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Aktuelle Berichte - Bilderarchiv 2019

 
Bilderarchiv 2018
  
 

Frühschicht 2019 in Neunstetten

Mit der Aussage des Heiligen Franz von Sales, (1567 – 1622)
"Blühe, wo du gepflanzst bist"
waren in diesem Jahr unsere vier Frühschichten überschrieben.

In der ersten Frühschicht am 8. März ging es um die Rose. Wir betrachteten eine Rose im Bezug auf unser Leben. Wie zur Rose Blüten und Dornen gehören, gibt es auch in unserem Leben, Licht und Schatten - Schönes und Schweres.

Bei der zweiten Frühschicht am 15. März, standen die Botschaften von drei wichtigen Frühlingskräutern im Mittelpunkt:
Schlüsselblume (sie schließt die schlafenden Kräfte der Natur auf), Brennessel (hat 30 mal soviel Vitamin C wie der Kopfsalat) und Giersch (oft als Unkraut verschrien, doch mit seinen Vitaminen erweckt er Frühlingskräfte in unserem Körper).
Passend dazu gab es dann beim Frühschstück nicht nur Marmelade sondern auch einen Kräuterfrischkäse und einen Kräuteraufstrich.

Am 29. März trafen wir uns zur nächsten Frühschicht.
Es ging um die Bäume, mit Blick auf den Palmsonntag, besonders um Weide und Palmkätzchen. Auf Tonpapierblüten und -blätter durfte jeder schreiben, wofür er/sie blühen möchte (Familie, Freunde, Arbeit...) oder wo es wieder mehr blühen sollte (in der Natur, in der Kirche...). Die Blüten und Blätter wurden dann an einem Strauß aus Palmkätzchen aufgehängt.

Unsere letzte Frühschicht für dieses Jahr war schließlich am 12. April. Kurz vor den Heiligsten Tagen des Kirchenjahres blicken wir mit den Osterglocken und den Bienen (im Bezug auf die Osterkerze) schon mal auf Ostern voraus.

Als blühende Erinnerung an unsere Frühschichten durfte jeder ein Säckchen mit einem „Seedball“ zum Pflanzen und einem Zitat des Heiligen Franz von Sales mitnehmen.

Herzlich Dank allen Besucherinnen unserer Frühschichten. Ich finde, dass ist eine sehr schöne Tradition in Neunstetten und ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Tradition auch in den nächsten Jahren aufrecht erhalten können.
Besonders danke ich den fleißigen Helferinnen Marianne Rupp, Monika Engelhardt und Sophie Schock.

Jimmy Allabar

Pfarrei St. Vitus Neunstetten feiert Hauptfest
der Gut-Tod-Bruderschaft


Langjähriger Kirchenpfleger Helmut Hechler verabschiedet

Jährlich am 5. Fastensonntag, der in diesem Jahr auf den 7. April fiel, begeht die Pfarrei Neunstetten das Hauptfest der Gut-Tod-Bruderschaft.
Am Vormittag feierte Kaplan Thomas Rose zusammen mit den Gläubigen den Festgottesdienst. Die musikalische Gestaltung übernahm in guter Tradition wieder der Musikverein.
Kaplan Rose segnete dabei auch die Figur des Heiligen Erzengel Michael, die in der Nähe des Marienaltars angebracht worden war.

Bei der Bruderschaftsandacht am Nachmittag mit Herrn Stadtpfarrer Peter Hauf gab der Gesangverein Neunstetten wieder einige seiner religiösen Lieder zum Besten.

Als Festprediger war diesmal der ehemalige Kaplan und in Neunstetten beliebte Pfarrer Gerhard Ehrl aus Lauterhofen/Oberpfalz angereist, der selber Mitglied der Neunstetter Bruderschaft ist.
Nach der Kirchenverwaltungswahl im Herbst stand nun die Verabschiedung verdienter Mitglieder an:
Markus Rupprecht war viele Jahre für den Pfarrwald verantwortlich.
Hugo Engelhardt hat sich viele Jahre äußerst zuverlässig um den Friedhof und um die Angelegenheiten bei den Beerdigungen gekümmert. Er wird diese Aufgaben, so lange es ihm gesundheitlich möglich ist, auch in Zukunft übernehmen.
Leider konnten die beiden, ebenso wie Stefan Hechler, der viele Jahre das Einsammeln der Kollekte an Sonn- und Feiertagen übernahm aus privaten oder gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.

Anwesend aber war Helmut Hechler, der langjährige Kirchenpfleger in der Pfarrei Neunstetten. Seine Nachfolgerin Petra Horand dankte ihm für seinen großen Einsatz.
Pflichtbewusstsein und Korrektheit waren für ihn immer selbstverständlich. Sie werde wohl noch oft den Rat ihres Vorgängers suchen.

Helmut Hechler dankte in seiner „Abschiedsrede" für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei seinen Aufgaben als Kirchenpfleger.

Jimmy Allabar

Coffee - Stop 2019 in Herrieden

Bei der diesjährigen Misereor-Fastenaktion in den katholischen Pfarreien stehen die jungen Menschen des mittelamerikanischen Staates El Salvador im Mittelpunkt. Unter dem Leitwort der Misereor-Aktion „Mach was draus: sei Zukunft" wurden die Gottesdienstbesucher am 5. Fasten-Sonntag zu Spenden aufgerufen, um ein Zeichen der Solidarität mit den jungen Menschen in El Salvador zu setzen. Die bundesweite Aktion wird durch eine Reihe von Veranstaltungen begleitet.
In der Diözese Eichstätt berichtete die Sozialarbeiterin Erika Xiomara Torres Barrera über ihre Arbeit in der Stadt San Salvador.
Am vergangenen Freitag besuchte sie zusammen mit Dr. Gerhard Rott, dem Leiter des Referats Weltkirche in der Eichstätter Diözese, den Herrieder Eine-Welt e.V., der traditionell mit dem Coffee-Stop zum Austausch und fairen Kaffeegenuss zugunsten von Misereor eingeladen hatte. Dieses Treffen erhielt eine weitere internationale Nuance, weil Deocar Bösendörfer von der Herrieder Flüchtlingshilfe das Treffen mit von ihm betreuten Jugendlichen aus Tschetschenien und der Ukraine musikalische gestaltete.
Das Foto zeigt die Sozialarbeiterin Erika Xiomara Torres Barreraa (Bildmitte mit Sonnenbrille), Dr. Gerhard Rott (hintere Reihe mit Hut), Stadtpfarrer Petr Hauf und Kaplan Thomas Rose (hintere Reihe rechts), sowie Besucher des Coffee Stops und Engagierte des Herrieder Eine-Welt e.V., (im Vordergrund die jungendlichen Musiker).

Rudolf Eder
Hauptfest der Marianischen Männerkongregation



von links: Johann Sedlmeier, Lorenz Böckler, Josef Leichs.

Die Marianische Männerkongregation Herrieden beging am Josefstag ihr Hauptfest und blickte zurück auf das 360-jährige Bestehen der religiösen Gemeinschaft. Zunächst trafen sich die Kongregationsmitglieder zum Gottesdienst in der Stiftsbasilika, den Stadtpfarrer Peter Hauf mit Pfarrvikar Ulrich Schnalzger, Kaplan Thomas Rose und dem Festprediger Kaplan Kilian Schmidt in Konzelebration feierte.
Anschließend fand im großen Pfarrsaal die Jahresversammlung mit dem Rechenschaftsbericht des Präfekten Albert Feuchter statt. Mit 284 Mitglieder ist die MMC Herrieden nach der Hauptkongregation in Eichstätt, die größte marianische Gemeinschaft der Diözese Eichstätt. Präfekt Albert Feuchter verwies mit Stolz darauf, dass die MMC Herrieden die älteste kirchliche Gemeinschaft der Altmühlstadt ist, deren Hauptaufgabe weiterhin die Pflege des religiösen Lebens unter dem Schutz der Gottesmutter ist.
Seit Jahren kümmern sich die Sodalen um den Erhalt der Wegkreuze und Flurkapellen im Pfarrverband. So wurden 2018 erneut 52 freiwillige Arbeitsstunden zur Restaurierung eines Flurkreuzes in Elbersroth und zur Instandsetzung der Frauenbundkapelle zwischen Rauenzell und Herrieden geleistet. Seit 2004 hat man 2.144 Arbeitsstunden für den Erhalt von 31 Wegkreuzen, Kapellen und Denkmälern geleistet und hierfür ein Betrag von mehr als 60.000 € aufgebracht.
Patenschaften zur Betreuung dieser instandgesetzten Glaubenszeugnisse haben 31 Kongregationsmitgieder übernommen, denen der besondere Dank gilt.
In seinem Jahresausblick verwies Albert Feuchter auf die Priesterweihe des Pastoralpraktikanten Josef Del Mastro am 11. Mai in Eichstätt hin und die am 12. Mai in Herrieden stattfindende Primiz. Ein weiterer Höhepunkt wird die Israelreise der Kongregation mit Stadtpfarrer Peter Hauf sein. Neben der bereits zur Tradition gewordenen Motorradwallfahrt führt die Pfarrwallfahrt nach Großlellenfeld und der Jahresausflug hat das Kloster Weltenburg zum Ziel.
Im Lauf des Abends wurden die Kongregationsmitglieder Johann Sedlmeier für 60-jährige Zugehörigkeit, Lorenz Böckler für 50-jährige Zugehörigkeit und Josef Leichs für 25-jährige Zugehörigkeit geehrt. Franz Deininger für 40 Jahre, Joachim Koziol für 25 Jahre und Franz Hödel für 50 Jahre konnten ihre Ehrung nicht persönlich entgegennehmen.
Fünf Pfarrangehörige sind der Gemeinschaft beigetreten. Abschließend dankten stv. Bürgermeister Manfred Niederauer, der die MMC als Motor der Pfarrei bezeichnete und Stadtpfarrer Peter Hauf für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.


Rudolf Eder

Ökumenischer Seniorennachmittag

Seit 13 Jahren treffen sich die Seniorinnen und Senioren der Evangelischen Christuskirchengemeinde und der Katholischen Pfarrei St. Vitus und St. Deocar alljährlich zu einem gemeinsamen Seniorennachmittag. Gastgeber war diesmal die Katholische Pfarrei. Pfarrer Roland Höhr stimmte mit einer Meditation zur Jahreslosung der Evangelischen Kirche „Suchet Frieden und jaget ihm nach“ auf den Nachmittag ein.
Als Vertreter der Stadt Herrieden war Stadtrat Curt Bauer in seiner Eigenschaft als Seniorenbeauftragter anwesend. Er berichtete über die am 26.März anstehende Wahl zum Herrieder Inclusionsbeirat, in dem die Interessen älterer Menschen und Behinderter gebündelt werden sollen. Curt Bauer ermunterte die Anwesenden an dieser Wahl teilzunmehnen und sich in die Arbeit des Beirates einzubringen. Außderdem machte er auf die dreiteilige Aktion der Verkehrswacht „Mobil starten – aber sicher“ aufmerksam, die an drei Vormittagen durchgeführt wird und an der sich auch die Stadt Herrieden beteilige. Zwei Vormittagstermine finden in Herrieden statt und zu einem Termin müssen die Teilnehmer nach Ansbach. Mit diesem Angebot soll die Sicherheit älterer Verkehrsteilnehmer gefördert werden.

Gerhard Rott vom Referat Weltkirche in Eichstätt warb für Blumen aus fairem Handel und tat dies mit einer fair produzierten Rose, bei deren Anbau auf Chemikalien weitgehend verzichtet wurde und die Arbeiterinnen auf den Plantagen mit Schutzkleidung ausgestattet sind.

Referent des Nachmittags war Gerhard Rott aus Eichstätt, Leiter des Referats Weltkirche beim Bischöflichen Ordinariat. Unter dem Thema „Sei Mensch – handle fair“ stellte er Möglichkeiten vor, wie man als Einzelner den fairen Handel unterstützen kann. Er verwies dabei auf die beiden kirchliche Hilfswerke „Brot für die Welt“ und „Misereor“ und den engagierten Herrieder Eine-Welt e.V., der seit 35 Jahren aktiv sei und zur Gründergeneration der „eine-Welt-Bewegung“ in der Diözese Eichstätt zähle. Mit dem Zitat eines brasilianischen Bischofs „Gebt keine Almosen – zahlt gerechte Löhne“, kam er auf das Problem zu sprechen, dass es Menschen möglich sein muß von ihrer Hände Arbeit zu leben.
Durch den Erwerb fairer Produkte können den Produzenten gerechte Löhne bezahlt und soziale Projekte gefördert werden, warb der Referent. Er machte aber auch darauf aufmerksam, dass fair gehandelte Produkte im Einzelhandel und den Einkaufsketten erworben werden können. Dabei sei sicherlich für den Verbraucher die Vielfalt der Logos verwirrend, mit den für den Verkauf fairer Produkte geworben werde. Hierzu stellte Rott fest „Ein MIndeststandard ist immernoch besser, als gar keiner“. Die „Eine-Welt-Läden“ arbeiten beispielsweise mit der GEPA-Fair Trade Company, dessen Logo bei Lebensmitteln und Handelsprodukten auf einen hohen Standard verweist.
Zum Ende seines Vortrags listete der Referent zahlreiche Beispiel auf, wie man zu einer besseren und fairen Welt beitragen könne und kam auch auf die aktuelle Herrieder Althandy-Aktion zu sprechen. Im Kongo werden unter unmenschlichen Bedingungen begleitet von Bürgerkriegen Metalle abgebaut, die zur Herstellung der Handys benötigt werden. Ein längerer Gebrauch des eigenen Handys kann dem entgegenwirken. Stadtpfarrer Peter Hauf entließ die Seniorennen und Senioren mit dem kirchlichen Segen.

Rudolf Eder

Piraten beim Herrieder Kolpingball und Pfarrfasching

Unter dem Motto "Piraten erobern das Herrieder Narrenschiff" wurde beim traditionellen Kolpingball, dem einzigen in Herrieden verbliebenen Faschingsball gefeiert. Verschiedene Gruppen der Pfarrei und der Kolpingsfamilie wirkten in den Tanzpausen mit humorvollen Einlagen am Programm des Balles mit, der seit nunmehr 15 Jahren zugleich als Pfarrfasching gefeiert wird, und sorgten für Heiterkeit und einen kurzweiligen Abend.

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Familiengottesdienst in Rauenzell

„Mir reicht's! Die ganze Nacht umsonst gearbeitet! Nichts gefangen, keinen einzigen Fisch!" Seine leeren Netze hielt Petrus den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Pfarrverband Herrieden beim Familiengottesdienst in Rauenzell hin. Sie konnten ihn gut verstehen, denn auch in ihrem Leben gibt es die Erfahrung von leeren Netzen.

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Seniorenfasching 2019 der Pfarrei Herrieden

Der Seniorennachmittag im Februar ist beim Herrieder Seniorentreff traditionell vom Fasching geprägt. Ebenso ist es seit Jahren Tradition, dass dieser Nachmittag von der Herrieder Kolpingsfamilie und den Ministranten der Stiftsbasilika mitgestaltet wird.

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 Wie vertrete ich gekonnt meine Meinung?

Unter dem Thema "Wie vertrete ich gekonnt meine Meinung?" hatten der Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrei, die Kolpingsfamilie, der Eine-Welt-e.V. und das Kath. Erwachsenenbildungswerk erstmals zu einem „Fairen Frauenfrühstück" eingeladen. Dass man ein interessantes Thema aufgegriffen hat, sah man an der großen Teilnehmerzahl von 60 Frauen, über die sich Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl bei der Begrüßung besonders freute. Die Zusammenkunft wurde mit einem Morgenlob begonnen, mit dem die Gemeindereferentin Manuela Ludwig, Dorothea Ertel und Mitglieder des Pfarrgemeinderats auf das Thema einstimmten. Dann konnten sich die Teilnehmerinnen beim fairen Frühstück stärken und Gedanken austauschen. Für das Frühstück hatten die Mitglieder des Eine-Welt e.V. mit fairen Produkten aus dem Eine-Welt-Laden und selbstgemachten biologischem Frühstücksangebot gesorgt. Referentin war Dagmar Bürzle aus Neunkirchen am Brand, die früher als Stationsleitung in der pädiatrischen Onkologie arbeitete und seit 10 Jahren selbständig als Coach mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Rhetorik tätig ist und regelmäßig Workshops im Kloster Plankstetten anbietet. Sie sprach wesentliche Grundsätze der Kommunikation an und verdeutlichte den interessiert zuhörenden Frauen, dass es nicht nur auf das gesprochene Wort ankomme, sondern in erster Linie auf Respekt vor dem Anderen und vor sich selbst. Als weitere elementare Punkte der Kommunikation bezeichnete die Referentin das bewußte Zuhören, den Blickkontakt, Körperhaltung, Mimik und Gestik.
Dagmar Bürzle ermunterte dazu in unklaren Gesprächssituationen Fragen zu stellen und auch nicht davor zurück zu schrecken, auch Grenzen aufzuzeigen. Ihre Ausführungen untermauerte sie mit Beispielen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.


Rudolf Eder

Langjährig tätige Lektoren geehrt

Von links Barbara Niederauer, Stefan Honrdasch, Doris Schüller-Heller, Brigitte Jechnerer-Bunsen, Ludwig Bengel, Josef Gedon, Stadtpfarrrer Peter Hauf, Adolf Treffer, Juliane Bayer, Ludwig Marcher, Rosalinde Göppel, Norbert Kresta.

Beim Pfarrgottesdienst am Bibelsonntag wurden in der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar langjährig tätige Lektoren geehrt. Durch die Übernahme des Lektorendienstes nehmen sowohl Frauen wie auch Männer an der Verkündigung des Wortes Gottes teil.
Ihre Aufgabe ist das Vortragen der Lesungen und der Fürbitten.
1984 wurde der Lektorendienst durch Stadtpfarrer Karl Weber in Herrieden eingeführt. Elf Frauen und Männer haben sich damals bereit erklärt diesen Dienst bei den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten zu übernehmen. Sechs von ihnen, nämlich Juliane Bayer, Ludwig Marcher, Adolf Treffer, Norbert Kresta, Josef Gedon und Ludwig Bengel üben diesen Dienst heute noch aus. Sie durften aus der Hand von Stadtpfarrer Peter Hauf und Ludwig Bengel, dem Verantwortlichen für die Einteilung des Lektorendienstes, den Dank der Pfarrei und die Ehrenurkunde der Diözese in Empfang nehmen. Mit der Ehrenurkunde wurden ferner Brigitte Jechnerer-Bunsen und Rosalinde Göppel für 30-jährigen Lektorendienst ausgezeichnet.
Doris Schüller-Heller und Stefan Horndasch nehmen diese Aufgaben seit 25 Jahren und Barbara Niederauer seit 20 Jahren wahr.

Rudolf Eder

Sternsinger unterwegs in Neunstetten

Segen bringen - Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit. Unter diesem Motto waren die Neunstetter Ministranten unterwegs und sammelten in diesem Jahr fast 1.700.- € auch für Kinder mit Behinderung.

Foto: Renate Eisenbeiß

Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet



Kirchenpflegerin Martina Roth-Ubl, Stefan Wenk, Norbert Brumberger
und Stadtpfarrer Peter Hauf.

In der Pfarrei St. Vitus und St. Deocar Herrieden wurden die Kirchenverwaltungs-Mitglieder Norbert Brumberger und Stefan Wenk verabschiedet. Beide haben sich bei den letzten Kirchenverwaltungswahlen nicht mehr um ein Mandat beworben. Norbert Brumberger gehörte dem Gremium 12 Jahre an, war Referent für die beiden kirchlichen Kindergärten St. Vitus und St. Deocar und beim Neubau der beiden kirchlichen Einrichtungen gefordert. Stefan Wenk absolvierte eine Amtszeit von 6 Jahren, ihm oblag die Betreuung kirchlicher Gebäude. Auf diözesaner Ebene gehörte er dem Diözesansteuerausschuß und dem Vergabeausschuß an. Stadtpfarrer Peter Hauf und Kirchenpflegerin Martina Roth Ubl dankten Norbert Brumberger und Stefan Wenk für ihren Einsatz in der Pfarrei und überreichten ein kleines Geschenk.

Rudolf Eder

Pfarrei Elbersroth richtete Empfang des Pfarrverbandes Herrieden aus

Wir haben uns die Zeit genommen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Pfarreien Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell haupt- und ehrenamtlich ihren Dienst verrichteten, zu danken. Dies unterstrich Pfarrer Peter Hauf beim Neujahrsempfang des Pfarrverbandes Herrieden, der heuer im Saal der Arbeiterwohlfahrt stattfand und von den Elbersrothern ausgerichtet wurde.

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Sammlung unter erschwerten Bedingungen

Die große Haus- und Straßensammlung für Altpapier- und Gebrauchtkleider der Kolpingsfamilie Herrieden mußte am 5. Januar unter erschwerten Bedingungen abgewickelt werden. Schneefall, Glätte und winterliche Minusgrade verlangten den rund 60 Helfern eine vorsichtige Arbeitsweise ab. Sammlungsleiter Josef Wahler war deshalb erleichtert, dass auch die 44. Sammlung unfallfrei abgeschlossen werden konnte. Am Ende der Sammlung konnten sich Helfer und Verantwortliche über 29.980 kg. Papier und 13.960 kg. Gebrauchtkleider freuen, deren Erlös wieder sozialen und caritativen Projekten zugeführt werden kann. Insgesamt wurden damit im Sammlungsjahr 2018 77.810 kg Papier und 29.140 kg Gebrauchtkleider von der Herrieder Bevölkerung für die Aktion der Kolpingsfamilie abgegeben. Das Gesamtsammelergebnis seit 1976 konnte auf 473.000 € gesteigert werden. Wie Sammlungsleiter Josef Wahler mitteilt, wird über die Verteilung des diesjährigen Erlöses von rd. 13.000 € in der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie im Frühjahr dieses Jahres berichtet. Gleichzeitig bedankt er sich bei den Helfern, den Firmen und der Herrieder Bevölkerung.

Foto : Ein Sammelfahrzeug bei winterlichen Bedingungen im Einsatz.

Rudolf Eder

Ökumenische Gebetsstunde zum Weltfriedenstag

Bereits zum 4. Mal in diesem Jahr fand in der Christuskirche eine ökumenische Gebetsstunde zum Weltfriedenstag statt. Eingeladen und vorbereitet hatten hierzu der Eine-Welt e.V., Kolping, Kath. Frauenbund, Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden, der Ökumenekreis und die Herrieder Flüchtlingshilfe.

Pfarrer Roland Höhr stellte die Gebetsstunde unter die Jahreslosung "Suchet Frieden und jaget ihm nach" und betonte, dass es gut sei zum Beginn eines neuen Jahres gemeinsam für den Frieden in der Welt, aber aauch für den Frieden in der Familie und mit seinem Nächsten zu beten. Bei der Andacht wurde diegemeinsame Sammelaktion von Alt-Handys in Herrieden gestartet. Norbert Brumberger stellte das Projekt vor und prangerte die menschenunwürdige Ausbeutung von Bodenschätzen an, die für die Herstellung von Handys benötigt werden. Er wandte sich gegen die Praxis, dass bei Abschluß eines zweijährigen Handy-Vertrags immer ein neues Gerät dabei ist, das wiederum zur Ressourcenverschwendung beiträgt.

Mit der Herrieder Aktion, dessen Erlös zu gleichen Teilen das Hilfswerk MISSIO und das Kolpingwerk unterstützt, will man eine kleine Verbindung zu den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo herstellen und einen bescheidenen Friedensbeitrag leisten. Die musikalische Gestaltung der Gebetsstunde haben Marina Nüßlein, Dorothea Ertel und Deocar Bößendörfer übernommen.

Bild: Die Handy-Aktion eröffnen von links Beate Jerger (ein-Welt e.V.) Bernadette Haag (Sportgemeinschaft TSV/DJK Herrieden e.V.), Dorothea Ertel (Stadt- und Pfarrbücherei), Peter Leis (Kolping), Erika Hertlein-Grab (Team "Grüner Gockel" der Christuskirche).

Rudolf Eder
 
     
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