. Auch das neue Urnenfeld geht maßgeblich auf seine Anregung zurück.
Aber sein Engagement für die Pfarrei ging weit über die Friedhofsverwaltung hinaus. Er war Lektor, Kommunionhelfer und Kantor und unterstützte seit 1993 den Stiftsbasilikachor. Wo immer man tatkräftige Hilfe brauchte - in den Kindergärten, im Pfarrhaus, im Pfarrheim - Peter Wenk war mit seinem handwerklichen Geschick zur Stelle.

Die Pfarrei St. Vitus und St. Deocar ist dankbar für all das Tun von Herrn Peter Wenk und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Er hinterlässt eine große Lücke.

22222. Besucherin der Stiftsbasilika-Konzerte geehrt

Hat die Katholische Pfarrgemeinde St. Vitus und St. Deocar Herrieden früher nur bei besonderen Anlässen zu einem Kirchenkonzert eingeladen, so gibt es nun die feste Einrichtung der Stiftskirchen- bzw. jetzigen Stiftsbasilikakonzerte Herrieden.
Die Stadt Herrieden mit Bürgermeister Werner Herzog, die katholische Pfarrei und deren Stadtpfarrer Karl Weber, sowie der Stiftskirchenchor Herrieden haben sich 1987 zum Trägerkreis Stiftskirchenkonzerte Herrieden zusammengeschlossen. Dabei wurde folgende Aufgabenverteilung vereinbart: die Pfarrei stellt mit der Stiftskirche, der Frauenkirche und der Martinskirche die sakralen Gebäude für die Konzertreihe zur Verfügung und das Pfarrheim am Marktplatz bietet die idealen Voraussetzungen zur Betreuung der Musikschaffenden. Die Stadt Herrieden sichert das Projekt finanziell ab. Die Mitglieder des Stiftskirchen- bzw. jetzigen Stiftsbasilikachors tragen organisatorische Aufgaben bei der Werbung, besetzen die Konzertkassen, übernehmen den erforderlichen technischen Dienst und betreuen und bewirten die Gäste.
Die Aufgaben des künstlerischen Leiters übt seither Stiftskirchenorganist und Chorleiter Stefan Ubl, mit Ausnahme seines vierjährigen Auslandsaufenthaltes, aus. Die Konzertreihe hat zwischenzeitlich einen festen Platz im regionalen Kulturangebot und kann sich auf treue Stammgäste aus dem westmittelfränkischen Raum und dem Großraum Nürnberg stützen. Sie ist ein anerkannter Werbeträger für die Altmühlstadt. Im Durchschnitt werden jährlich 3-4 Konzerte angeboten, vom Orgelkonzert über kammermusikalische Konzerte, wie beispielsweise mit den Bamberger Bachsolisten, bis hin zu großen Chorkonzerten. So konnten die Verantwortlichen mehrfach den WIndsbacher Knabenchor und die Regensburger Domspatzen in Herrieden begrüßen und auch die Augsburger Domsingknaben gaben in Herrieden schon ihre Visitenkarte ab.
Am vergangenen Sonntag war erneut der Amadeuschor Neuendettelsau in der Stiftsbasilika zu Gast. Bisher wurden 133 Konzerte veranstaltet, die mehr als 22.000 Besucher verzeichnen. Dies entspricht einer erfreulichen durchschnittlichen Besucherzahl von 167 Personen. Beim Konzert mit dem Amadeuschor wartete der Trägerkreis mit einer besonderen Aufmerksamkeit auf. Es konnte der 22222. Besucher begrüßt werden.
Stadtpfarrer Peter Hauf, stv. Bürgermeister Manfred Niederauer und künstlerischer Leiter Stefan Ubl überraschten Frau Ingeborg Leyh-Wedel aus Insingen und übereichten ihr neben einem Blumengebinde noch eine Dauerkarte zum Besuch der Stiftsbasilikakonzerte im Jahr 2020.

Bericht: Rudolf Eder,
Foto: Günter Holzinger

Neunstetten begrüßt neuen Kaplan


In der Pfarrkirche St. Vitus begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Christ den neuen Kaplan Sebastian Braun im Namen aller Gottesdienstbesucher ganz herzlich.
Kirchenpfelgerin Petra Horand überreichte dem derzeit jüngsten Priester der Diözese Eichstätt einen Schmankerlkorb zur Stärkung für seine vielfältig anstehenden Aufgaben. Sebastian Braun meinte, er sei zwar noch nicht lange im Pfarrverband, aber es gefalle ihm schon jetzt sehr gut.

Jimmi Allabar

Kaplanswechsel in Herrieden und im Pfarrverband

Am 15.09.2019 wurde Kaplan Rose nach nur einem Jahr Kaplanszeit in Herrieden und im Pfarrverband Herrieden-Aurach verabschiedet. Er wechselt in den Pfarrverband Burgheide in die Pfarrei Burgoberbach. Dieser Wechsel war notwendig geworden, da der dortige Pfarrer krankheitsbedingt eine andere Stelle übernahm. Pfarrer Peter Hauf und nach ihm die Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl dankten Kaplan Rose für seine Arbeit in der Pfarrei Herrieden und im Pfarrverband.

 Die Kirchenpflegerin meinte, dass allen bewusst sei, dass ein Jahr kein Zeitraum sei, in dem nachhaltig etwas aufgebaut oder angeschoben werden könne. Sie dankte für die Gottesdienste, die  Kaplan Rose während dieser Zeit im Pfarrverband gefeiert habe und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Als Wegzehrung überreichte sie einen Präsentkorb.

Herzlich willkommen geheißen wurde Kaplan Sebastian Braun zu Beginn des Gottesdienstes durch Pfarrer Peter Hauf. Er begrüßte auch dessen Ausbildungspfarrer, Pfarrer Michael Alberter aus dem Pfarrverband Nürnberg-Südwest/Stein. Dort hatte Kaplan Braun sein Pastoralpraktikum in den letzten beiden Jahren absolviert.

Die Kirchenpflegerin stellte in ihrer Begrüßung zunächst darauf ab, dass dem neuen Kaplan und den Pfarrangehörigen im Moment eines gemeinsam sei, nämlich die Neugier aufeinander. Kaplan Braun sei neugierig auf die vier Pfarreien in ihrer Vielfalt mit all den Menschen, und die Pfarreien seien neugierig auf die Gaben und Fähigkeiten des neuen Kaplan und auf das, was er im Gepäck schon dabei habe. Sie legte Kaplan Braun die drei Attribute, die dem Abt Deocar aus den Regeln des Hl.Benedikt zugeschrieben werden, ans Herz: Güte-Tadel-Zuhören.
Wörtlich sagte sie: Schauen Sie sich gütig alles an, korrigieren Sie da, wo es nötig ist und vor allem bleiben Sie in Kontakt mit den Pfarrangehörigen. Als Begrüßungs- geschenk überreichte sie eine Tasse mit einem Bild aller wichtigen Gebäude und Kirchen in Herrieden, so könne Kaplan Braun schon bei einer Tasse Tee oder Kaffee Herrieden ein bisschen besser kennen lernen.

Bilder: Benno Goth
Tag des offenen Denkmals

Die Pfarrei St. Vitus und St. Deocar beteiligte sich mit drei Angeboten am 8. September beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals" in Herrieden.



Pfarrer Georg Härteis, Deo Bößendörfer und Stadtpfarrer Peter Hauf mit den zahlreichen Besuchern auf dem Weg durch den neuen Friedhof

Etwas mehr als 60 interessierte Besucher nahmen an der Führung im neuen Friedhof teil. Pfarrer Georg Härteis und Deo Bößendörfer erläuterten dessen Gestaltung und den Wandel in der Friedhofskultur. Hermann Jechnerer bzw. Rudolf Eder führten etwa 45 Teilnehmer durch die Frauenkirche und die Stiftsbasilika und stellten die beiden Gotteshäuser unter dem Thema „Unterschiedliche Epochen innerhalb eines Bauwerkes" vor. Das Team der Stadt- und Pfarrbücherei bewirtete die Gäste mit fairem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.

Rudolf Eder

Dienstjubiläen in kirchlichen Kindertagesstätten

In den katholischen Kindertagesstätten St. Vitus bzw. St. Deocar konnten zwei Mitarbeiterinnen auf jeweils 25 Dienstjahre zurückblicken.

In der Kindertagesstätte St. Deocar beging die Kinderpflegerin Josefine Grab ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Nach dem Besuch der Berufsfachschule in Ansbach trat sie die Stelle im damaligen Kindergarten St. Deocar an und ist seither als Kinderpflegerin im Kindergartenbereich tätig.

Ebenfalls 25 Dienstjahre kann Tanja Gansbiller vorweisen. Sie ist Erzieherin in der Kindertagesstätte St. Vitus. Nach dem Vorpraktikum in Lehrberg hat sie die Fachakademie für Sozialpädagogik in Neuendettelsau absolviert und konnte ihr einjähriges Berufspraktikum 1994 in Herrieden antreten. Seither ist sie in der Herrieder Einrichtung als Erzieherin tätig. Träger der beiden Kindertagesstätten ist die katholische Kirchenstiftung Herrieden. Deshalb gratulierte Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl den Arbeitsjubilaren und sprach den Dank für deren zuverlässige Arbeit in den Kindertagesstätten aus.

Rudolf Eder

50. Geburtstag von Pfarrer Peter Hauf

Am Sonntag, 01.09.2019 durfte Pfarrer Peter Hauf seinen 50. Geburtstag feiern. Alle Gottesdienstbesucher gratulierten nach dem gut besuchten 10-Uhr- Gottesdienst mit einem Ständchen. Zuvor hatte Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl die Glückwünsche des ganzen Pfarrverbandes übermittelt. Sie wünschte viel Kraft, Gesundheit und Gottes Segen für die immer größer werdenden Aufgaben des leitenden Pfarrers.

Der gesamte Pfarrverband und alle Mitarbeiter hatten sich für ein Geschenk zusammengetan: Gartenmöbel für den Pfarrgarten. Jede der vier Pfarreien Herrieden, Neunstetten, Rauenzell und Elbersroth haben einen Stuhl "gestiftet" und alle Mitarbeiter, Kindergärten, Kolping und MMC haben den dazu passenden Tisch beigesteuert. Dieses Geschenk war verbunden mit dem Wunsch, Pfarrer Hauf möge sich auch einmal Ruhe gönnen und Auszeiten nehmen. Wie die Kirchenpflegerin anmerkte, können die künftigen Auszeiten im doppelten Sinne sein: Falls es in einer der vier Pfarreien Probleme gäbe, könne Pfarrer Hauf in den Garten gehen und sich einfach in einen der drei anderen Stühle setzen.

Bild: Rudolf Eder

Verabschiedung von Kaplan Rose in Neunstetten

In den Aussenpfarreien wurde Kaplan Rose bereits vor seinem Urlaub im August verabschiedet. Hier noch ein paar Impressionen von der Verabschiedung am 15. August in Neunstetten.

 

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Agnes Christ bedankte sich bei Kaplan Rose und bemerkte, dass er viele große Gottesdienste wie Christmette und Osternacht das erste Mal als Priester in Neunstetten zelebriert.

Jimmy Allabar

Pfarrer Abbé César aus der Demokratischen Republik Kongo jetzt MMC-Mitglied

Pfarrer Abbé César Mbungu Nlanda aus der Diözese Boma in der Demokratischen Republik Kongo trat jetzt der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden bei. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche Elbersroth nahmen Präfekt Albert Feuchter und Pfarrer Peter Hauf den Geistlichen feierlich in die Gemeinschaft auf. Gemeinsam wurde das Weihegebet gesprochen und Präfekt Feuchter händigte ihm die Anstecknadel aus.

Außerdem erhielt er ein weißes Poloshirt mit dem MMC-Herrieden Emblem, „damit er die Verbundenheit mit der Kongregation auch in seinem Heimatland  zeigen könne", wie der Präfekt erklärte.
Als finanzielle Unterstützung für das Schulprojekt in Mbata Kiela, wo Pfarrer Abbé César mit fünf weiteren Priestern und sieben Laien unterrichtet, überreichte ihm Albert Feuchter namens der MMC 500 Euro. Dazu übergab er ihm weitere 150 Euro von zwei privaten Spendern.

Beim anschließenden Vortrag im Pfarrheim berichtete der junge afrikanische Geistliche über sein Heimatland und über das oben genannte Schulprojekt. In der Schule in Mbata Kiela, so Pfarrer Abbé César, würden rund 100 Schüler unterrichtet. Die Gebäude seien in die Jahre gekommen und müssen nach und nach instantgesetzt werden, wozu auch die Spenden aus Herrieden verwendet würden.
Seit 2016 werde Pfarrer Abbé César – ihn hatte der damalige Stadtpfarrer Peter Wenzel eingeladen - vom Pfarrverband Herrieden unterstützt. Aus den Spenden wurden bisher beispielsweise die Betten im Schlafraum des Internates erneuert und außerdem die Fußballmannschaft der Schule mit Trikots ausgestattet.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Norbert Nenning und Stellvertreterin Julia Oppel dankten Pfarrer Abbé César für den eindrucksvollen Vortrag mit einem Präsent und mit einem Geldbetrag, den die Zuhörer gespendet hatten.

Werner Wenk

Ferienspiele der Stadt- und Pfarrbücherei Herrieden

„die Jagd beginnt"

Detektive, unterstützt von einem Spürhund, nehmen die Altmühlstadt unter die Lupe.

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Neue Benutzerausweise für die Herrieder Stadt- und Pfarrbücherei

Die Herrieder Stadt- und Pfarrbücherei hat neue Benutzerausweise erhalten. Die Beschaffung der 1.000 Ausweisdokumente wurde von der Sparkasse gesponsert und wurden durch Norbert Leixner vom Bankinstitut an Büchereileiterin Dorothea Ertel übergeben Dies erklärte, dass die bisherigen weißen Ausweise ihre Gültigkeit behalten.
Die neuen Ausweise wurden von der Medienabteilung des St. Michaelsbundes grafisch gestaltet und sind in einem Blauton gehalten. Sie werden künftig an neue Nutzer der Herrieder Bücherei ausgegeben.
Bei der Übergabe waren 2. Bürgermeisteer Manfred Niederauer und Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl von der kath. Pfarrei St. Vitus und Deocar als gemeinsame Träger der Herrieder Bücherei anwesend. Büchereileiterin Dorthea Ertel stellte bei dieser Gelegenheit das Programm des Lese- und Literaturkreises der Bücherei für das 2. Halbjahr 2019 vor. Der Lese- und Kulturkreis ist eine gemeinsame Initiative der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Ansbach, der Kleinkunstbühne „Alte Seilerei" und der Stadt- und Pfarrbücherei. Dabei werden in lockerer Athmosphäre Schriftsteller und Bücher vorgestellt.
Gestartet wird am Freitag, 18.10. um 19.30 Uhr in der Galerie der Buchhandlung DECIMA. Ewald Arenz liest aus „Alten Sorten" und stellt dabei zwei Frauen vor, die auf der Suche nach der eigenen Welt sind. Am 13.11. um 19.00 Uhr präsentiert Roland Rumpf Kurzweiliges und Hochinteressantes aus der Buchreihe „Naturkunden" und unter dem Thema „Alle Jahre wieder" laden Ella Hausner und Dorothea Ertel am 11.12. um 19.00 zu weihnachtlichen Geschichten, Gedichten und Liedern ein.
Mit dem Thema „Erlebnis Hörbuch" beschäftigt sich Nancy Kleye zum Jahresbeginn am 8. Januar 2020 um 19.00 Uhr und am 11. Februar um 19.00 Uhr zieht der Träger des Frankenwürfels 2007, der Autor und Haselnussbauer Fritz Stiegler aus Cadolzburg, die Zuhörer „wendig, witzig und widersprüchlig" in seinen Bann.
Informiert wurde auch über die neue Innenraumgestaltung, mit der auch eine Beschattung der Fenster verbunden ist. Für diese Maßnahme liegt ein Förderbescheid des St. Michaelsbundes in Höhe von 1.000 € vor und Stv. Bürgermeister Manfred Niederauer überbrachte die Mitteilung, dass sich die Stadt mit dem gleichen Betrag beteiligt.
Darauf hingewiesen wurde auch, dass die Bücherei vom 15.- 30. August während der Urlaubszeit geschlossen ist.

Rudolf Eder

72 Stunden - uns schickte der Himmel

72 Stunden - uns schickt der Himmel. So lautete auch in diesem Jahr die bundesweite Sozialaktion des BDKJ. 72 Stunden sozial engagieren, die Welt ein Stück besser machen, für und mit anderen Menschen Orte der Begegnung schaffen und vieles mehr. In diesem Rahmen bildete auch die katholische Jugend Neunstetten eine Aktionsgruppe mit vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Bereits 3 Monate vor dem eigentlichen Aktionswochenende traf sich die Gruppe um nach einem geeigneten Projekt zu suchen und schnell war einstimmig beschlossen, dass ein neuer Grillplatz gebaut werden soll, um so wieder eine Begegnungsstätte für die ganze Pfarrei zu schaffen. Denn schon früher gab es so einen Platz, an dem Jugendgottesdienste mit anschließenden Lagerfeuerabende gefeiert wurden oder Übernachtungen mit den Gruppenstunden stattfanden.

Mit großem Engagement und viel Vorbereitung entstand somit während der 72 Stunden Aktion vom 23. - 26. Mai ein beachtlicher, neuer Grillplatz für die Pfarrei Neunstetten, mit großer Hilfe und Unterstützung von Albert Feuchter aus Herrieden. Um die ganze Pfarrei daran teilhaben zu lassen, organisierte die Aktionsgruppe nun zwei Monate nach der offiziellen Aktion ein großes Einweihungsfest rund um die neue Feuerstelle.

Dekanatsjugendseelsorger und BDKJ-Präses Michael Harrer übernahm die Segnung des Platzes. In einer kurzen Ansprache wies er darauf hin, wie wichtig es sei, dass es nicht nur bei diesen 72 Stunden bleibt, sondern dass dieses Fest ein gutes Beispiel dafür sei, dass die Aktion auch nachhaltig noch eine positive Wirkung hat. "Es wurde ein Ort geschaffen, an dem Menschen zusammenkommen, an dem Begegnungen entstehen, gefeiert und gelacht wird", so Harrer. Auch Andreas Baumgärtner sprach als Vertreter der Stadt Herrieden den Kindern und Jugendlichen großes Lob und Anerkennung aus. Gerne war die Stadt Herrieden bereit, die Idee und somit auch die Aktion zu unterstützen und stellte jegliche Art von Materialien zur Verfügung.
Dafür und auch für alle weiteren Spendern und Unterstützern sprach im Anschluss Marion Trottler, die für die Organisation und Durchführung der Aktion in Neunstetten verantwortlich war, ein großes Dankeschön aus. Anita Sterner und Renate Eisenbeiß zählten ebenfalls zum Leitungsteam und haben sich wohlwollend mit großem Engagement für die Aktion in Neunstetten eingesetzt. Ohne die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen, ohne Albert Feuchter, ohne die Familien und Erwachsenen im Hintergrund, ohne die vielen landwirtschaftlichen Geräte, die zur Verfügung gestellt wurden, ohne die Unterstützung der Stadt Herrieden und der ortsansässigen Firmen mit ihren Spenden wäre dieses Projekt so nicht möglich gewesen, so Marion Trottler. Ein großer Dank galt am Einweihungsfest ebenfalls sowohl Martin Engelhardt, der am Grill für das leibliche Wohl der Gäste sorgte, als auch dem Musikverein Neunstetten, der seine Musikprobe kurzerhand für das Fest an den Grillplatz verlegte und bis spät in die Nacht für beste Stimmung sorgte. Herzlichen Dank!

Marion Trottler

Bei Patroziniumsfeier neue Ministranten aufgenommen

Spende für die Orgel überreicht

Die Pfarrei Elbersroth feierte ihren Kirchenpatron Jakobus den Älteren. Im Rahmen des Festgottesdienstes nahm Pfarrer Peter Hauf drei Ministranten und verabschiedete auch drei Messdiener.

 Außerdem überreichten Silvia und Antonia Häfele von der Band „The Minis“ eine Spende in Höhe von 955 Euro aus den Einnahmen des kürzlichen Benefizkonzertes zugunsten der Orgel an Kirchenpfleger Peter Dauer.

Die Einnahmen hätten die Erwartung übertroffen, stellte Leiterin Silvia Häfele bei der Übergabe fest. Man sei sehr erfreut, damit ein Stückchen zur Renovierung des in die Jahre gekommenen Kircheninstrumentes beitragen zu können. Als kleines Dankeschön an die Spender brachte die junge Band nochmals den schwungvollen Song "I will follow him" aus dem Musical "Sister Act" zu Gehör, wofür sie auch kräftigen Applaus erhielten. Peter Dauer zollte den jungen Musikern großen Respekt für das bestens gelungene Konzert und für die beachtliche Spende.

Der Gottesdienst wurde von den Stiftsbasilikabläsern aus Herrieden, Organistin Miriam Ludwig und Vorsängerin Anja Pelczer musikalisch mitgestaltet.

Im Pfarrgarten hatten sich anschließend viele Gäste zum Pfarrfest eingefunden und ließen sich die gebotenen Schmankerl, die reißenden Absatz fanden, munden. Mit dem traditionellen „Bingo“ sowie mit lustigen Spielangeboten der Ortsvereine war für Kurzweil der kleinen und großen Besucher gesorgt. Der dadurch erzielte Reinerlös kommt größtenteils – so hatte man es vorher auch angekündigt – ebenfalls der Renovierung der Orgel zugute.

Werner Wenk

Vortragsabend mit Abbé Cesar im Pfarrheim

In einem Vortragsabend berichtete Abbé Cesar Mbungu Nlanda aus der Demokratischen Republik Kongo über das Schulprojekt Mbata Kiela in der im Westen Kongos gelegenen Diözese Boma, das auch finanziell aus dem Pfarrverband Herrieden unterstützt wird. Abbé Cesar, der gegenwärtig einen Deutschlandaufenthalt absolviert, hat seit 2016 Kontakte zum Pfarrverband Herrieden. So konnten in der Vergangenheit mit Herrieder Spendengeldern neue Betten für den Internatsbereich der Schule angeschafft werden und das Fußballteam der Schule wurde mit Spielkleidung ausgestattet.
Abbé Cesar stellte zu Beginn seines Vortrags sein Heimatland vor, das früher unter belgischer Kolonialherrschaft stand und seit 1960 unabhängig ist. 2006 fanden erstmals freie Wahlen statt, trotzdem ist die politische Führung noch diktatorisch geprägt, von einer echten Demokratie noch entfernt und auch noch nicht befriedet. Vor allem im Osten des Landes herrschen noch kriegsähnliche Zustände. Die wirtschaftliche Situation leidet unter Korruption, mangelnde Industrialisierung verhindert die Verarbeitung der Bodenschätze im eigenen Land.
In der Diözese Boma im Westen des Landes leben in 47 Pfarreien rund 820.000 Katholiken, die von 349 Diözesanpriestern betreut werden. 99 Geistliche aus der Diözese sind im Ausland in der Seelsorge tätig. Die Schule in Mbata Kiela, in der Abbé Cesar mit weiteren fünf Priestern und sieben Laien unterrichtet, besuchen Internatschüler im Alter von 12 bis 18 Jahren. Nach ihrem Schulabschluss können diese an einer Universität studieren oder ein Priesterseminar besuchen. Neben der Aufrecht- erhaltung des Schulbetriebes bereitet der Gebäudeunterhalt große Sorgen und die Stromversorgung ist nur über Generatoren bzw. über Photovoltaik eingeschränkt möglich.

Deshalb konnte sich Abbé Cesar am Ende des Vortrags über weitere finanzielle Mittel aus der Pfarrei Herrieden freuen: Josef Wahler der Sammlungsleiter der jährlichen Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie konnte eine Spende von 500,- € übergeben und für den Weihnachtsbasar der Herriedern Pfarrsenioren überreichte Josefine Christ einen Betrag von 800,- €. Außerdem steuerten die Besucher des Vortragsabends noch 450,- € bei und Albert Feuchter, der Präfekt der Herrieder Marianischen Männerkongregation, stellte auch noch eine finanzielle Unterstützung in Aussicht.

Rudolf Eder

Das "Oberland" bei der Männerwallfahrt gut vertreten


Die diesjährige Willibalds-Festwoche stand unter dem Thema "Deine Sendung - unser Auftrag".

Viele Männer, so auch ein Bus mit Teilnehmern aus dem Pfarrverband Herrieden, der Marianischen Männerkongregation und Kolpingsfamilie folgten gemeinsam Männern aus Burgoberbach und Großenried sowie Ministranten aus Elbersroth der Einladung unseres Bischofs Gregor M. Hanke und waren am Freitag, 12. Juli 2019, nach Eichstätt zur Männerwallfahrt gekommen.

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung am Leonrodplatz führte eine Prozession über den Residenzplatz zum Dom, wo um 18.00 Uhr ein Pontifikalgottesdienst stattfand.In seiner Predigt forderte Monsignore Richard Distler die Männer auf, aus dem Glauben an Jesus Christus heraus Mut zu zeigen, die Kinder im christlichen Glauben zu erziehen und auf der Basis christlicher Werte sich in das gesellschaftliche Leben einzumischen. Dies sei unser Sendungsauftrag heute.

 

 

Im Anschluss an den Pontifikalgottesdienst gab es bei einem Imbiss im Festzelt auf der Seminarwiese Gelegenheit zur Begegnung.

 

Sichtlich erfreut zeigte sich Bischof Gregor Maria über den starken Besuch aus seiner Heimat. Die Ministranten aus Elbersroth meisterten Ihre Aufgaben beim Gottesdienst routiniert und mit großer Sorgfalt - für sie sicherlich ein bliebendes Erlebnis.

 

Fotos: Benno Goth

Mit Liedern etwas bewegen:

"The Minis" gaben beeindruckendes Benefizkonzert in der Kirche Elbersroth


"The Minis" aus Elbersroth gaben ein Benefizkonzert zugunsten der Kirchenorgel. Die neunköpfige Band will zur Sanierung  der Orgel ihren Beitrag leisten, „damit das Kircheninstrument wieder richtig spielen kann", sagte  Pfarrgemeinderatsmitglied Armin Häfele in seiner Begrüßung. Vor knapp drei Jahren hatten sich „The Minis" gebildet. Zwischenzeitlich verfügt die Gruppe unter der Leitung von Silvia Häfele über ein reiches Repertoire. Darunter viele neue geistliche Stücke – ob deutsch- oder englischsprachig, ein- oder mehrstimmig. Freudestrahlend und gefühlvoll brachten die 12- bis 18-Jährigen davon 24 Lieder beim Konzert zum Vortrag. Es war ein Vergnügen, ihnen zuzuhören, hieß es übereinstimmend im Publikum.

„Wir wollen aufstehen und aufeinander zugehen" eröffnete die Gruppe – souverän dirigiert von Silvia Häfele - schwungvoll das eineinhalbstündige Programm.  Sauber intoniert  brachten sie dann unter anderem die Stücke „Alle meine Quellen entspringen in dir“, „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, „Jesus Christ, you are my live", „Ich lobe meinen Gott" oder „Möge die Straßen uns zusammenführen" zum Vortrag. Der von den Zuhörern geforderten Zugabe kam die Band gerne nach. Schwungvoll zelebrierten sie den Song „I will follow him" aus dem Musical „sister act". Die Zuhörer erhoben sich von den Plätzen und klatschten rhythmisch mit.

Ein tosender Applaus drückte am Schluss die Begeisterung über das Gebotene und die  Leistung der jungen Bandmitglieder aus. Es erfordere Mut und Engagement, eineinhalb Stunden vor großem Publikum zu singen und zu musizieren, zollte den Minis samt Leiterin Silvia Häfele auch Kaplan Thomas Rose großen Respekt.
Die für die Orgelsanierung eingegangenen Spenden will Leiterin Silvia Häfele der Pfarrei im Rahmen des Pfarrfestes, am 28. Juli, überreichen.

Werner Wenk

Pfarrwallfahrt nach Großlellenfeld

In diesem Jahr nahmen aufgrund der Terminverschiebung nicht soviele Gläubige an der Wallfahrt nach Großlellenfeld teil wie in den Vorjahren, dennoch ließen sich einige Unerschrockene auch vom angekündigten Regen nicht abhalten, die nun über 20-jährige Tradition der Wallfahrt zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Großlellenfeld fortzuführen.

Besonders die Fußwallfahrer mussten zunächst einen kräftigen Regenschauer bei Thann über sich ergehen lassen, ehe sie bei durchwegs angenehmen Temperaturen betend und singend ihren Zielort Großlellenfeld um kurz vor 10.00 Uhr erreichten.
Traditiosngemäß wurden sie dort von der Gruppe der Radwallfahrer aus dem Pfarrverband Herrieden, den Stiftsbasilkabläsern und Herrn Pfarrer Pasel mit einem großen liturgischen Dienst erwartet. Begleitet wurde die Gruppe der Fußwallfahrer von Pfarrer Hauf und von Abbé César aus der Demokratischen Republik Kongo, der seit ein paar Tagen zu Gast in Herrieden ist.

Der Gottesdienst in Großlellenfeld, zu dem auch wieder einige Pfarrangehörige mit ihrem PKW gekommen waren, wurde von den Stiftsbasilkabläsern feierlich musikalisch gestaltet.

Bilder: Benno Goth

Verabschiedung von Kaplan Josef del Mastro

Am Samstag 29.06.2019 verabschiedete sich Kaplan Josef del Mastro nach zwei Jahren vom Pfarrverband Herrieden.

Nach der Abendmesse, die er zusammen mit Pfarrer Hauf und Kaplan Rose hielt, fand ein kleiner Empfang vor der Stiftsbasilika statt. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Engelhard und zahlreiche Gläubige nahmen die Gelegenheit wahr, sich persönlich und auch im Namen der Pfarrei Herrieden vom Neupriester Josef del Mastro zu verabschieden.

Josef del Mastro hatte sein Pastoralpraktikum in den vergangenen zwei Jahren im Pfarrverband Herrieden verbracht und am 12.05. feierlich die Primiz in der Stiftsbasilika gefeiert. Nun hieß es kurzfristig  Abschied nehmen, da er zum 01.07.2019 in den Pfarrverband Seubersdorf versetzt wurde.
Dort gab es krankheitsbedingt einen Engpass und so wird Josef del Mastro in Batzhausen künftig seinen Dienstsitz haben.


Wir wünschen Josef del Mastro für seinen weiteren Lebensweg und für seine künftigen Aufgaben alles Gute und Gottes Segen!

Bilder: Benno Goth

Herz-Jesu-Bruderschaftfest in Elbersroth

Gott hat ein Herz für die Menschen

Die Pfarrei Elbersroth feierte mit vielen Gästen das Herz-Jesu-Bruderschaftfest. "Gott hat ein Herz für uns Menschen", sagte Pfarrer Peter Hauf beim Gottesdienst. Er begegne uns Menschen aus Liebe, um zu einem erfüllten Leben zu kommen, betonte er.

Die musikalische Gestaltung der Messfeier besorgten der örtliche Gesangverein unter der Leitung von Lisa Jaszkowski sowie Organistin Miriam Ludwig. Im Rahmen der Nachmittagsandacht schrieben sich fünf Erstkommunikanten und eine Erwachsene in das Bruderschaftsbuch ein. Seit dem letzten Bruderschaftsfest sind sechs Mitglieder aus der Pfarrei und - soweit gemeldet - drei von auswärts verstorben, gab Pfarrer Hauf bekannt.
Festprediger, Pfarrer im Ruhestand Georg Härteis, erinnerte in seiner Ansprache an die 13 Jahre seines Wirkens im Pfarrverband Herrieden, in denen er gemeinsam mit den Elbersrother Pfarrangehörigen dieses Fest der Liebe Gottes gefeiert habe. Er wies auf die gemeinsame Fahrt mit Gläubigen der Pfarrei nach Frankreich, wo die moderne Herz-Jesu-Verehrung ihren Anfang habe und auf Pfarrer Ludwig Heumann hin, der kurz vor seinem Tod im Jahr 1917 der Pfarrei einen Kelch mit Bildnissen über die Herz-Jesu-Verehrung schenkte. Heute, so Härteis, feierten wir dieses Fest auch im Gedächtnis an diesen unvergesslichen Geistlichen.

In der anschließenden Prozession mit dem Allerheiligsten in der von Pfarrer Peter Hauf getragenen Monstranz zogen die Erstkommunikanten, Pfarreiangehörigen, Gäste und Fahnenabordnungen der Vereine – angeführt von den Ministranten - betend und singend durch den Ort.

Werner Wenk

65. Ordensprofess von Deocar Ritzer

Am Sonntag, 30. Juni 2019, beging der aus Herrieden gebürtige Bruder Deocar Ritzer OSB in der Abtei Münsterschwarzach seine 65-jähr. Ordensprofess.
Er wurde am 6.4.1932 als jüngstes Kind der Sattlerseheleute Kaspar und Josefine Ritzer, geb. Mader in Herrieden geboren. Nach Abschluss der Volksschule erlernte er im elterlichen Betrieb das Sattlerhandwerk, engagierte sich bei der örtlichen Pfarrjugend und trat 1953 in den Orden der Missionsbenediktiner von Münsterschwarzach ein. Am 13.05.1954 legte er seine erste Profess ab und wählte den Herrieder Ortsheiligen St. Deocar als seinen klösterlichen Namen. Dort wurde ihm bald eine Aufgabe im Priorat St. Benedikt in Damme zugewiesen, wo er zur Gründungsgemeinschaft des Ordens im Oldenburger Land gehörte.
Er wurde in den Ordensrat der Diözese Münster berufen und vertrat die Arbeitsgemeinschaft der Ordensbrüder. Nach Tätigkeiten als Hausmeister und in der Krankenstation wurde ihm Aufgabe der Missionsprokura übertragen. Über 40 Jahre war er in dieser Aufgabenstellung unterwegs und pflegte die Kontakte zu den Förderern und Freunden der Abtei. Auf seine Herkunft aus der Altmühlstadt war er besonder stolz und hielt über all die Jahre seines Ordenslebens regen und engen Kontakt zu seiner Heimatpfarrei und zu seiner Heimatstadt. Zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Herrieden wirkte er bei der Erstellung des Heimatbuches Herriedens mit und schrieb dort die Geschichte des Heiligen Deocar nieder. Außerdem textete er 1980 zu diesem Anlass das "Herrieder Deocar-Lied" , das Konrektor Ludwig Nützel, der in der Pfarrei als Chorleiter und Organist tätig war, vertonte.

Der Ordensjubilar verbringt seinen Ruhestand in Münsterschwarzach und freute sich, dass viele Angehörige aus seiner Verwandtschaft und Freunde aus der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar an seiner Professfeier teilnehmen konnten.

Rudolf Eder

Motorradwallfahrt der MMC Herrieden
zur St. Gunthildiskapelle bei Suffersheim


Wie jedes Jahr führte auch 2019 die MMC Herrieden eine Motorradwallfahrt nach Suffersheim im Naturpark Altmühltal durch. Unter der Leitung von Herrn Präfekten Albert Feuchter, mit Herrn Kaplan Thomas Rose und dem Evangelischen Pfarrer Herrn Roland Höhr zusammen mit dem Elpersdorfer Pfarrer Miller, die mit dem Führungsfahrzeugen im Beiwagen mitgefahren sind, starteten die Motorradfahrer am 23. Juni 2019 um 12.30 Uhr am Kirchplatz in Herrieden.

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Nachruf Schwester Johanna Maria Niederauer
MMC spendet Messgewand

Die Marianische Männerkongregation Herrieden spendet erneut ein Primizgewand. Zum Abschluss der „Marienprozession" zur Kreuzkapelle in Hohenberg überreichten Präfekt Albert Feuchter und Stadtpfarrer Peter Hauf das Messgewand an den aus Nigeria stammenden Diakon Francis Umeh, der am 17. August in seiner Heimatdiözese zum Priester geweiht wird und am 18. August sein erstes Hl. Messopfer feiert. Francis Umeh studierte u.a. in Eichstätt Theologie und hat vor etwa fünf Jahren in Herrieden ein Praktikum absolviert. Seither hat er enge Kontakte nach Herrieden und ist auch Mitglied der Marianischen Männerkongregation. Mit bewegten Worten bedankte er sich für das großzügige Geschenk.

Rudolf Eder

Marienprozession in Hohenberg

Zum Ende des Marienmonats Mai hat die Marianische Männerkongregation Herrieden die befreundeten Kongregationen aus Arberg, Großlellenfeld und Mitteleschenbach zu einer „Marienprozession" nach Hohenberg eingeladen. Vom Feuerwehrhaus aus zogen die Sodalen mit ihren Kongregationsfahnen und Prozessionsstäben mit Stadtpfarrer Peter Hauf, Diakon Francis Umeh und den Stiftsbasilikabläsern betend und singend durch den Ort.
Beim Flurkreuz am westlichen Ortsrand wurde eine Station gehalten, dann fand die Marienfeier an der Kreuzkapelle ihren Abschluss. Präfekt Albert Feuchter dankte den Teilnehmern und Pfarrangehörigen für das Mitbeten und Mitsingen und dem Kapellenverein Hohenberg für die Organisation.

Rudolf Eder

Segnung des wieder errichteten Flurkreuzes bei Heuberg

Als wetterfest erwiesen sich rund 50 Ortsbewohner von Heuberg und Brünst als bei Dauerregen das erneuerte Wegkreuz an der Ortsverbindungsstraße von Brünst nach Heuberg, nahe der Ortschaft Heuberg, durch Stadtpfarrer Peter Hauf gesegnet und wieder seiner Bestimmung übergeben wurde.
Nach der kirchlichen Segnung zogen die Gläubigen zur Heuberger Dreifaltigkeitskapelle zur Maiandacht. Das frühere Flurkreuz am Heeresfeldweg wurde vor Jahrzehnten im Rahmen der Flurbereinigung an seinen jetzigen Standort an der Ortsverbindungsstraße versetzt. Bei einem großen Unwetter im Sommer des vergangenen Jahres wurde das Holzkreuz mit seinem gußeisernen Corpus aus der Verankerung gerissen und stürtzte um. Die Ortsbewohner von Heuberg bewiesen Gemeinschaftssinn, errichteten das Glaubenszeichen wieder und ließen das Kreuz aus Eichenholz anfertigen. Der gußeiserne Corpus des Gekreuzigten wurde durch Martin Kiss fachgerecht restauriert. Gleichzeitig wurde der Umgriff des Kreuzes neugestaltet. Josef Jechnerer, der Sprecher der Ortsgemeinschaft Heuberg, dankte besonders Marianne Denzinger für die Betreuung des Flurkreuzes und der Ortskapelle. Er wies auch daraufhin, dass die Ortskapelle mit einem Arbeitsaufwand von mehr als 160 Stunden instandgesetzt und mit einem neuen Kirchengestühl ausgestattet wurde. Ferner wurde das rundbogige aus den Anfängen des 18.Jahrhunderts stammende Altarbild „Maria Krönung“ durch den Hohenberger Künstler restauriert.
Jechnerer dankte besonders Georg Schimmel für seinen Einsatz bei der Kappeleninstandsetzung. Er fand anerkennende Worte für Markus Raab, der das Holzkreuz anfertigte und für Martin Kiss für die Restaurierung des Corpus.
Georg Schimmel aus Brünst überbrachte als Ortssprecher der Altgemeinde Heuberg die Glückwünsche der Stadt Herrieden. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass die Stadt in den letzten Jahren mit einem Gesamtbetrag von 10.000 € unterstützt habe. Der aufrichtige Dank wurde der Stadt Herrieden ausgesprochen, die für die Kapelleninstandsetzung und die Erneuerung des Flurkreuzes die Materialkosten übernommen hatte.

Rudolf Eder

Pfarrverband feiert Primiz des Neupriesters
Josef del Mastro


Der aus dem sauerländischen Arnsberg-Hüsten stammende Josef del Mastro, der seit 2017 sein Pastoralpraktikum in Herrieden ableistete, feierte als Neupriester am Sonntag in der Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar Herrieden sein erstes heiliges Messopfer. Hierzu hatten sich zahlreiche Pfarrangehörige, die Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungsmitglieder aus den Pfarreien des Pfarrverbandes, stellvertretender Bürgermeister Manfred Niederauer mit einer Delegation des Stadtrates eingefunden. Angereist waren auch die Familienangehörigen, Bekannte und Freunde des Neupriesters.

Der Primiziant wurde an seiner Wohnung im Pfarrhof abgeholt und in die Stiftsbasilika begleitet, wo ihn die Stiftsbasilikabläser mit dem Allegro aus dem Concerto in B-Dur von Antoni Vivalidi begrüßten.
Der feierliche Gottesdienst, den Josef del Mastro unter das Schriftwort „Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn“(Mt.14,33) stellte, wurde vom Stiftsbasilikachor mitgestaltet. Zur Aufführung gelangte die „Missa Brevis in C“ (KV 259) für Solisten, gemischten Chor und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart, sowie das Ave Maria von Wenzel Emanuel Horák. Primizprediger war Mathias Klauke, der als Subregens am erzbischöflichen Seminar in Paderborn in der Priesterausbildung tätig ist. Er stammt, wie der Neupriester aus Arnsberg-Hüsten im Sauerland.
Die Glückwünsche der Pfarrei überbrachte am Ende des Gottesdienstes Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Engelhard. Der Primiziant dankte vielen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben, besonders der Marianischen Männerkongregation Herrieden für das gespendete Primizgewand. Dass der feierliche Empfang am Samstag und die Primizfeier am Sonntag ein Fest für den gesamten Pfarrverband wurde, ist das Verdienst zahlreicher Helferinnen und Helfer aus den Pfarreien Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell, die damit unter Beweis stellten, dass der Pfarrverband immer mehr zu einer Einheit wird.

In seiner Heimatpfarrei begeht Josef del Mastro seine Primiz am 19. Mai 2019 in der Pfarrkirche St. Petri in Hüsten.

Fotos: Benno Goth

Feierlicher Empfang des Primizianten Josef del Mastro


Einen herzlichen Empfang bereitete Herrieden dem Neupriester Josef del Mastro, der am Samstag in Eichstätt mit fünf weiteren Weihekanditaten durch Bischof Gregor Maria Hanke zum Priester geweiht wurde. Der Primiziant wurde um 17.00 Uhr vor den Toren der Altmühlstadt, an der Siechkapelle, durch die Stadt Herrieden und den Pfarrverband empfangen.
Die Begrüßung an dem kleinen Marienheiligtum hatte auch symbolischen Charakter und brachte die Verbindung des Neupriesters zur Gottesmutter zum Ausdruck. Zum Empfang hatten sich zahlreiche Fahnenabordnungen von Vereinen des Pfarrverbands, eine Reiterstaffel des Reit-und Fahrvereins Herrieden, Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungsmitglieder aus dem Pfarrverband, Stadträte, Ehrengäste und Pfarrangehörige eingefunden. Zahlreiche Gläubige aus dem Pfarrverband hatten an der Priesterweihe in Eichstätt teilgenommen und waren eigens mit dem Bus angereist.
Stadtpfarrer Peter Hauf begrüßte Josef del Mastro für den Pfarrverband und schilderte dessen Engagement während seiner Praktikumszeit in Herrieden.

Herriedens stellvertretender Bürgermeister Manfred Niederauer überbrachte die Glückwünsche der Kommune und wünschte dem Neupriester die Kraft, um den Glauben in einer Zeit zu verkünden, in der dieser immer kritisch hinterfragt werde und gab ihm mit auf den Weg, immer den Menschen im Blick zu haben.
Die Herrieder Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl sprach in ihren Begrüßungsworten den Wunsch aus, dass der Pfarrverband gestärkt aus den Primizfeierlichkeiten hervorgehe und würdigte den Einsatz zahlreicher Helferinnen und Helfer bei der Festvorbereitung. Dann wurde Josef del Mastro unter den Klängen der Stadtkapelle Herrieden-Musikverein Neunstetten zur Stiftsbasilika geleitet.

 

Dort fand der Weihetag mit der gesungenen Ostervesper unter Mitwirkung der Schola des Stiftsbasilikachors einen würdigen Abschluss. Abschließend bedankte sich Josef del Mastro für den herzlichen Empfang und betonte, dass bei der Primiz nicht der Neupriester sondern Jesus Christis im Zentrum des Festes stehe. Er wolle für die Menschen da sein, deshalb lud er nochmals intensiv und herzlich zum gemeinsamen Primizmahl nach dem Primizgottesdienst ein.

Rudolf Eder

Maiandacht mit Bannersegnung in Heuberg

Die gemeinsame Maiandacht der Kolpingsfamilie und der Marianischen Männerkongregation Herrieden, die traditionell jährlich wechselnd in Außenorten der Pfarrei Herrieden stattfindet, führte am Freitag, 3. Mai 2019, zahlreiche Gläubige an der vorbildlich gepflegten Ortskapelle in Heuberg zusammen.

Zu Beginn der Maiandacht segnete Präses Pfarrer Peter Hauf das neue Banner der Herrieder Kolpingjugend. Jugendliche hatten auch zusammen mit Dorothea Ertel und Simon Hufnagel die musikalische Begleitung der Andacht, die unter dem Thema "Maria, offen für den Anruf Gottes" stand, übernommen.

Bilder: Benno Goth

Frühschicht 2019 in Neunstetten

Mit der Aussage des Heiligen Franz von Sales, (1567 – 1622)
"Blühe, wo du gepflanzst bist"
waren in diesem Jahr unsere vier Frühschichten überschrieben.

In der ersten Frühschicht am 8. März ging es um die Rose. Wir betrachteten eine Rose im Bezug auf unser Leben. Wie zur Rose Blüten und Dornen gehören, gibt es auch in unserem Leben, Licht und Schatten - Schönes und Schweres.

Bei der zweiten Frühschicht am 15. März, standen die Botschaften von drei wichtigen Frühlingskräutern im Mittelpunkt:
Schlüsselblume (sie schließt die schlafenden Kräfte der Natur auf), Brennessel (hat 30 mal soviel Vitamin C wie der Kopfsalat) und Giersch (oft als Unkraut verschrien, doch mit seinen Vitaminen erweckt er Frühlingskräfte in unserem Körper).
Passend dazu gab es dann beim Frühschstück nicht nur Marmelade sondern auch einen Kräuterfrischkäse und einen Kräuteraufstrich.

Am 29. März trafen wir uns zur nächsten Frühschicht.
Es ging um die Bäume, mit Blick auf den Palmsonntag, besonders um Weide und Palmkätzchen. Auf Tonpapierblüten und -blätter durfte jeder schreiben, wofür er/sie blühen möchte (Familie, Freunde, Arbeit...) oder wo es wieder mehr blühen sollte (in der Natur, in der Kirche...). Die Blüten und Blätter wurden dann an einem Strauß aus Palmkätzchen aufgehängt.

Unsere letzte Frühschicht für dieses Jahr war schließlich am 12. April. Kurz vor den Heiligsten Tagen des Kirchenjahres blicken wir mit den Osterglocken und den Bienen (im Bezug auf die Osterkerze) schon mal auf Ostern voraus.

Als blühende Erinnerung an unsere Frühschichten durfte jeder ein Säckchen mit einem „Seedball“ zum Pflanzen und einem Zitat des Heiligen Franz von Sales mitnehmen.

Herzlich Dank allen Besucherinnen unserer Frühschichten. Ich finde, dass ist eine sehr schöne Tradition in Neunstetten und ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Tradition auch in den nächsten Jahren aufrecht erhalten können.
Besonders danke ich den fleißigen Helferinnen Marianne Rupp, Monika Engelhardt und Sophie Schock.

Jimmy Allabar

Pfarrei St. Vitus Neunstetten feiert Hauptfest
der Gut-Tod-Bruderschaft


Langjähriger Kirchenpfleger Helmut Hechler verabschiedet

Jährlich am 5. Fastensonntag, der in diesem Jahr auf den 7. April fiel, begeht die Pfarrei Neunstetten das Hauptfest der Gut-Tod-Bruderschaft.
Am Vormittag feierte Kaplan Thomas Rose zusammen mit den Gläubigen den Festgottesdienst. Die musikalische Gestaltung übernahm in guter Tradition wieder der Musikverein.
Kaplan Rose segnete dabei auch die Figur des Heiligen Erzengel Michael, die in der Nähe des Marienaltars angebracht worden war.

Bei der Bruderschaftsandacht am Nachmittag mit Herrn Stadtpfarrer Peter Hauf gab der Gesangverein Neunstetten wieder einige seiner religiösen Lieder zum Besten.

Als Festprediger war diesmal der ehemalige Kaplan und in Neunstetten beliebte Pfarrer Gerhard Ehrl aus Lauterhofen/Oberpfalz angereist, der selber Mitglied der Neunstetter Bruderschaft ist.
Nach der Kirchenverwaltungswahl im Herbst stand nun die Verabschiedung verdienter Mitglieder an:
Markus Rupprecht war viele Jahre für den Pfarrwald verantwortlich.
Hugo Engelhardt hat sich viele Jahre äußerst zuverlässig um den Friedhof und um die Angelegenheiten bei den Beerdigungen gekümmert. Er wird diese Aufgaben, so lange es ihm gesundheitlich möglich ist, auch in Zukunft übernehmen.
Leider konnten die beiden, ebenso wie Stefan Hechler, der viele Jahre das Einsammeln der Kollekte an Sonn- und Feiertagen übernahm aus privaten oder gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.

Anwesend aber war Helmut Hechler, der langjährige Kirchenpfleger in der Pfarrei Neunstetten. Seine Nachfolgerin Petra Horand dankte ihm für seinen großen Einsatz.
Pflichtbewusstsein und Korrektheit waren für ihn immer selbstverständlich. Sie werde wohl noch oft den Rat ihres Vorgängers suchen.

Helmut Hechler dankte in seiner „Abschiedsrede" für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei seinen Aufgaben als Kirchenpfleger.

Jimmy Allabar

Coffee - Stop 2019 in Herrieden

Bei der diesjährigen Misereor-Fastenaktion in den katholischen Pfarreien stehen die jungen Menschen des mittelamerikanischen Staates El Salvador im Mittelpunkt. Unter dem Leitwort der Misereor-Aktion „Mach was draus: sei Zukunft" wurden die Gottesdienstbesucher am 5. Fasten-Sonntag zu Spenden aufgerufen, um ein Zeichen der Solidarität mit den jungen Menschen in El Salvador zu setzen. Die bundesweite Aktion wird durch eine Reihe von Veranstaltungen begleitet.
In der Diözese Eichstätt berichtete die Sozialarbeiterin Erika Xiomara Torres Barrera über ihre Arbeit in der Stadt San Salvador.
Am vergangenen Freitag besuchte sie zusammen mit Dr. Gerhard Rott, dem Leiter des Referats Weltkirche in der Eichstätter Diözese, den Herrieder Eine-Welt e.V., der traditionell mit dem Coffee-Stop zum Austausch und fairen Kaffeegenuss zugunsten von Misereor eingeladen hatte. Dieses Treffen erhielt eine weitere internationale Nuance, weil Deocar Bösendörfer von der Herrieder Flüchtlingshilfe das Treffen mit von ihm betreuten Jugendlichen aus Tschetschenien und der Ukraine musikalische gestaltete.
Das Foto zeigt die Sozialarbeiterin Erika Xiomara Torres Barreraa (Bildmitte mit Sonnenbrille), Dr. Gerhard Rott (hintere Reihe mit Hut), Stadtpfarrer Petr Hauf und Kaplan Thomas Rose (hintere Reihe rechts), sowie Besucher des Coffee Stops und Engagierte des Herrieder Eine-Welt e.V., (im Vordergrund die jungendlichen Musiker).

Rudolf Eder
Hauptfest der Marianischen Männerkongregation



von links: Johann Sedlmeier, Lorenz Böckler, Josef Leichs.

Die Marianische Männerkongregation Herrieden beging am Josefstag ihr Hauptfest und blickte zurück auf das 360-jährige Bestehen der religiösen Gemeinschaft. Zunächst trafen sich die Kongregationsmitglieder zum Gottesdienst in der Stiftsbasilika, den Stadtpfarrer Peter Hauf mit Pfarrvikar Ulrich Schnalzger, Kaplan Thomas Rose und dem Festprediger Kaplan Kilian Schmidt in Konzelebration feierte.
Anschließend fand im großen Pfarrsaal die Jahresversammlung mit dem Rechenschaftsbericht des Präfekten Albert Feuchter statt. Mit 284 Mitglieder ist die MMC Herrieden nach der Hauptkongregation in Eichstätt, die größte marianische Gemeinschaft der Diözese Eichstätt. Präfekt Albert Feuchter verwies mit Stolz darauf, dass die MMC Herrieden die älteste kirchliche Gemeinschaft der Altmühlstadt ist, deren Hauptaufgabe weiterhin die Pflege des religiösen Lebens unter dem Schutz der Gottesmutter ist.
Seit Jahren kümmern sich die Sodalen um den Erhalt der Wegkreuze und Flurkapellen im Pfarrverband. So wurden 2018 erneut 52 freiwillige Arbeitsstunden zur Restaurierung eines Flurkreuzes in Elbersroth und zur Instandsetzung der Frauenbundkapelle zwischen Rauenzell und Herrieden geleistet. Seit 2004 hat man 2.144 Arbeitsstunden für den Erhalt von 31 Wegkreuzen, Kapellen und Denkmälern geleistet und hierfür ein Betrag von mehr als 60.000 € aufgebracht.
Patenschaften zur Betreuung dieser instandgesetzten Glaubenszeugnisse haben 31 Kongregationsmitgieder übernommen, denen der besondere Dank gilt.
In seinem Jahresausblick verwies Albert Feuchter auf die Priesterweihe des Pastoralpraktikanten Josef Del Mastro am 11. Mai in Eichstätt hin und die am 12. Mai in Herrieden stattfindende Primiz. Ein weiterer Höhepunkt wird die Israelreise der Kongregation mit Stadtpfarrer Peter Hauf sein. Neben der bereits zur Tradition gewordenen Motorradwallfahrt führt die Pfarrwallfahrt nach Großlellenfeld und der Jahresausflug hat das Kloster Weltenburg zum Ziel.
Im Lauf des Abends wurden die Kongregationsmitglieder Johann Sedlmeier für 60-jährige Zugehörigkeit, Lorenz Böckler für 50-jährige Zugehörigkeit und Josef Leichs für 25-jährige Zugehörigkeit geehrt. Franz Deininger für 40 Jahre, Joachim Koziol für 25 Jahre und Franz Hödel für 50 Jahre konnten ihre Ehrung nicht persönlich entgegennehmen.
Fünf Pfarrangehörige sind der Gemeinschaft beigetreten. Abschließend dankten stv. Bürgermeister Manfred Niederauer, der die MMC als Motor der Pfarrei bezeichnete und Stadtpfarrer Peter Hauf für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.


Rudolf Eder

Ökumenischer Seniorennachmittag

Seit 13 Jahren treffen sich die Seniorinnen und Senioren der Evangelischen Christuskirchengemeinde und der Katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar alljährlich zu einem gemeinsamen Seniorennachmittag. Gastgeber war diesmal die Katholische Pfarrei. Pfarrer Roland Höhr stimmte mit einer Meditation zur Jahreslosung der Evangelischen Kirche „Suchet Frieden und jaget ihm nach“ auf den Nachmittag ein.
Als Vertreter der Stadt Herrieden war Stadtrat Curt Bauer in seiner Eigenschaft als Seniorenbeauftragter anwesend. Er berichtete über die am 26.März anstehende Wahl zum Herrieder Inclusionsbeirat, in dem die Interessen älterer Menschen und Behinderter gebündelt werden sollen. Curt Bauer ermunterte die Anwesenden an dieser Wahl teilzunmehnen und sich in die Arbeit des Beirates einzubringen. Außderdem machte er auf die dreiteilige Aktion der Verkehrswacht „Mobil starten – aber sicher“ aufmerksam, die an drei Vormittagen durchgeführt wird und an der sich auch die Stadt Herrieden beteilige. Zwei Vormittagstermine finden in Herrieden statt und zu einem Termin müssen die Teilnehmer nach Ansbach. Mit diesem Angebot soll die Sicherheit älterer Verkehrsteilnehmer gefördert werden.

Gerhard Rott vom Referat Weltkirche in Eichstätt warb für Blumen aus fairem Handel und tat dies mit einer fair produzierten Rose, bei deren Anbau auf Chemikalien weitgehend verzichtet wurde und die Arbeiterinnen auf den Plantagen mit Schutzkleidung ausgestattet sind.

Referent des Nachmittags war Gerhard Rott aus Eichstätt, Leiter des Referats Weltkirche beim Bischöflichen Ordinariat. Unter dem Thema „Sei Mensch – handle fair“ stellte er Möglichkeiten vor, wie man als Einzelner den fairen Handel unterstützen kann. Er verwies dabei auf die beiden kirchliche Hilfswerke „Brot für die Welt“ und „Misereor“ und den engagierten Herrieder Eine-Welt e.V., der seit 35 Jahren aktiv sei und zur Gründergeneration der „eine-Welt-Bewegung“ in der Diözese Eichstätt zähle. Mit dem Zitat eines brasilianischen Bischofs „Gebt keine Almosen – zahlt gerechte Löhne“, kam er auf das Problem zu sprechen, dass es Menschen möglich sein muß von ihrer Hände Arbeit zu leben.
Durch den Erwerb fairer Produkte können den Produzenten gerechte Löhne bezahlt und soziale Projekte gefördert werden, warb der Referent. Er machte aber auch darauf aufmerksam, dass fair gehandelte Produkte im Einzelhandel und den Einkaufsketten erworben werden können. Dabei sei sicherlich für den Verbraucher die Vielfalt der Logos verwirrend, mit den für den Verkauf fairer Produkte geworben werde. Hierzu stellte Rott fest „Ein MIndeststandard ist immernoch besser, als gar keiner“. Die „Eine-Welt-Läden“ arbeiten beispielsweise mit der GEPA-Fair Trade Company, dessen Logo bei Lebensmitteln und Handelsprodukten auf einen hohen Standard verweist.
Zum Ende seines Vortrags listete der Referent zahlreiche Beispiel auf, wie man zu einer besseren und fairen Welt beitragen könne und kam auch auf die aktuelle Herrieder Althandy-Aktion zu sprechen. Im Kongo werden unter unmenschlichen Bedingungen begleitet von Bürgerkriegen Metalle abgebaut, die zur Herstellung der Handys benötigt werden. Ein längerer Gebrauch des eigenen Handys kann dem entgegenwirken. Stadtpfarrer Peter Hauf entließ die Seniorennen und Senioren mit dem kirchlichen Segen.

Rudolf Eder

Piraten beim Herrieder Kolpingball und Pfarrfasching

Unter dem Motto "Piraten erobern das Herrieder Narrenschiff" wurde beim traditionellen Kolpingball, dem einzigen in Herrieden verbliebenen Faschingsball gefeiert. Verschiedene Gruppen der Pfarrei und der Kolpingsfamilie wirkten in den Tanzpausen mit humorvollen Einlagen am Programm des Balles mit, der seit nunmehr 15 Jahren zugleich als Pfarrfasching gefeiert wird, und sorgten für Heiterkeit und einen kurzweiligen Abend.

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Familiengottesdienst in Rauenzell

„Mir reicht's! Die ganze Nacht umsonst gearbeitet! Nichts gefangen, keinen einzigen Fisch!" Seine leeren Netze hielt Petrus den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Pfarrverband Herrieden beim Familiengottesdienst in Rauenzell hin. Sie konnten ihn gut verstehen, denn auch in ihrem Leben gibt es die Erfahrung von leeren Netzen.

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Seniorenfasching 2019 der Pfarrei Herrieden

Der Seniorennachmittag im Februar ist beim Herrieder Seniorentreff traditionell vom Fasching geprägt. Ebenso ist es seit Jahren Tradition, dass dieser Nachmittag von der Herrieder Kolpingsfamilie und den Ministranten der Stiftsbasilika mitgestaltet wird.

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 Wie vertrete ich gekonnt meine Meinung?

Unter dem Thema "Wie vertrete ich gekonnt meine Meinung?" hatten der Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrei, die Kolpingsfamilie, der Eine-Welt-e.V. und das Kath. Erwachsenenbildungswerk erstmals zu einem „Fairen Frauenfrühstück" eingeladen. Dass man ein interessantes Thema aufgegriffen hat, sah man an der großen Teilnehmerzahl von 60 Frauen, über die sich Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl bei der Begrüßung besonders freute. Die Zusammenkunft wurde mit einem Morgenlob begonnen, mit dem die Gemeindereferentin Manuela Ludwig, Dorothea Ertel und Mitglieder des Pfarrgemeinderats auf das Thema einstimmten. Dann konnten sich die Teilnehmerinnen beim fairen Frühstück stärken und Gedanken austauschen. Für das Frühstück hatten die Mitglieder des Eine-Welt e.V. mit fairen Produkten aus dem Eine-Welt-Laden und selbstgemachten biologischem Frühstücksangebot gesorgt. Referentin war Dagmar Bürzle aus Neunkirchen am Brand, die früher als Stationsleitung in der pädiatrischen Onkologie arbeitete und seit 10 Jahren selbständig als Coach mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Rhetorik tätig ist und regelmäßig Workshops im Kloster Plankstetten anbietet. Sie sprach wesentliche Grundsätze der Kommunikation an und verdeutlichte den interessiert zuhörenden Frauen, dass es nicht nur auf das gesprochene Wort ankomme, sondern in erster Linie auf Respekt vor dem Anderen und vor sich selbst. Als weitere elementare Punkte der Kommunikation bezeichnete die Referentin das bewußte Zuhören, den Blickkontakt, Körperhaltung, Mimik und Gestik.
Dagmar Bürzle ermunterte dazu in unklaren Gesprächssituationen Fragen zu stellen und auch nicht davor zurück zu schrecken, auch Grenzen aufzuzeigen. Ihre Ausführungen untermauerte sie mit Beispielen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.


Rudolf Eder

Langjährig tätige Lektoren geehrt

Von links Barbara Niederauer, Stefan Honrdasch, Doris Schüller-Heller, Brigitte Jechnerer-Bunsen, Ludwig Bengel, Josef Gedon, Stadtpfarrrer Peter Hauf, Adolf Treffer, Juliane Bayer, Ludwig Marcher, Rosalinde Göppel, Norbert Kresta.

Beim Pfarrgottesdienst am Bibelsonntag wurden in der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar langjährig tätige Lektoren geehrt. Durch die Übernahme des Lektorendienstes nehmen sowohl Frauen wie auch Männer an der Verkündigung des Wortes Gottes teil.
Ihre Aufgabe ist das Vortragen der Lesungen und der Fürbitten.
1984 wurde der Lektorendienst durch Stadtpfarrer Karl Weber in Herrieden eingeführt. Elf Frauen und Männer haben sich damals bereit erklärt diesen Dienst bei den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten zu übernehmen. Sechs von ihnen, nämlich Juliane Bayer, Ludwig Marcher, Adolf Treffer, Norbert Kresta, Josef Gedon und Ludwig Bengel üben diesen Dienst heute noch aus. Sie durften aus der Hand von Stadtpfarrer Peter Hauf und Ludwig Bengel, dem Verantwortlichen für die Einteilung des Lektorendienstes, den Dank der Pfarrei und die Ehrenurkunde der Diözese in Empfang nehmen. Mit der Ehrenurkunde wurden ferner Brigitte Jechnerer-Bunsen und Rosalinde Göppel für 30-jährigen Lektorendienst ausgezeichnet.
Doris Schüller-Heller und Stefan Horndasch nehmen diese Aufgaben seit 25 Jahren und Barbara Niederauer seit 20 Jahren wahr.

Rudolf Eder

Sternsinger unterwegs in Neunstetten

Segen bringen - Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit. Unter diesem Motto waren die Neunstetter Ministranten unterwegs und sammelten in diesem Jahr fast 1.700.- € auch für Kinder mit Behinderung.

Foto: Renate Eisenbeiß

Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet



Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl, Stefan Wenk, Norbert Brumberger
und Stadtpfarrer Peter Hauf.

In der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden wurden die Kirchenverwaltungs-Mitglieder Norbert Brumberger und Stefan Wenk verabschiedet. Beide haben sich bei den letzten Kirchenverwaltungswahlen nicht mehr um ein Mandat beworben. Norbert Brumberger gehörte dem Gremium 12 Jahre an, war Referent für die beiden kirchlichen Kindergärten St. Vitus und St. Deocar und beim Neubau der beiden kirchlichen Einrichtungen gefordert. Stefan Wenk absolvierte eine Amtszeit von 6 Jahren, ihm oblag die Betreuung kirchlicher Gebäude. Auf diözesaner Ebene gehörte er dem Diözesansteuerausschuß und dem Vergabeausschuß an. Stadtpfarrer Peter Hauf und Kirchenpflegerin Martina Roth Ubl dankten Norbert Brumberger und Stefan Wenk für ihren Einsatz in der Pfarrei und überreichten ein kleines Geschenk.

Rudolf Eder

Pfarrei Elbersroth richtete Empfang des Pfarrverbandes Herrieden aus

Wir haben uns die Zeit genommen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Pfarreien Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell haupt- und ehrenamtlich ihren Dienst verrichteten, zu danken. Dies unterstrich Pfarrer Peter Hauf beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes Herrieden, der heuer im Saal der Arbeiterwohlfahrt stattfand und von den Elbersrothern ausgerichtet wurde.

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Sammlung unter erschwerten Bedingungen

Die große Haus- und Straßensammlung für Altpapier- und Gebrauchtkleider der Kolpingsfamilie Herrieden mußte am 5. Januar unter erschwerten Bedingungen abgewickelt werden. Schneefall, Glätte und winterliche Minusgrade verlangten den rund 60 Helfern eine vorsichtige Arbeitsweise ab. Sammlungsleiter Josef Wahler war deshalb erleichtert, dass auch die 44. Sammlung unfallfrei abgeschlossen werden konnte. Am Ende der Sammlung konnten sich Helfer und Verantwortliche über 29.980 kg. Papier und 13.960 kg. Gebrauchtkleider freuen, deren Erlös wieder sozialen und caritativen Projekten zugeführt werden kann. Insgesamt wurden damit im Sammlungsjahr 2018 77.810 kg Papier und 29.140 kg Gebrauchtkleider von der Herrieder Bevölkerung für die Aktion der Kolpingsfamilie abgegeben. Das Gesamtsammelergebnis seit 1976 konnte auf 473.000 € gesteigert werden. Wie Sammlungsleiter Josef Wahler mitteilt, wird über die Verteilung des diesjährigen Erlöses von rd. 13.000 € in der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie im Frühjahr dieses Jahres berichtet. Gleichzeitig bedankt er sich bei den Helfern, den Firmen und der Herrieder Bevölkerung.

Foto : Ein Sammelfahrzeug bei winterlichen Bedingungen im Einsatz.

Rudolf Eder

Ökumenische Gebetsstunde zum Weltfriedenstag

Bereits zum 4. Mal in diesem Jahr fand in der Christuskirche eine ökumenische Gebetsstunde zum Weltfriedenstag statt. Eingeladen und vorbereitet hatten hierzu der Eine-Welt e.V., Kolping, Kath. Frauenbund, Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden, der Ökumenekreis und die Herrieder Flüchtlingshilfe.

Pfarrer Roland Höhr stellte die Gebetsstunde unter die Jahreslosung "Suchet Frieden und jaget ihm nach" und betonte, dass es gut sei zum Beginn eines neuen Jahres gemeinsam für den Frieden in der Welt, aber aauch für den Frieden in der Familie und mit seinem Nächsten zu beten. Bei der Andacht wurde diegemeinsame Sammelaktion von Alt-Handys in Herrieden gestartet. Norbert Brumberger stellte das Projekt vor und prangerte die menschenunwürdige Ausbeutung von Bodenschätzen an, die für die Herstellung von Handys benötigt werden. Er wandte sich gegen die Praxis, dass bei Abschluß eines zweijährigen Handy-Vertrags immer ein neues Gerät dabei ist, das wiederum zur Ressourcenverschwendung beiträgt.

Mit der Herrieder Aktion, dessen Erlös zu gleichen Teilen das Hilfswerk MISSIO und das Kolpingwerk unterstützt, will man eine kleine Verbindung zu den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo herstellen und einen bescheidenen Friedensbeitrag leisten. Die musikalische Gestaltung der Gebetsstunde haben Marina Nüßlein, Dorothea Ertel und Deocar Bößendörfer übernommen.

Bild: Die Handy-Aktion eröffnen von links Beate Jerger (ein-Welt e.V.) Bernadette Haag (Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden e.V.), Dorothea Ertel (Stadt- und Pfarrbücherei), Peter Leis (Kolping), Erika Hertlein-Grab (Team "Grüner Gockel" der Christuskirche).

Rudolf Eder
 
     
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