St. Veits Reliquiar
  

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Restaurierte Kreuzwegstationen eingeweiht

 
 

Die sieben Kreuzwegstationen den Steinweg hoch nach St. Martin, die 1719 errichtet worden sind, erstrahlen seit einigen Monaten in neuem Glanz. Im Rahmen einer gemeinsamen Maiandacht der Marianischen Männerkongregation (MMC) und der Kolpingfamilie Herrieden, die von den Basilikabläsern feierlich musikalisch begleitet worden ist, weihte Präses Pfarrer Peter Hauf am Freitag, 12. Mai 2017, den restaurierten Kreuzweg wieder ein.

 

Vor zahlreichen Gläubigen wies Pfr. Hauf in seiner Ansprache darauf hin, dass wir uns in der Osterzeit befinden und in der Erfahrung der Auferstehung nun den Blick zurück auf das Leiden und den Kreuzweg Jesu richten. Dieser Blick ist ein anderer, als wenn in der Fastenzeit das Leiden und Sterben Jesu im Kreuzweg betrachtet wird.

Die Maiandacht wurde folglich an der obersten Station begonnen und nahm auch Maria in den Blick. Ihren Begegnungen mit die ihrem Sohn widmen sich mehrere Stationen.
Vier Mitglieder der MMC haben die Kreuzwegstationen in rd. 350 Std. ehrenamtlicher Eigenleistungen unter der Führung ihres Präfekten Albert Feuchter restauriert. Die Kreuze der barocken Giebel und Schutzgitter wurden von dem Hohenberger Künstler Martin Kiss wieder hergerichtet und teilweise vergoldet. Die Arbeiten wurden von einigen Spenderinnen und Spendern finanziell unterstützt. Für die einzelnen Kreuzwegstationen haben sich Paten zur Verfügung gestellt, die deren Pflege übernommen haben. Zusammen mit der Stadtgärtnerei, die für die Bepflanzung des Umgriffs um die Stationen sorgt, leisten sie einen wichtigen Beitrag für ein schönes Erscheinungsbild und den langfristigen Erhalt des Kreuzwegs.

Vor der restaurierten 1. Station v. l. die Paten Familie Wolfgang u. Brigitte Strauß, Josef Böckler u. Fritz Burger; es fehlen Robert Nachtrab, Raimund u. Regina Schreiber

Eine der Stationen im ursprünglichen Zustand vor der Renovierung

Am Ende der Maiandacht würdigte 2. Bürgermeister Manfred Niederauer mit lobenden Worten das vielfache Engagement der MMC nicht nur zum Erhalt der Kreuzwegstationen, sondern vieler weiterer Flurdenkmäler, Flur- und Wegkreuze. Sein Dank galt insbesondere den fleißigen Mitgliedern der MMC Herrieden, aber auch allen die sich für den Erhalt dieser Kulturdenkmäler einsetzen. Seitens der Stadt Herrieden wurde die Restaurierung durch die Übernahme der Materialkosten unterstützt. Den Abschluss der Maiandacht bildete ein gemütliches Beisammensein im Hof der Grundschule.

Text: Peter Leis
Bilder: Benno Goth, Günther Holzinger

 
     
     
 

 

 

© Kath. Pfarramt Herrieden 2008