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MMC  rettet zwei Wegkreuze in der Elbersrother Flur
vor dem Verfall

 
 
Nach einer umfangreichen Sanierung durch Mitglieder der Marianischen Männerkongregation (MMC) Herrieden wurde jetzt das 16. Flurdenkmal im Herrieder Gemeindebereich eingeweiht.

Das so genannte „Sorg-Kreuz“ steht an der Kreisstraße von Elbersroth in Richtung Weinberg. Unter zahlreicher Teilnahme der Bevölkerung erteilte Stadtpfarrer Peter Wenzel dem christlichen Wegzeichen den kirchlichen Segen. Dieses Kreuz, so der Geistliche in seiner Ansprache, stehe an einer vielbefahrenen Straße. Viele Menschen hätten hier sicher schon inne gehalten und ihre Sorgen und Nöte dem Schöpfer vorgebracht.

Wenzel zollte der MMC, deren Mitglieder sich rührend um den Erhalt dieser wertvollen Flurdenkmäler bemühten, große Anerkennung. Die Kreuze, Kapellen und Bildstöcke, die zahlreich in der Herrieder Flur dank der MMC wieder im neuen Glanz erstrahlten, seien ein Zeichen des Glaubens und der Frömmigkeit.

„Im Gemeindebereich Herrieden ist es Tradition, dass die MMC unter der Leitung des Präfekten Albert Feuchter diese Flurdenkmale vor dem Verfall bewahre“, wusste auch stellvertretender Bürgermeister Manfred Niederauer deren bürgerschaftliches Engagement zu würdigen. Sein Dank galt ebenso den Paten Tobias und Florian Nepovedomy, die dafür sorgten, dass das Kleinod auch künftigen Generationen erhalten bleibe. „Hier ist es höchste Zeit geworden, sonst wäre das Flurkreuz nicht mehr zu retten gewesen“, erklärte Präfekt Feuchter. Um das Wegkreuz zu sanieren seien über 90 ehrenamtliche Arbeitsstunden nötig gewesen. So sei das Sockelfundament neu betoniert worden. Herbert Fischer habe das Sandstrahlen des zweifarbigen Sandsteins übernommen und Konrad Sand das Umfeld gepflastert. Das gusseiserne Kreuz sei von Martin Kiss neu lackiert, die Jesusfigur farblich abgestimmt und die unleserliche Schrift sauber herausgearbeitet worden.

Der Bauhof der Stadt Herrieden habe das Material zur Verfügung gestellt und den angrenzenden Straßenkanal verlängert. Allen Fachleuten sowie der Stadt Herrieden zollte Albert Feuchter Dank und Anerkennung. Neben diesem Wegkreuz in Richtung Weinberg hatte die MMC im vergangenen Jahr ein weiteres Kreuz in der Elbersrohter Flur zwischen Elbersroth und Bittelhof saniert. Hier seien laut Feuchter 47 Arbeitsstunden erforderlich gewesen. Es soll im privaten Rahmen den kirchlichen Segen erhalten.

Text & Bilder: Werner Wenk
 
     
     
 

 

 

© Kath. Pfarramt Herrieden 2008