St. Veits Reliquiar
  

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Herrieder Chorherrenkrippe

  Neuer Musikautomat für die Chorherrenkrippe  
  Bilder von der Chorherrenkrippe 2008/2009  
 

Ihre Entstehung
Experten des Bayerischen Nationalmuseums haben 1982 die Krippe begutachtet und deren Entstehung in das 18. Jahrhundert eingeordnet. Vermutlich wurden die wertvollen Figuren mit beweglichen Gliedmaßen durch die Herrieder Chorherren zur 1000-Jahr-Feier des Stifts erworben. Dafür sprechen vergilbte Zeitungsberichte der Bayreuther Zeitung vom 08.12.1789 und der Zweibrücker Zeitung vom 13. Heumonat 1786, die bei Restaurierungsarbeiten im Spitzhut eines Reiters vorgefunden wurden. Nach Einschätzung von Experten zählt die Krippe zu den wertvollsten Stücken ihrer Art in Franken.

 
 

Figuren und Kleidung

Die 60 aus Lindenholz geschnitzten Figuren besitzen bewegliche Gliedmaßen, die vorbildgetreu nach menschlichen Gelenken angefertigt wurden. Lebensnahe Posen und Gebärden können dadurch mit den etwa 50 cm hohen Figuren nachgestellt werden. Die Bekleidung reicht von der fränkischen Tracht der Hirten und Bauern bis zu prachtvollen königlichen Gewändern. Der Bestand der Krippe wurde in den letzten Jahren kostenaufwendig restauriert.

 
 

Die Aufstellung der Chorherrenkrippe
Seit 1976 wird die Krippe alljährlich in der Peterskapelle, einer Seitenkapelle der Stiftskirche, auf einer Fläche von ca. 35 qm . Diese Aufgabe übernehmen Krippenfreunde meist Mitglieder der Kolpingsfamilie Herrieden, unter Leitung von Karl Heller und August Rank. Vom zweiten Adventssonntag bis Maria Lichtmeß werden Szenen aus der Weihnachtsgeschichte und dem Leben Jesu vor einem orientalisch gemalten Hintergrund nachgestellt.

 
 

Sechs Bildfolgen um die Geburt Christi
Die Darstellungen der Krippe beginnen am Zweiten Advenssonntag mit der Darstellung „Maria Verkündigung", gefolgt von der „Herbergssuche". Rechtzeitig zum Heiligen Abend wird die „Geburt Christi" dargestellt. Frauen in fränkischer Tracht, Männer und Buben in Kniebundhosen, mit roter Weste und Dreispitz huldigen dem Jesuskind. „Die Weisen aus dem Morgenland" bringen in der nächsten Folge Gold, Weihrauch und Myrrhe dar und bilden mit ihrem vielköpfigen Gefolge in seidenen Gewändern einen bunten Anblick. Mitte Januar wird die „Flucht nach Ägypten" in die Krippenlandschaft komponiert. Zum Lichtmesstag endet die Bilderfolge mit dem ersten Wunder Jesu. Dargestellt wird die „Hochzeit zu Kanaa", eine Hochzeitsgesellschaft und ein Tisch mit altem Zinngeschirr und tönernen Weinkrügen weisen darauf hin.

 
 

Öffnungszeiten
Die Chorherrenkrippe kann vom Zweiten Adventssonntag bis Maria Lichtmeß täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Für Besuchergruppen besteht daneben die Möglichkeit zu einer Führung durch die restaurierte Stiftskirche St. Vitus und St. Deocar. Anmeldungen und Informationen über das katholische Pfarramt Herrieden, Herrnhof 22, 91567 Herrieden – Tel. 09825/92940. 

 
     

 

 

 

   

© Kath. Pfarramt Herrieden 2008